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Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

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Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon Kaindlau » 11.09.2017, 20:06

Servus

Wie an anderer Stelle schon geschrieben teile ich mein Leben nicht nur mit meiner Frau (Kinder sind schon außer Haus) sondern seit 1 Monat auch mit einem Hund.
Ich möchte jetzt hier nicht beschreiben wie das tägliche Leben mit diesem kleinen Teufel ist ( z.B. wenn ich es nicht schaffe schneller wie er in der Früh bei der Gartentür zu sein, kackt er mir ins Stiegenhaus. :mrgreen: ), sondern ich möchte zeigen und berichten wenn wir zusammen fischen sind. :D

Vorige Woche war es dann soweit, und wir machten uns auf den Weg, um im meinem Donaurevier den Fischen nachzustellen.
Das war dann auch gleich die erste Enttäuschung, den er zeigte Null Interesse (außer an meinen Ködern), und war daher fast ständig Tiefenentspannt. :shock:
Einzig Fliegen und Heuschrecken weckten seinen Jagdinstinkt, und nicht einmal Enten konnten ihn aus seiner Lethargie reißen.

Resümee, da müssen wir noch hart daran arbeiten :up2:

Petri aus Enns
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Der vielleicht letzte klassische Ansitzangler Österreich`s
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon konfuzius6699 » 11.09.2017, 20:28

Sei froh dass dein Hund nicht so einen ausgeprägten Jagdinstinkt hat, nicht allem nachjagt was rennt und er eher ruhig liegen bleibt....
Ich hab mit meinen zwei manchmal echt zu tun sie davon abzuhalten was nachzujagen ...
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon Gery100 » 11.09.2017, 21:07

Sei froh dass dein Hund nicht so einen ausgeprägten Jagdinstinkt hat, nicht allem nachjagt was rennt und er eher ruhig liegen bleibt....


Kann sie ja auch nicht, wenn sie an der Leine ist . :D

Meine hat eine Leidenschaft, nicht das Jagen und auch nicht die Fische ,sondern die Steine aus dem Wasser holen .
Und das kann sie Stunden lang tun . :D

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Wie man sieht ich habe einen Fisch in der Hand und was tut sie . :D
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon Puntigamersturm » 12.09.2017, 05:01

Ich habe einen West Highland White Terrier und den könnte ich nie mitnehmen. Der würde alles nachjagen was er sieht. Wahrscheinlich sogar seinen eigenen Schatten. Trotzdem haben wir unsren kleinen weissen Kerl sehr gern und könnten es uns ohne ihn nicht vorstellen.
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon Gery100 » 12.09.2017, 11:13

Ja West Highland White Terrier wurde auch ursprünglich für die Jagt gezüchtet .
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon da_cesa » 12.09.2017, 12:47

Ein eigenes Thema.
Schließe mich auch meinem 1. Vorredner an. Sei froh dass du so einen entspannten Partner hast.

Habe selbst 1 Deutschen Pinscher. Mlw. 16 Monate alt.

Beim Ansitz muss ich ihn meist fast immer anleinen weil es sonst einfach stressig wird weil er einen ausgeprägten Jagdinstink hat.
Ich hab beim Spinfischen eine andere coole möglichkeit die für ihn auch interessanter ist. habe mir auf Amazon eine Art Hüftgurt f.d. Sport gekauft bei dem eine elastische Leine angekettet wird zum Laufen besorgt. Die wird anstatt fürs übliche Jogging mit ihm fürs spinfischen hergenommen. ab und an lasse ich ihn bei passenden stellen laufen und nimm ihn dann wieder an den gurt. funktioniert super. die Köder beim Werfen interessieren ihn gsdank überhaupt nicht komischerweise.

Warte bis dein hund älter und selbstbewusster wird. ich denke da kann sich noch einiges tun. ein hund mit ein paar wochen rennt einem ja überall hin nach. war bei meinem auch so. er wird mit der zeit immer eigenständiger. viel spaß noch!
untermaßige Fische sollen schonend behandelt werden - Große ritterlich... (Z. Simek - Freude am Angeln)
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon konfuzius6699 » 12.09.2017, 12:56

Gery, manchen Hunden ist auch eine Leine mit meiner kleinen Cousine (10Jahre) dran auch kein Grund , nicht doch was hinterherzujagen, zB einer Nachbarkatze .... Resultat brauch ich nicht sagen, kaputte Jean, überall Grüne Grasflecken und paar kleine SChürfwunden. Aber meine Cousine hat draus gelernt, die SChlaufen nicht mehr um die Hand zu schlingen...
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon makirsch » 12.09.2017, 13:59

Da kannst wirklich froh sein wenn das so bleibt.

bei unserer Vizsla Hündin hat sich der Jagdinstinkt erst mit ca. 1 Jahr ausgeprägt. Davor war ihr das meiste egal.
Unser Vizla Rüde ist jetzt 2 Jahre, und ihm ist noch immer alles wurscht *gg*

lG,
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(Friedrich der Große)
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon Oldman » 12.09.2017, 15:08

Hallo!
Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Dem stimme ich zu 70 % zu. Wir hatten selbst über 30 jahre Hunde!. War eine wirklich schöne aber auch verantwortungsvolle Sache. Doch heute als Rentnerehepaar kommt ein Hund nicht mehr ins Haus. Warum nicht - man muß nicht 3 x am Tag mit dem Wauwi bei Wind und Wetter Gassi gehen, man muß nicht um so früh aufstehen und kann aus schlafen. Es gibt keine Probleme mehr wenn man in den Urlaub fährt -Hotel oder Wohnungssuche in der ein Hund eralubt ist.Zuletzt auch eine Kostenfrage -wie Tierarzt,Versicherung, Futter, Chip einsetzen lassen und und und.
Wie gesagt hat viel Spaß mit den Tieren.

