Welsrolle

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Re: Welsrolle

Beitrag von thomasfischt » 12.05.2020, 14:15

Ist 0,50er Geflochtene nicht etwas überdimensioniert?

Das ist schon ein gewaltiger Strick

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Re: Welsrolle

Beitrag von berger0109 » 12.05.2020, 19:23

Lugi hat geschrieben:
12.05.2020, 13:14


Problem ist halt das die Multis die du willst, mind. 300m einer 50er geflochtenen, alles sehr schlechte Wurfrollen sind weil sie dafür nicht gebaut wurden. Viel mehr als 20 bis 30m is da nicht drin.

LG
Wobei man sich mit einem Setup mit einer Stationärrolle auch keine Weitwürfe erwarten darf, also viel mehr als 30 m sind da auch nicht herauszuholen, wenn man die Köder am Haken behalten will.

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Re: Welsrolle

Beitrag von berger0109 » 12.05.2020, 19:27

thomasfischt hat geschrieben:
09.05.2020, 07:47


Habe die 10.000er für Meer. Die ist aber vielleicht zu groß

Aber ich kenn mich nicht aus beim welsfischen auf welche Distanz man sowas macht.


Die fin noir letal 100 wäre auch noch ein Kandidat
Ich habe auch die 10.000er Spheros und da sind ungefähr 150 Meter 0,50er Geflecht oben, viel mehr geht nicht.

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Re: Welsrolle

Beitrag von Eisi » 12.05.2020, 22:01

Hallo zusammen,

Ich will mal meine Erfahrungen zum Thema Wels-Rollen teilen weil ich schon so ziemlich alles durch habe.
Grundsätzlich muss man sich mal fragen wie viel man wirklich auf Wels angelt. Fischt man vielleicht 20 Nächte im Jahr, dann tut es sicher eine Penn SSV auch und man muss nicht extreme Summen investieren.
Wenn man, wie ich, wirklich viel angelt , dann geben die Penns defintiv auf. Meine Angelkollegen und ich haben da schon einige geschrottet und ich bin jetzt definitiv weg davon. Wobei ich dazusagen muss, dass für mich mein Angelzeug ein Werkzeug ist und auch so behandelt wird.
Ich würde definitiv eine Daiwa BG, Shimano Spheros oder Saragosa den Penns vorziehen.
Zur Zeit fische ich als Stationärrollen die Daiwa BG 8000 und Shimano Spheros und als Multis die Shimano Tyrnos.
Ob Stationär oder Multi kommt definitiv aufs Einsatzgebiet an.

Am Neusiedlersee fische ich zu 95% die Tyrnos weil ich alleine mit dem Boot auslegen muss und da die Multi ihre Vorteile ausspielt.
Kann man jedoch nicht ausschließen, dass man auch mal werfen muss würde ich zur Stationärrolle greifen.

Zur Schnur: kommt wieder auf die Gegebenheiten an. Da kommt es mehr auf den Abrieb als auf die Tragkraft an. Ich fische Schnüre zwischen 0,55-0,60mm. Ohne Hindernisse kann man da auch geringere Durchmesser fischen. Wenn jedoch ein Fisch wieder um einen Steg oder ins Schilf schwimmt ist man schon froh wenn man Reserven hat.

Gruss, Christoph

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Re: Welsrolle

Beitrag von Lugi » 12.05.2020, 22:29

berger0109 hat geschrieben:
12.05.2020, 19:23
Lugi hat geschrieben:
12.05.2020, 13:14


Problem ist halt das die Multis die du willst, mind. 300m einer 50er geflochtenen, alles sehr schlechte Wurfrollen sind weil sie dafür nicht gebaut wurden. Viel mehr als 20 bis 30m is da nicht drin.

LG
Wobei man sich mit einem Setup mit einer Stationärrolle auch keine Weitwürfe erwarten darf, also viel mehr als 30 m sind da auch nicht herauszuholen, wenn man die Köder am Haken behalten will.
Mit der 2 Ruten Technik und 300g Blei komme ich auf gute 60m mit meiner Daiwa BG 8000. Das ist dann doch deutlich mehr als die 20m mit der Multi.

