Spinnen/Jiggen auf Forellen - zu viele Aussteiger/Fehlbisse

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Oliver D.
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Spinnen/Jiggen auf Forellen - zu viele Aussteiger/Fehlbisse

Beitrag von Oliver D. » 02.09.2015, 00:53

Hallo,

normalerweise bin ich an meinem Revier(Triesting) mit der Fliegenrute unterwegs, aber heute(bzw. gestern) habe ich mich mal an der Spinnrute versucht, da ich in ein paar Tagen mit meinem Vater gehen werde, den ich wahrscheinlich nicht von der Fliegenrute überzeugen kann an einem Tag.

Ich habe schon einiges gelesen und deshalb war ich nicht gerade unvorbereitet und habe auch das Ködersortiment etwas erweitert.
Gemäß den Regeln für das Gewässer kommen nur Einfachhaken, als Schonhaken oder mit angedrücktem Widerhaken, in Frage!

Meine Köder waren:

- Streamer per Drop Shot
Hier bekam ich hauptsächlich viele Bisse auf´s Blei, ein paar wenige auf den Streamer. Exakt diesen Streamer habe ich auch schon an der Fliegenrute gehabt und konnte damit schon einiges fangen. Heute an der Spinnrute blieb kein Fisch hängen bzw. war schon die Bisserkennung problematisch!
Sicherlich hing der Streamer, für das flache Wasser, etwas zu hoch.

- DAM Effzett Spinner mit Einfachhaken (Widerhaken angedrückt)
Zahlreiche Bisse, auch ein paar Drills... 2 Bachforellen und mehrere Aiteln verloren. Ein 20 cm Aitel blieb hängen, aber da saß der Haken auch eher ungewöhnlich.
Am Forellenpuff habe ich mit diesem Spinner auch schon den ein oder anderen Aussteiger gehabt, aber bisher kam ich damit immer auf die gewollte Anzahl an Fisch.

- 1er Kopytos mit 4g Jig-Kopf (Widerhakten natürlich wieder angdrückt)
Die 4g waren sichtlich zu viel und die Haken vielleicht etwas zu klein (sieht mir etwa nach 6er Haken aus)
Kam bei den Fischen aber trotzdem gut an. Wieder zahlreiche Bisse und ein paar Aussteiger. Beim letzten Wurf meine erste 50er Bachforelle gelandet. Hab mich sehr darüber gefreut, aber den vorherigen Frust kann ich doch nicht ganz vergessen.

- 2 andere Gummifische - weiß nicht wie sie heißen, ist aber auch egal.
Die Fische zeigten wenig Interesse.

Bei den Kopytos habe ich das Gewicht jetzt reduziert, und ich möchte es jetzt auch mit einem größeren Haken probieren (verriet mir die Suche hier im Forum).

Wie wirds was mit dem Spinner?

Wer hat vielleicht noch ein paar Tipps - wie bekomme ich die Köder fängiger, wie wird die Quote besser?
Oder ist das einfach so bei diesen Ködern?

Vielen Dank im Voraus.

Viele Grüße,
Oliver

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Oze147
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Re: Spinnen/Jiggen auf Forellen - zu viele Aussteiger/Fehlbi

Beitrag von Oze147 » 03.09.2015, 11:28

Ich hab ähnliche Erfahrungen (allerdings mit Widerhaken) gemacht.

Gummis sind überhaupt beim Forellenfische so richtige Fehlbissgaranten. Aber man kann sie schön am Grund führen und dass ist immer wieder fängig...
Probier mal mit der Ködernadel einen Stinger mit weicher geflochtener so durchzufädeln, dass der Einzelhaken direkt hinten am Schwanzteller rausschaut. Ist gerade bei kleinen Ködern etwas fummelig, aber die Portionsfische sind meistens die, die den Köder von hinten schnappen und so hin und wieder doch hängen bleiben.

Bei den Streamern würd ich vom DS weggehen und mal versuchen sie einfach mit einem Vorblei zu fischen. Wenn die Muster an der Fliegenrute fangen, dann siher auch beim Spinnen.

Beim Spinner könntest du versuchen einen etwas größeren Haken zu verwenden und einen zusätzlichen Sprengring (also insgesamt zwei) zu verwenden. Hilft einerseits gegen das Aushebeln und bringt den Haken wiedrum ein Stück nach hinten.


Allerdings kann es auch sein, dass die FIsche einfach vorsichtig bzw. beißfaul waren. Ich hab schon oft beobachtet, dass Forellen den Köder dann nicht richtig nehmen sondern mit dem Kopf, manchmal eher von der Seite, dagegen schlagen oder ihn mit halb offenen Maul anstubsen.
Ich fisch dann gerne mit kleinen Wobblern...allerdings eben mit Drillingen und Widerhaken.

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