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Fischerkarte Kärnten

Gesetze, Vorschriften und Gebote

Re: Fischerkarte Kärnten

Beitragvon konfuzius6699 » 27.01.2015, 00:13

Ich weiß was du mit deinem posting meinst... Das was ich da schreib völliger Schwachsinn ist...
Aber die Unterweisung für die Fischerkarte ist doch Auch so schwachsinn... In Andere Bundesländer werden die Prüfungen soweit gleichgestellt... Braucht man nicht noch eine zusätzliche Unterweisung... Wenn soll man sich einen Auszug des Kärntner Fischereirecht kaufen müssen... Bringt evtuell mehr als so eine Unterweisung bzw zumindest gleich viel..

Ist zwar nicht das Thema...
Hypodesaster ... Tja ist scheisse gelaufen ... Haben die Politiker eigentlich noch mehr scheisse draus gemacht..und nur um die Investoren zu schützen... Und wer zahlst jeder von uns... Und wer hat profitiert...die Banken und Investoren...sogesehen die armen müssen zahlen und werden immer ärmer, das die reichen ja ihr Geld behalten können...
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Re: Fischerkarte Kärnten

Beitragvon Ragman » 27.01.2015, 06:42

Ich kann mich ja noch daran erinnern, als ein Kärntner (ich) eine Gastkarte in NÖ haben wollte, um einen Fliegenkurs ohne schlechtes Gewissen machen zu können. Also wenn ich mir diese Erlebnisse als Vorurteil bewahren wollte, ich müßte mir glatt einen Stammtisch suchen. :roll:

Das einzig Sinnvolle an dieser Diskussion (um es nicht lamentierendes Kärnten-Bashing zu nennen, ups, jetzt ist es mir doch passiert :mrgreen: ) ist, daß dadurch wieder einmal die Frage aufkommt, warum es keine österreich- oder EUweite Lösung gibt, die dazu auch noch ein bißchen Anspruch, sprich Prüfung, haben dürfte.

Im Übrigen: ich habe letztes Jahr einmal bei so einer Unterweisung mitgeholfen - das Geld ging zur Gänze für die Verpflegung der Teilnehmer drauf.

Außerdem - wenn man die Motivation der Teilnehmer sieht ("keine Zeit, ich muß früher weg", durchgehendes Handyspielen, Kettenrauchen, Stören, usw. ... und das sind die Erwachsenen!), ist es ehrlich gesagt ein Wunder, daß es noch immer den einen oder anderen motivierten Vortragenden gibt (und die gibt es).

Die Inhalte werden übrigens vorgegeben - und in der kurzen Zeit bleibt da nicht viel Spielraum für "individuellen" Unterricht.

Als ich vor 28 Jahren zu angeln begann, wurde vom Verein eine Prüfung abgehalten - die durchaus Anspruch hatte. Leider gab es keinen Kurs, also habe ich daheim "viel zu viel" gelernt (keiner wollte die lateinischen Namen, Verbreitung, Durchschnittsgrößen und Anzahl der Schuppen entlang der Seitenlinie der Fische wisssen :lol: ). Aber es wurde z.B. verlangt, daß man die Mindestmaße und Schonzeiten der häufigsten Fischarten auswendig kannte, sowie die Reviergrenzen und was wo erlaubt bzw. verboten ist.
Ich wär gerne normal, aber ich komme so selten dazu ...
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Re: Fischerkarte Kärnten

Beitragvon konfuzius6699 » 27.01.2015, 10:07

Ragman..ich bin eigentlich gerne bereit Zeit und Geld in mein Hobby zu investieren, sicher so eine Unterweisung mag schon seine sinnhaftigkeit haben.
du hast bei so einer Unterweisung mal mitgeholfen...was ist da den Teilnehmern vorgetragen worden, was nicht auf der Lizenz ersichtlich ist bzw was ein langjähriger verantwortungsbewusster angler ohnehin wissen müsste. Der seine Befähigung zudem mit einer entsprechenden Prüfung nahchweisen kann...dass er sich mit der Fischerei beschäftigt.
Eigentlich machen die gastkarten die ja jedermann bekommt den Grundgedanken das nur verantwortungsvolle und befähigte angler angeln sollen zu Nichte...dort sind gelegenheitsfischer die oft gar keine Ahnung haben wie sie mit einem Gefangenen Fisch umgehen müssen..zwar landet ein Gefangener fisch bei gastanglern meist im Kochtopf..
Es Werden eigentlich diejenigen noch unterwiese die ihr Hobby regelmäßig nachgehen , die eben deswegen eine Jahreskarte kaufen wollen, und sind deswegen dazu verdonnert zusätzlich eine Unterweisung zu machen obwohl sie ihr Befähigung ja nachweisen können...