Generell würde ich ein Shimano oder Daiwa Produkt einer Penn im gleichen Preissegment immer vorziehen. Habe zu diesen 2 Marken einfach am meisten Vertrauen.

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Re: Welsrolle

Beitrag von regus » 13.05.2020, 09:07

Eisi hat geschrieben:
12.05.2020, 22:01

Wenn man, wie ich, wirklich viel angelt , dann geben die Penns defintiv auf. Meine Angelkollegen und ich haben da schon einige geschrottet und ich bin jetzt definitiv weg davon.
Hi Christoph,

wirklich arg, das höre ich zum ersten mal. Ich fische auch sehr viel auf Wels, jede Woche sind die Penn's am Start, mindestens einmal im Jahr am Po im Dauereinsatz und das seit mehreren Jahren, ohne dass da auch nur eine Spur von Verschleiß bemerkbar wäre.

Und wer die Welsszene kennt, der weiß dass die Penn's mit Abstand die am häufigst eingesetzten Rollen sind und immer ihren Dienst tun.

Was war denn das Problem bei deiner Rolle?



@ Sky - es geht um schwere Multirollen mit Wallerschnur drauf, nicht um federleichte Baitcaster's :lol:
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Re: Welsrolle

Beitrag von Sixpack » 13.05.2020, 11:16

regus hat geschrieben:
13.05.2020, 09:07


Hi Christoph,

wirklich arg, das höre ich zum ersten mal. Ich fische auch sehr viel auf Wels, jede Woche sind die Penn's am Start, mindestens einmal im Jahr am Po im Dauereinsatz und das seit mehreren Jahren, ohne dass da auch nur eine Spur von Verschleiß bemerkbar wäre.

Und wer die Welsszene kennt, der weiß dass die Penn's mit Abstand die am häufigst eingesetzten Rollen sind und immer ihren Dienst tun.

Was war denn das Problem bei deiner Rolle?

Sehe ich genau so!
Habe Penn-Rollen für unterschiedliche Zwecke seit Jahren Im Einsatz und noch keine einzige gab den Geist auf -
finde auch dass sie verlässlicher als andere Rollen sind! (Slammer Liveliner , Spinfisher Liveliner, SSV 10000)
"Ist mir egal wer dein Vater ist - so lange ich hier fische, geht niemand übers Wasser!"

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Re: Welsrolle

Beitrag von Puma27 » 13.05.2020, 12:30

Danke für die vielen Rückmeldungen und Tipps.

Was die Schnurrstärke betrifft finde ich auch das man mit einer 0,50mm geflochtenen auf der sicheren Seite ist.
Es soll ja nicht nur in Teichen gefischt werden wo es so gut wie keine Hindernisse gibt. Ich werde die Rolle + Schnurr ja an Seen bzw. Flüssen einsetzen, da finde ich das die Stärke 0,50mm schon in Ordnung geht.

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Re: Welsrolle

Beitrag von Eisi » 13.05.2020, 13:37

regus hat geschrieben:
13.05.2020, 09:07
Eisi hat geschrieben:
12.05.2020, 22:01

Wenn man, wie ich, wirklich viel angelt , dann geben die Penns defintiv auf. Meine Angelkollegen und ich haben da schon einige geschrottet und ich bin jetzt definitiv weg davon.
Hi Christoph,

wirklich arg, das höre ich zum ersten mal. Ich fische auch sehr viel auf Wels, jede Woche sind die Penn's am Start, mindestens einmal im Jahr am Po im Dauereinsatz und das seit mehreren Jahren, ohne dass da auch nur eine Spur von Verschleiß bemerkbar wäre.

Und wer die Welsszene kennt, der weiß dass die Penn's mit Abstand die am häufigst eingesetzten Rollen sind und immer ihren Dienst tun.

Was war denn das Problem bei deiner Rolle?