Gruß Oldman
wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen ist,
wirst du festellen, dass man Geld nicht essen kann
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon yesmann » 12.09.2017, 15:27

Kaindlau hat geschrieben:hart daran arbeiten :up2:


Nimm das wörtlich - bei einem Vizsla musst du von Anfang an hart arbeiten; ich kenne keinen
Entspannten (im Freundeskreis + Reitstall meiner Freundin) ohne das du ihn wirklich viel forderst und auspowerst,
aber wahrscheinlich ist deiner der "erste" gmiadliche :D und du gründest eine neue HP-Vizsla Zucht-Linie für Ansitzangler

Viel Erfolg ... :prost:
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon Gery100 » 12.09.2017, 16:40

konfuzius6699 hat geschrieben:Gery, manchen Hunden ist auch eine Leine mit meiner kleinen Cousine (10Jahre) dran auch kein Grund , nicht doch was hinterherzujagen, zB einer Nachbarkatze .... Resultat brauch ich nicht sagen, kaputte Jean, überall Grüne Grasflecken und paar kleine SChürfwunden. Aber meine Cousine hat draus gelernt, die SChlaufen nicht mehr um die Hand zu schlingen...


Da stimme ich dir vollkommen zu ,war eigentlich auch wenig witzig gemeint von mir . :D

Ein Hund der den Jagdtrieb in sich hat, kann man nicht frei Laufen lassen, das ist klar .
Mit meinem habe ich Glück, den Interessieren andere Tier überhaupt nicht .
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon korsikaphil » 12.09.2017, 17:05

Gery100 hat geschrieben:Ein Hund der den Jagdtrieb in sich hat, kann man nicht frei Laufen lassen, das ist klar. Mit meinem habe ich Glück, den interessieren andere Tier überhaupt nicht.


Wenn du ihm eine trächtige Rehgais vorführst weckst du bestimmt sein Interesse :wink:
Sogar angeblich rehreine Jagdhunde, die extra darauf gezüchtet und trainiert werden nur anderes Wild, aber ja keine Rehe zu jagen, halten sich nicht an ihre Benimmregeln wenn der Führer nicht herschaut. Ich finds deshalb sehr löblich wenn Hundehalter ihre Lieblinge prinzipiell nur unter Aufsicht - also mit Sichtkontakt - frei laufen lassen, denn wenn der Hund ein Reh findet dann interessiert ihn das meistens doch (und das unabhängig von der Rasse und vom Temperament, manche interessierts mehr, andere weniger).

Jetzt könnte man auch sagen "Gibt eh viel zu viel Rehe", aber wenn ein Hund ein Reh zu fassen kriegt dann ist das sehr unschön fürs Reh und für den Mann der es erlösen muss, selber schon oft genug erlebt.
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon Gery100 » 12.09.2017, 19:46

korsikaphil hat geschrieben:Wenn du ihm eine trächtige Rehgais vorführst weckst du bestimmt sein Interesse :wink:


Gut da wo ich angle am Bodensee da sieht man vielleicht mal einen Biber oder einen Fuchs, wie vor kurzem aber auch der hat meinen Hund nicht interessiert .
Rehe gibt es da keine auch sonst kein Wild bis auf die Wasservögel.
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Beitragvon Lukas_Rimser » 12.09.2017, 21:38

Kaindlau hat geschrieben:Einzig Fliegen und Heuschrecken weckten seinen Jagdinstinkt, und nicht einmal Enten konnten ihn aus seiner Lethargie reißen.



Gib ihm noch ein paar Monate das wird noch. ;) Jetzt is er / sie noch viel am schlafen und schnell ausgelastet / überfordert. Aber später gehts noch ab :)
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Re: Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber Sinnlos

Beitragvon korsikaphil » 13.09.2017, 07:17

@Gery, das sollte auch keine Anpatze gegen dich persönlich sein, nur du kennst die Umstände vor Ort. Man sollte sich als Halter halt im Klaren sein dass sich der eigene Hund, den man wie seine Westentasche zu kennen glaubt, möglicherweise anders verhält als man es von ihm gewohnt ist wenn der "Chef" grad nicht zuschaut.

Nebenbei solls auch ziemlich viele Menschen geben die einfach eine Heidenangst vor Hunden jedweder Rasse/Größe haben. Die können in ihrer Panik gar nicht einschätzen wie der Hund drauf ist, und auch denen zuliebe würd ich das mit dem frei Laufen lassen ned übertreiben.
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