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Einstieg in Hegenefischerei

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Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon OHKW » 31.01.2016, 15:29

Ich hab mir heuer vorgenommen mal ein wenig in die Hegenefischerei reinzuschnuppern. Genauer gesagt ins Hegene Zupfen.
Dafür plane ich meine St. Croix Legend Elite UL in 1m70 mit 1-5g Wurfgewicht zu missbrauchen. 4m Dünnes FC Vorfach, 1000er Spinnrolle mit 0,08er Geflecht und DS Bleie mit 3g 5g und 7g sind für das Setup geplant.
Neben Renken ist im Gewässer ein starker Friedfischbestand mit Brachsen, Rotaugen, großen Rotfedern und anderen Fischarten vorhanden. Gefischt wird vom Boot.

Ich erhoffe mir von dem ganzen neben der einen oder anderen Renke auch einige Friedfisch Beifänge und ein wenig Einsicht in die Gewohnheiten und Fressplätze diverser Friedfische zu bekommen, und auch den einen oder anderen Barsch.

Hegenen will ich mir kaufen und nicht selbst binden.
Falls wer ein paar Tipps bezüglich eines guten Shops, fängiger Hegenen hat wäre ich sehr dankbar.

Auch ein paar Tipps für Den Einstieg in die Hegenezupferei wären toll.
Mann muss es sich selbst nicht unnötig schwer machen wenn man es genauso gut anderen unnötig schwer machen kann.
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Re: Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon Taurinus » 31.01.2016, 20:10

Ich nutze beim renkenfischen immer eine mono als Hauptschnur. Der Grund dafür ist der, dass die Dehnung noch zusätzlich dafür sorgt, dass die Renken nicht so leicht ausschlitzen. Die Mäuler sind nämlich wirklich weich... Bezüglich der Hegenen kann ich einmal Dieters Hegenen und einmal Websta empfehlen.


Beides lässt sich leicht ergoogeln. Keine Ahnung ob die links hier erwünscht sind.

Bezüglich der Farben habe ich die Erfahrung gemacht, das Rot/Schwarz an vielen Gewässern ganz gut läuft, aber es ist auch immer Wasser/Wetter/Tag/Faktor XYZ abhängig.

Um herauszufinden welche Farben an deinem Gewässer gut laufen, würde ich einfach mal das Gespräch zu einem anderen Renkenfischer suchen. Oder aber möglichst unterschiedliche Hegenen kaufen und probieren.

Gruß Mario
Zuletzt geändert von Taurinus am 31.01.2016, 20:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon korsikaphil » 31.01.2016, 20:22

Bei den Hegenen gibts angeblich gewässerspezifische Unterschiede, also Farben und Muster die an einem See gut sein sollen und an anderen weniger. Ob da was dran ist keine Ahnung, aber wenn du im Raum Salzburg/Oberösterreich angeln willst, würd ich mal Hrn. Öllinger (Hersteller Renkenfinder) kontaktieren. Der ist sehr nett und berät dich sicher gerne persönlich.
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Re: Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon OHKW » 31.01.2016, 20:59

Erstmal Danke für die Tipps. Den Websta Shop hatte ich schon im Auge für den Kauf der Hegenen. Gut zu wissen, dass der einen guten Ruf hat.

Was ich vergessen hatte zu fragen, war wie es mit den Friedfängen beim Renkenzupfen aussieht. Ist das der Regelfall, dass man diverse Weißfischarten damit fängt, oder kommt das weniger oft vor?
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Re: Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon wossa » 31.01.2016, 22:06

Websta.at hat gute Sachen finde ich, zb der Spezialschwimmer und die Haken gefallen mir sehr.
Zu den Nymphen kann ich sagen dass ich zwar grundsätzlich nur selber binde, aber ein Muster auf der Webseite hat mich inspiriert (sprich ich hab's ganz plump abgekupfert :mrgreen: ) und ich war dann halt fast ein bisschen beschämt als sich herausstellte dass es an manchen Tagen deutlich besser fing als meine eigenen...
glaub also die websta nymphen taugen sicher was.

Zupfen oder Heben tu ich nur selten,
aber das mit der Kombination geflochtene / monofile Schnur finde ich dabei gut,
verwende eher so um die 8m Mono weil ich bei den kurzen Fluchten vorm Kescher nicht mag wenn sie wieder den Knoten durch die Ringe zieht, aber so tragisch ist das wohl auch nicht.
Reine Monoschnur wäre fürs Drillen sicher das beste,
aber ich hab mal einen Vergleich gemacht bei ca 20m Wassertiefe, als die Renken wirklich im 5 Minutentakt bissen, und zwar hauptsächlich kleine, die auch nur seeeeehr vorsichtig anzupften...
auf 18er Stroft GTM (wobei die für eine mono eh eher hart ist) gewechselt und ich spürte eine halbe / dreiviertel Stunde gar nichts mehr, zurück auf geflecht, und es lief wieder...
Beim Schwimmerfischen nehm ich nur Mono.