@ Sky - es geht um schwere Multirollen mit Wallerschnur drauf, nicht um federleichte Baitcaster's :lol:

Hallo regus,

Mit der Zeit hakt das Getriebe und sie läuft einfach nicht mehr rund (Wahrscheinlich kaputte Kugellager oder Getriebeteile ausgeschlagen). Mag vielleicht auch am italienischen Sand liegen, der sicher für Rollen nicht gerade ein Segen ist. Wobei man sagen muss, dass die Penn SSV's sowieso eine Schnurwicklung wie eine Kabeltrommel haben und auch so laufen. :lol:
Meistens halten sie so 2 Jahre - aber bei dem Preis echt in Ordnung. Wenn man vielleicht 20-30 mal im Jahr auf Wels angelt halten sie schon einige Jahre.
Übrigens habe ich die Penn SSM noch immer und werde sie auch behalten. Ist meiner Meinung nach eine bessere Rolle als der Nachfolger und auch nicht so klobig. Zum SSVI Modell kann ich leider garnichts sagen.

Gruss, Christoph
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Re: Welsrolle

Beitrag von KFC » 15.05.2020, 12:15

Auch interessant. Nach 13 mal am Po schauen meine ersten Penn Rollen wie neu aus. Und funktionieren ohne Abstriche. Und ja,die haben auch einige gute Fische gedrillt.
Auch wenn die Rollen Werkzeug sind,muss man sie nicht unbedingt im Sand vergraben. Denke der feine Sand wird sich im Getriebe jeder Rolle eher weniger gut machen.
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Re: Welsrolle

Beitrag von Eisi » 15.05.2020, 13:59

KFC hat geschrieben:
15.05.2020, 12:15
Auch interessant. Nach 13 mal am Po schauen meine ersten Penn Rollen wie neu aus. Und funktionieren ohne Abstriche. Und ja,die haben auch einige gute Fische gedrillt.
Auch wenn die Rollen Werkzeug sind,muss man sie nicht unbedingt im Sand vergraben. Denke der feine Sand wird sich im Getriebe jeder Rolle eher weniger gut machen.

Hallo,

Naja ganz so schlimm ist es auch nicht. Ich passe schon auf mein Angelzeug auf. Manche Angelsachen halten auch bei mir ewig.
Ich habe ja auch nichts davon Penn schlecht zu machen oder andere Firmen zu empfehlen. Wie gesagt - die SSM ist weiterhin top.
Sind halt meine Erfahrungen - andere Rollen haben genau den selben Einsatz problemlos mitgemacht. Vielleicht wars aber auch eine Montags-Charge.

Schöne Grüße, Christoph
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Re: Welsrolle

Beitrag von KFC » 15.05.2020, 19:19

War auch von mir nicht böse gemeint. Ich habe mit den jeweiligen Firmen auch nichts am Hut. Daher habe ich gemeint interessant wie unterschiedlich das Resümee ausfallen kann :prost:
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Re: Welsrolle

Beitrag von Floppy_Wolfsberg » 19.05.2020, 00:15

Schau dir mal die Shimano Baitrunner US 6500b . Die bekommst du leider nur mehr gebraucht , kostet ca. 120€ aber ist ihr Geld auf alle Fälle wert. Sie ist mehr oder weniger unkaputtbar solange sie nicht gewartet wurde . Eine zuvor unsachgemäß durchgeführte Wartung lässt sich meist durch ein leichtes Rauschen der Kugellager beim Kurbeln identifizieren. Aber deine gewünschten 300m 0,50er Geflächt wirst du da wohl nicht drauf bekommen .

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Re: Welsrolle

Beitrag von Puma27 » 19.05.2020, 10:16

Floppy_Wolfsberg hat geschrieben:
19.05.2020, 00:15
Schau dir mal die Shimano Baitrunner US 6500b . Die bekommst du leider nur mehr gebraucht , kostet ca. 120€ aber ist ihr Geld auf alle Fälle wert. Sie ist mehr oder weniger unkaputtbar solange sie nicht gewartet wurde . Eine zuvor unsachgemäß durchgeführte Wartung lässt sich meist durch ein leichtes Rauschen der Kugellager beim Kurbeln identifizieren. Aber deine gewünschten 300m 0,50er Geflächt wirst du da wohl nicht drauf bekommen .

Danke für die Auskunft.
Aber wenn keine ca. 300m Schnur auf die Rolle passen ist es für mich leider uninteressant.


Hab mir die ganzen Tipps usw. angeschaut und werde mir glaube ich entweder eine Penn oder eine Fin Nor zulegen.

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