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Signalkrebse Donau C

Donau und Altarme

Re: Signalkrebse Donau C

Beitragvon korsikaphil » 05.02.2018, 09:02

Patrickpr hat geschrieben:Kann mir jemand sagen an was man einen Signalkrebs von anderen Krebsen unterscheiden kann?


http://www.fv-heilbronn.de/Krebse/Signalkrebs.htm
A float tip is pleasant in its appearance, and even more pleasant in its disappearance!
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Re: Signalkrebse Donau C

Beitragvon Patrickpr » 05.02.2018, 12:28

korsikaphil hat geschrieben:
Patrickpr hat geschrieben:Kann mir jemand sagen an was man einen Signalkrebs von anderen Krebsen unterscheiden kann?


http://www.fv-heilbronn.de/Krebse/Signalkrebs.htm



Danke :danke:

lg
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Re: Signalkrebse Donau C

Beitragvon OHKW » 05.02.2018, 14:16

@rob
Woher stammt das dass Krebse Luft zum Atmen brauchen? Meines Wissens werden die in Aquarien permanent unter Wasser gehalten. So etwas wie Lungen oder Tracheen haben sie meines Wissens auch nicht. Da sind bei den Krebstieren die Asseln aber damit vertreten. (Pseudotracheen https://de.wikipedia.org/wiki/Kellerassel).
Krebse --> Kiemen https://de.wikipedia.org/wiki/Flusskrebse

Können aber je nach Art auch eine Zeit lang an der Luft überleben.
Mann muss es sich selbst nicht unnötig schwer machen wenn man es genauso gut anderen unnötig schwer machen kann.
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Re: Signalkrebse Donau C

Beitragvon rob gone fishing » 05.02.2018, 17:27

hi ohkw!

ich hab mein missverständniss einige beiträge weiter aufgeklärt!

lustig das nach all den jahren wieder zu lesen... :)

lg rob


rob gone fishing hat geschrieben:servus !

ich habe jetzt nach gefragt und ihr habt alle recht.
ich habe damals etwas gewaltig missverstanden und es mir so eingeprägt.
hier seine aufklärung dazu:

Servus Robert!
Vorerst einmal "Fröhliches Eierpecken"!!!!
Zu den Signalkrebsen:Du hast mir vielleicht damals nicht "ganz"genau zugehört!?Natürlich haben Krebse Kiemen!!Aber ganz "Besondere"!!!!!!!!
In freier Natur in Bächen,Flüssen und Seen sind sie normalerweise immer im Wasser und atmen den im Wasser gelösten Sauerstoff.Wenn sie z.B.in einem Behälter sind,in dem der Sauerstoff nach einiger Zeit verbraucht ist,ersticken sie an Sauerstoffmangel!Wenn es z.B.regnet,reicht die feuchte Luft,daß sie an Land atmen können!!!Deshalb klettern sie in etwas feuchten Nächten an Land und werden z.B.an den Fahrradwegen an der Traun am Morgen überfahren!!!!!Dieser Umstand wird für den Transport ausgenützt.Ich fülle einen großen Behälter mit Krebsen,gebe kaltes Wasser aus dem Teich oder aus der Wasserleitung dazu und leere das Wasser nach ca.3 Minuten wieder aus.Jetzt bin ich sicher daß die Atmungsorgane der Krebse gut befeuchtet sind.Achtung,gut aufpassen,daß sich kein Wasser mehr in dem Behälter befindet!!Denn wenn nur 2-3cm Wasser drinnen bleibt,ersticken die untersten Krebse,weil der Sauerstoff dort schnell verbraucht ist und die untersten Krebse nicht nach oben an die Luft können,weil ja im ganzen Behälter Krebse sind!!!!!In den
Krebskäfigen ist es ähnlich,weil ja verhältnismäßig viele Krebse in so einem Käfig eingesperrt sind,da klettern dann viele nach oben,entweder um mehr Platz zu haben,oder um (mit den feuchten Atmungsorganen)an der Luft zu atmen!!Darum verwende ich Lochbleche aus Alu oder Niro.Wenn ich Krebse in einem größeren Eimer einige Tage im Keller aufbewahre,dann reicht es,wenn ich ihnen 2 x am Tage(inkl. Nacht) ein Wasserbad zur Befeuchtung ihrer etwas anderen Kiemen(darum sage ich "Atmungsorgane")gebe!
Für die Krebsfischerei in der Traun habe ich mir einen Krebsteller mit 80cm ø gemacht mit einem 2.Ring,sodaß der Korb beim Aufheben ca.20cm tief ist
und sie nicht abhauen können.Vom Boot absenken und heben des Krebstellers funktioniert bestens mit einer Pilkrute mit Multirolle!!!!Den Krebsteller beködere ich mit Fischinnereien und Fischköpfen,die ich in ein Obst-oder Zwiebelnetz gebe,zubinde und am Netz ungefähr in der Mitte anbinde!!!!!Um mit einer Reuse bei uns in OÖ Krebse fangen zu dürfen,benötigt man die schriftliche Genehmigung des Bewirtschafters!!!!
Im Herbst,so ca.von Mitte September bis Mitte Oktober besiedeln die Signalkrebse neue Gebiete und ziehen dann massenhaft flußaufwärts,überwinden Kraftwerke,wo sie an den senkrechten Betonwänden nach oben klettern,indem sie sich an Unebenheiten und Algen mit den winzigen Scheren an jedem Bein anhalten!!!!Wenn dann eine Quelle oder Drainagewasser in den Fluß rinnt,dann folgen sie auch diesem Gerinne und klettern über Felsen,bzw.über die Böschung nach oben.An diesen Stellen kann man sie wie Obst "pflücken!!!!




jetzt bin ich auch wieder gescheiter.
lg rob
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Re: Signalkrebse Donau C

Beitragvon OHKW » 05.02.2018, 19:37

Ah, das hatte ich übersehen ;)
Mann muss es sich selbst nicht unnötig schwer machen wenn man es genauso gut anderen unnötig schwer machen kann.
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