Zum Bewegen der Hegene, bei Renken hab ich die Erfahrung gemacht weniger ist mehr, das was man so gängigerweise unter „zupfen“ versteht ist eigentlich schon zu viel. Sie nehmen die Nymphe auch gerne wenn man komplett stillhält.
auf jeden Fall scheint es sehr viel fängiger zu sein, wenn die Hegene senkrecht steht, als wenn man sie schräg hält.

Zu den Beifängen, ich find es kommt auf die Stelle an, Friedfische oft wenns krautig ist und nicht zu tief, auch Hecht geht nicht selten an die Hegene, merkt man an abgebissenen Nymphen.
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Re: Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon fuschlsee0 » 01.02.2016, 10:09

Schau doch auch mal auf die Seiten von angelprofi.at. Ich verwende Nymphen von denen und bin zufrieden damit. Mit Mono/Geflecht mach ichs ähnlich wie wossa im vorigen Beitrag.
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Re: Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon Zanderheli » 02.02.2016, 15:19

ist eine spannende Sache das Zupfen!!!

hab auch letzes Jahr damit angefangen und voll begeistert. Nie hätt ich mir die Nympfen selber gebunden, jetzt tu ichs...

Dein Gerät ist für den Anfang ganz gut. Auch ich fische mit Geflochtener und verliere sehr wenig Fische.
Nympfen: am besten den Chef Hrn. Weber (Websta) anrufen und fragen welche Nympfen an deinem Gewässer gehen. Die Farben sind nicht recht wichtig, jedoch die Größe.

War 2015 am Ossiachersee 2 Tage Fischen mit der Hegene und fing 12 Fische: 4 Renken,1 Barsch, 1 kapitale Rotfeder, 1 Hecht mit 65 cm und sonst Brachsen.

Die Geschwindigkeit beim Zupfen ist bei mir jahreszeitabhängig. In Frühjahr fängt Stillstand, im Herbst nur Bewegung. Kann natürlich bei Dir ganz anders sein.

alles Liebe
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Re: Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon esox1961 » 02.02.2016, 16:55

Hallo !

Die Hegenen vom WEBStA-Weber Christian sind sicher gut und fänging. Noch bessere Fangerfolge hatte ich mit den Hegenen
vom Bierbaumer Michael/Renkenguiding Attersee.


mfg.franz
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Re: Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon KarlKarl » 02.02.2016, 22:32

Ich Fische meist mit Renkenschwimmer und Hegene.
Zu den weiteren (Fried)fischen: Hegenen an sich sind ziemlich selektiv. Wo vorhanden fängt man auch Seesaiblinge und Barsche. Nur ganz selten hatte ich Weißfische als Beifang. Interessanterweise kommt es relativ häufig vor, dass sich Hechte ins System "wickeln".
Die für mich besten Hegenen macht Renke333: www.renke333.at/shop/

Lg
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Re: Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon pescador » 03.02.2016, 09:35

Hallo

Ich kenne sehr erfahrene Renkenfischer die zum Teil über Jahrzehnte Fangbücher geschrieben haben.
Die Farben der Nymphen sind lt. Aussagen einiger Kollegen eher unwichtig sondern wie schon geschrieben eher die Größe die einigermaßen
mit der natürlichen Nahrung konform sein sollte.
Dennoch ist rot schwarz eine recht gute Allround Kombi wenn die Fische gefunden sind oder gerade vorbei ziehen.

Von Hechten hab ich schon öfter gehört bzw. selbst miterlebt. Zum Teil waren das echt Kapitale die leider meist verloren gehen.
Weißfische hatte ich nie aber den einen oder anderen Barsch (meist Brutfische).
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Re: Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon berger0109 » 05.02.2016, 19:38

Hallo,
ich kann Dir die Hegenen von Websta auch empfehlen.Ich habe sie am Fuschl See getestet und sie waren in rot und schwarz am fängigsten. Ich kann Dir auch das Fischen mit der Renkenpose von Websta empfehlen.

Gruß,
Thomas
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Re: Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon lukaszglinek » 03.10.2018, 13:57

Zeit es zu bekommen :)
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Re: Einstieg in Hegenefischerei

Beitragvon berger0109 » 05.10.2018, 16:38

lukaszglinek hat geschrieben:Zeit es zu bekommen :)


Guter Beitrag :lol: :lol:
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