Kürbiskernplatte?

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Kürbiskernplatte?

Beitrag von Irrsee-Fischer » 25.10.2005, 23:08

Habt ihr Erfahrung mit Kürbiskernplatten? Was bewirken sie am Angelplatz und wie lange sollte man warten, bis man anfängt zu angeln??
Danke im voraus, Franz.

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Drohne
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Re: Kürbisskernplatte????

Beitrag von Drohne » 25.10.2005, 23:42

Irrsee-Fischer hat geschrieben:Habt ihr erfahrung mit kürbiskernplatten?? was bewirken sie am angelplatz und wie lange sollte man warten bis man anfängt zu angeln??
danke im voraus franz
Servus Irrsee-Fischer!

Zu Deiner Frage:

Kürbiskernplatten habe ich erstmals vor etwa 20 Jahren am Völkermarkter Stausee kennengelernt und verwende diese seither regelmäßig zum anfüttern. Nahezu täglich versenke ich eine halbe Platte, gemeinsam mit in Honigwasser -kann durchaus billiger von Hofer etc. sein- gekochtem Mais und zwei Handvoll Frolics bei meinem Futterplatz. Ich würde meinen für lange Sessions ist dies der optimale Anfütterungsköder :!: .

Momentan bin ich am experimentieren wie ich etwa 20 - 25mm Kugeln -Boilieersatz- damit anfertigen kann, eine Idee :idea: kam mir kürzlich, wenn dies gelingt bekommst Du im Frühjahr eine PN, OK :wink:

LG Drohne

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Re: Kürbisskernplatte?

Beitrag von Martl » 26.10.2005, 07:16

Irrsee-Fischer hat geschrieben:Habt ihr Erfahrung mit Kürbiskernplatten? Was bewirken sie am Angelplatz und wie lange sollte man warten, bis man anfängt zu angeln??
Danke im voraus, Franz.
geht verd... gut, franz. die fütterei muß aber stunden (wenn nicht tage) vorher schon einsetzen, weil sich die platten nur langsam auflösen.
petri,
martl
was ich tun kann, tu' ich, was ich nicht tun kann, kann mich ...

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Beitrag von Ranger » 26.10.2005, 09:12

Am besten, du bohrst ein Loch in die Platte und bindest sie an, dann wirfst du sie ins Wasser und wartest bis sie am Grund liegt. Dann spannst du die Schnur und befestigst sie, am besten an einem etwa 5mm starken entblätterten Zweig, den du in den Boden steckst. Natürlich musst du die Schnur am oberen Ende des Zweiges befestigen, an Hand des Zweiges siehst du sofort, wenn Fische anwesend sind.
So mache ich das schon seit Jahren, die Vorteile sind, man weis ziemlich genau, wo die Platte liegt und man sieht sofort, wenn die Fische da sind.
Petri Heil

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Beitrag von Irrsee-Fischer » 26.10.2005, 10:03

und reicht es wenn ich sie ein paar tage , sagen wir drei tage vorher an die angelstelle lege??

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Beitrag von Enzi » 26.10.2005, 11:26

Wir haben beim Jugendfischen sehr oft angefüttert mit Kürbisplatten.
Aber von einen Erfolg kann ich nix sagen.

Bei Karpfen ging nicht ein mal ein Biss :?
Also ich lasse es mit den Platten sein.

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Beitrag von Drohne » 26.10.2005, 11:44

Enzi hat geschrieben:Wir haben beim Jugendfischen sehr oft angefüttert mit Kürbisplatten.
Aber von einen Erfolg kann ich nix sagen.

Bei Karpfen ging nicht ein mal ein Biss :?
Also ich lasse es mit den Platten sein.
He Enzi :D

Wenn kein Fischlein drinn ist nützt Dir auch eine Platte nix, eh klar :P!
Also außer Spesen nix gewesen :?:

Lg Drohne

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Beitrag von Enzi » 26.10.2005, 11:53

Ich hatte keine Kosten !!
Die hatte der Verein
Ich habe nur das Resultat gesehen :?

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Beitrag von Ranger » 26.10.2005, 12:18

@Irrsee-Fischer, wenn sich an deinem „Alarmzweig“ nach 3 Stunden nichts getan hat, kannst du entweder, den Platz wechseln, oder diese Stelle, über mehrere Tage anfüttern. Wenn du an einem Platz angelst, wo du schon öfter gefangen hast, dauert es meistens nicht einmal eine ½ Stunde, bis sie da sind. Wenn du aber einen Platz vorfüttern möchtest, würde ich sagen, 2 Tage vorher, 1 Platte, aber in diesem Fall, solltest du die Schnur verstecken. Es sind auch nicht alle Platten gleich, ich hatte auch schon welche die sich in 4 Stunden aufgelöst haben, andere haben fast 2 Tage gebraucht. Am besten, du besogst dir die Platten, bei einer Ölmühle, in deiner Nähe, dann hast du immer die gleichen und kannst das Anfüttern besser dosieren.
Petri Heil

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Beitrag von Elmike » 26.10.2005, 12:54

Da muss ich dem Ranger beipflichten die besten (und auch günstigsten)
Platten bekommt man direkt bei der Ölmühle. Diese sind meist frisch
(Aroma) und steinhart (Haltbarkeit). Ich hab schon Angler mit Platten
gesehen welche zwischen den Fingern zerbröseln mit einem Aroma von
feuchtschimmliger Erde, die Dinger würde ich nicht verwenden.

Beim Füttern breche ich die Platten meist in faustgrosse Brocken, diese
kann man weit werfen und einen Streufutterplatz anlegen. Auch wenn die
Brocken sehr lange halten enfaltet sich doch von Beginn an ein gewisses
Aroma, also nach meiner Meinung kann man direkt nach dem Einwerfen mit dem Angeln beginnen.

@Drohne
Hab mir dieses Jahr Chunks aus den Platten gebastelt und auch ganz gut
damit gefangen. Allerdings brauchst du zumindest einen Akkubohrer dann
kannst du die Dinger komfortabel einschlaufen. Haltbarkeit >6h je nach
Qualität.

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Beitrag von Polsi » 26.10.2005, 13:05

Ich kaufe mir die Platten beim Angelshop und zerklopfe sie mit einem Hammer in etwa faustgroße Stücke. Die lassen sich tatsächlich prima werfen und lösen sich schneller auf als eine ganze Platte.
http://fishing-addict.blogspot.com
Karpfenangeln jenseits von Style und Trend.

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Beitrag von Enzi » 26.10.2005, 13:12

Uje für die Ölmuhle habe ich schon gearbeitet :?
Kein wunder das die Platten bei mir nicht gen *ggg* :lol: :lol: :lol:

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Beitrag von Irrsee-Fischer » 26.10.2005, 13:17

ja bei uns gibts die auch im angelshop!! 2.50 fürs kilo! ist das ein guter preis?

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Beitrag von Elmike » 26.10.2005, 13:24

@Irrsee-Fischer

Nein, das ist Wucher.
Diese Platten sind im Prinzip ein Abfallprodukt, ich weiss leider nicht genau
was ich das letzte Mal dafür gelöhnt habe, aber sicher deutlich weniger.

Die Situation ist ähnlich wie bei Heilbuttpellets, die kriegst beim Lagerhaus
auch viel billiger als beim Angelshop.

Such dir eine Ölmühle!

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Beitrag von Irrsee-Fischer » 26.10.2005, 13:26

es gibt bei uns in der nähe keine! die nächste die ich kenne ist ingraz 300km weg!

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