Wäre es nicht besser eine entsprechende und informative Lektüre herauszubringen, wo die Gesetze des Bundeslandes aufgeführt sind sowie Infos und Karten über Reviere und Wissenswertes, die jeder angler zumindest einmal kaufen muss und diesen Erwerb bei der nächsten karte nachweisen muss.ob er sie liest sei dahingestellt... Zumindest komme ich mir dann nicht so benachteiligt vor wenn ich eine Jahreskarte oder Monatskarte zulegen will, und zudem dafür meine befähigungen mit einer umfangreichen fischereiprüfung auch nachweisen muss...

Ich bin dafür dass jeder Fischer und wenn möglich gastanglern nur mit einem befähigten angeln dürfen, sowie dass auch langjährige kochtopfangler zumindest einmal in den Genuss einer fischerPrüfung kommen sollten..und ihre befähigungen dem Prüfer nachweisen müssen..
Wird da bestimmt so mürrische und sturer alte kochtopfangler geben, die den Prüfer zur Rage bringen...aber der Prüfer sagt letztendlich das letzte Wort, und dann muss jeder nochso uneinsichtige klein beigeben.
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Re: Fischerkarte Kärnten

Beitragvon Ragman » 27.01.2015, 11:18

konfuzius6699 hat geschrieben: was ein langjähriger verantwortungsbewusster angler ohnehin wissen müsste. Der seine Befähigung zudem mit einer entsprechenden Prüfung nahchweisen kann...dass er sich mit der Fischerei beschäftigt.


Du würdest staunen, wieviel manche langjährigen Angler nicht wissen, bzw. nicht einmal wissen wollen.

Aber ja - ich bin auch dafür - ein Nachweis, egal von wo, sollte reichen.

Eigentlich sollte man diese Steuerkartengeschicht überhaupt streichen - und die Verantwortung an die Gewässerbewirtschafter übertragen, wen sie wie an ihrem Wasser angeln lassen. Wenn man schon Geld darüber einnehmen will, dann bitte in die Kontrollen der Gesetze, sprich ausreichende Aufsichtsfischer, von mir aus hauptberufliche - dann wären das unabhängige Kontrollore, die unabhängig von Vereins- und Freunderlinteressen kontrollieren. Und zwar jederzeit und überall.

Edit: Lesen will heute niemand mehr - und die, die es wollen, tun es ohnehin. Ist leider so.
Ich wär gerne normal, aber ich komme so selten dazu ...
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Re: Fischerkarte Kärnten

Beitragvon konfuzius6699 » 27.01.2015, 15:23

Ja auch viele langjährige angler wissen auch nicht bzw wollen nicht wissen das lebendköder wegen Tierquälerei verboten ist und anderes was sie nicht einsehen wollen ... Aber das sind dann auch keine verantwortungsbewussten angler wie ein Großteil der heutigen angler es sein wollen und so eine Art Ehrenkodex gegenüber Tier und Natur haben und das ganze nachhaltig ausüben.
Ich denke, Diese alte Generation von alten Anglern wird ständig weniger...
Und was eben nie ganz verschwinden wird und nur mit entsprechende ständige Kontrollen und Strafen unterbunden werden kann ... das sind meist diejenigen angler jeglicher Herkunft, die das angeln nur als essenbeschaffung ansehen bzw profit herausholen wollen und keinen Respekt vor Natur und Tier haben....und zu faul sind und ihren Müll nicht bis zur nächsten Mülltonne tragen können...
Jedenfalls hoffe ich das das fischen ein volkshobby bleibt das einem weiterhin noch das Gefühl von Freiheit gibt ,das neue Regelungen getroffen werden, es künftig bezahlbar bleibt und sich alle das leisten können, es nicht von Vorschriften oder von paylakebetreibern zerstört und eingeschränkt wird, sowie das die angler sich nicht von der angelindustrie so manipulieren und abhängig machen lassen und so bereitwillig für die in der Werbung ausgenutzte "angeborene Sucht mehr fangen zu wollen", bereitwillig viel Geld für eine Aussicht dadurch mehr zu fangen, ausgeben...
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