Forellen nachts angeln

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Kaindlau
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Re: Forellen nachts angeln

Beitrag von Kaindlau » 18.01.2016, 12:25

Xanderle-0815 hat geschrieben:Hallo Zusammen,

ich weiß, dass es zu diesem Thema etliche Threads gibt und auch Google mehr als genug dazu ausspuckt, jedoch gehen die Meinungen sehr weit auseinander, was mich jetzt dazu bewogen hat doch noch einmal konkret nachzufragen.

Was sind eure Erfahrungen mit Nachtangeln am Forellenteich?
Welche Köder und Montagen benutzt man am besten?
Naturköder oder doch kleine Wobbler/Gummifische???

Vielen Dank im Voraus
Servus Xanderle

Deine Frage ist absolut Berechtigt - meine Erfahrung mit Forellen in der Nacht beziehen sich auf ein winterliches Ruttenfischen in der Enns, bei dem wir keine Rutten fingen, sondern einige Regenbogenforellen und sogar eine Bachforelle, die sich die angebotenen Tauwürmer auf Grund schnappten.

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Re: Forellen nachts angeln

Beitrag von Xanderle-0815 » 18.01.2016, 13:02

Vielen Dank für euer Verständnis und die Tipps.

Gerade eben weil es kein großes Gewässer ist, bin ich ja am verzweifeln. Schließlich müsste in solch einer "Badewanne" ja wirklich immer was gehen. Wenn ich nun einige Quadratkilometer befischen müsste, würde ich mir auch nicht solche Gedanken machen, nur dieser Teich macht mich noch verrückt.

Und jetzt an alle, die nicht verstehen, warum ich nachts an diesem Teich auf Forelle gehen möchte:
gerade eben weil dieses Gewässer nachts nichts hergeben will, sehe ich darin die sportliche Herausforderung!!

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Re: Forellen nachts angeln

Beitrag von Polsi » 18.01.2016, 13:18

Ich finde das ganze Thema eigentlich immer noch ein wenig absurd. Wenn ich WEISS, dass ich in einem Gewässer nachts nichts fange, dann angle ich dort tagsüber. Was hat es mit sportlicher Herausforderung zu tun, wenn ich auf Biegen und Brechen zur falschen Tages/Nachtzeit Bisse geradezu erzwingen will? Zu einem "guten" Angler, sofern man das so sagen kann, gehört eben auch die Wahl des richtigen Gewässers zur jeweiligen Tageszeit, mehr noch, als Köder und Tackle. Du gehst ja auch nicht bei 30 Grad in der Mittagshitze auf Wels und wunderst dich dann, warum du nichts fängst. Zudem kannst du von diesem Teich ja auch überhaupt nicht auf andere Gewässer schließen, d.h. du lernst dabei eigentlich nicht viel, was du anglerisch anderweitig verwenden könntest.
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Re: Forellen nachts angeln

Beitrag von Xanderle-0815 » 18.01.2016, 13:24

Das Thema ist gar nicht absurd, denn im Vergleich zu den Welsen in der Mittagshitze ist es ja anscheinend gar nicht so unüblich nachts Forellen zu fangen.

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Re: Forellen nachts angeln

Beitrag von *Chorche* » 18.01.2016, 13:36

Den Wels in der Mittagshitze im Juli hatte ich schon mal :up2:

Aber Polsi hat grundsätzlich recht. Wenn in der Nacht dort tatsächlich gar nichts geht, dann würde ich es lassen. Bin aber davon überzeugt, dass in so einem kleinen Teich IMMER Forellen zu fangen sind!

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Re: Forellen nachts angeln

Beitrag von KarlKarl » 19.01.2016, 07:00

Polsi hat geschrieben:Ich finde das ganze Thema eigentlich immer noch ein wenig absurd. Wenn ich WEISS, dass ich in einem Gewässer nachts nichts fange, dann angle ich dort tagsüber. Was hat es mit sportlicher Herausforderung zu tun, wenn ich auf Biegen und Brechen zur falschen Tages/Nachtzeit Bisse geradezu erzwingen will? Zu einem "guten" Angler, sofern man das so sagen kann, gehört eben auch die Wahl des richtigen Gewässers zur jeweiligen Tageszeit, mehr noch, als Köder und Tackle. Du gehst ja auch nicht bei 30 Grad in der Mittagshitze auf Wels und wunderst dich dann, warum du nichts fängst. Zudem kannst du von diesem Teich ja auch überhaupt nicht auf andere Gewässer schließen, d.h. du lernst dabei eigentlich nicht viel, was du anglerisch anderweitig verwenden könntest.
ich sehe das genauso. Wenn dir der Teich zu langweilig wurde - und das ist bei so einem Teich mehr als verständlich - suche dir doch die Herausforderung in Form eines neuem Gewässers.
Die einzigen Erfahrungen bezüglich Forellen in der Nacht machte ich beim Zanderfischen. Da fing ich früher an einem See (ca. 100ha) beim Zanderfischen mit totem Köderfisch auf Grund gelegentlich Forellen als Beifang. Aber nur wenn der Köderfisch leicht auftreibend angeboten wurde.

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