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Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon konfuzius6699 » 24.07.2017, 21:33

Polsi aber was macht nun den Unterschied bzw. was das Naturschutzfreundlicher macht, wenn die Front eben nicht nur ein Moskitonetz ist. Und um das geht's auch, wenn du eine Front tauschen kannst gegen ein geschlossene Front ist das Zelt ja nach Kärnter Auslegung campiertauglich und da können sich eben die von der Bergwacht wieder dran stoßen und Strafen austeilen. Sie könntens dann so Auslegen, dass du es ja schließen und darin campen kannst...ist ja Auslegungssache der Bergwacht.. Außerdem wenn du eine Front einzippst und es somit schließt ist es auch bei einem Gewitter illegal und du verstößt gegen das Gesetz und man riskiert eine Strafe... Punkt...

Mein derzeitiges bevorzugtes Zelt hat eben eine Front die ich nicht entfernen kann jedoch die Klarsichtfolien Hinter den Moskitonetzen, jedoch kann man die Moskitonetze auch noch mit der Aufgerollten Zeltplane außen abdecken... Also schließen... Also sehr fraglich ob das durchgeht.
Eigentlich habe ich die Front die meiste Zeit komplett hochgerollt, auszippen kann ich sie ja leider nicht...

Im Grunde ist das ja nicht viel anderes als die einzippbaren und austauschbaren Fronten.... Ich hab sie bei Kontrolle die Klarsichtfenster zwar ausgezippt , aber wenn man es genau nimmt könnte man das Abstrafen, sowie auch die austauschbare und einzippbare Moskitofront... Wenn das Zelt eben nur bei der Kontrolle nicht geschlossen sein darf, egal welche Bauart ist das super OK.
Aber wenn es paar von der Bergwacht dran stoßen,da sie es genau nehmen, dass wenn nur die Möglichkeit besteht das Zelt zu schließen, was bei Nahezu allen Modellen mit inzippbaren Fronten möglich ist, hat man wieder so ein Hickhack und Leute werden abgestraft.. Also so wasserdicht wie die es in Bericht schreiben ist das ganz und gar nicht.
Nach meiner Ansicht ist es mit der Gesetzesänderung nun leichter ein Wetterschutz aufzustellen und es als Wetterschutz durchgehen zu lassen, aber ist dann immer noch so eine Auslegungssache.

Im Grunde ist das auch so eine ähnliche Ausrede mit keiner Liege unter dem Wetterschutz und man schläft nicht darunter , wie es so schön in dem von der Bergwacht verfassten PDF steht (Link vorhin geteilt) , das Aufstellen eines Wetterschutzes /Zelt ist Laut Gesetz nicht eindeutig verboten jedoch das darunter Schlafen... Dennoch sind die Leute mit Schirm etc. abgestraft worden, da sie im Gunde campieren obwohl man das nicht eindeutig sagen kann wenn man paar Dinge beachtet.Ich kann ja den Wetterschutz nur für einen Tag zum Schutz aufstellen und Nachts nach Hause fahren. Darum hab ich die Liege tagsüber weggeräumt und die Front hochgesollt öde gar das brolly nach hinten geklappt und es so aussehen lassen, dass der Wetterschutz nur ein Unterstand ist und ich gar nicht über Nacht bleibe, also nicht campiere.. Ist ja schnell abgebaut. Fakt ist so hätte ich mich vor Gericht, worauf ich es bei einer Strafe Sicht ankommen hätte lassen , dann entsprechend schildern können und rauswinden können, da ich mich an die Weisung des PDFs der Bergwacht gehalten habe und im Grunde nicht campiert hab...
Hier ist es dass man eben die Fronten tauschen kann bzw. wenn man sie gar nur hochrollt, im Grunde ist es eine Auslegungssache und eine Grauzone und eben schwammig, dass man mit Strafen rechnen kann...Entweder müssen die zulässigen Typen von Zelten Aufgelistet werden und was bei der Kontrolle eben zulässig ist und was nicht oder es wird eben mit den austauschbaren bzw hochgeholten Fronten der verschieden Zelttypen wieder so eine schwammige Sache mit den Strafen.
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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon 19ManueL91 » 25.07.2017, 10:18

konfuzius6699 hat geschrieben:Polsi aber was macht nun den Unterschied bzw. was das Naturschutzfreundlicher macht, wenn die Front eben nicht nur ein Moskitonetz ist. Und um das geht's auch, wenn du eine Front tauschen kannst gegen ein geschlossene Front ist das Zelt ja nach Kärnter Auslegung campiertauglich und da können sich eben die von der Bergwacht wieder dran stoßen und Strafen austeilen. Sie könntens dann so Auslegen, dass du es ja schließen und darin campen kannst...ist ja Auslegungssache der Bergwacht.. Außerdem wenn du eine Front einzippst und es somit schließt ist es auch bei einem Gewitter illegal und du verstößt gegen das Gesetz und man riskiert eine Strafe... Punkt...

Mein derzeitiges bevorzugtes Zelt hat eben eine Front die ich nicht entfernen kann jedoch die Klarsichtfolien Hinter den Moskitonetzen, jedoch kann man die Moskitonetze auch noch mit der Aufgerollten Zeltplane außen abdecken... Also schließen... Also sehr fraglich ob das durchgeht.
Eigentlich habe ich die Front die meiste Zeit komplett hochgerollt, auszippen kann ich sie ja leider nicht...

Im Grunde ist das ja nicht viel anderes als die einzippbaren und austauschbaren Fronten.... Ich hab sie bei Kontrolle die Klarsichtfenster zwar ausgezippt , aber wenn man es genau nimmt könnte man das Abstrafen, sowie auch die austauschbare und einzippbare Moskitofront... Wenn das Zelt eben nur bei der Kontrolle nicht geschlossen sein darf, egal welche Bauart ist das super OK.
Aber wenn es paar von der Bergwacht dran stoßen,da sie es genau nehmen, dass wenn nur die Möglichkeit besteht das Zelt zu schließen, was bei Nahezu allen Modellen mit inzippbaren Fronten möglich ist, hat man wieder so ein Hickhack und Leute werden abgestraft.. Also so wasserdicht wie die es in Bericht schreiben ist das ganz und gar nicht.
Nach meiner Ansicht ist es mit der Gesetzesänderung nun leichter ein Wetterschutz aufzustellen und es als Wetterschutz durchgehen zu lassen, aber ist dann immer noch so eine Auslegungssache.

Im Grunde ist das auch so eine ähnliche Ausrede mit keiner Liege unter dem Wetterschutz und man schläft nicht darunter , wie es so schön in dem von der Bergwacht verfassten PDF steht (Link vorhin geteilt) , das Aufstellen eines Wetterschutzes /Zelt ist Laut Gesetz nicht eindeutig verboten jedoch das darunter Schlafen... Dennoch sind die Leute mit Schirm etc. abgestraft worden, da sie im Gunde campieren obwohl man das nicht eindeutig sagen kann wenn man paar Dinge beachtet.Ich kann ja den Wetterschutz nur für einen Tag zum Schutz aufstellen und Nachts nach Hause fahren. Darum hab ich die Liege tagsüber weggeräumt und die Front hochgesollt öde gar das brolly nach hinten geklappt und es so aussehen lassen, dass der Wetterschutz nur ein Unterstand ist und ich gar nicht über Nacht bleibe, also nicht campiere.. Ist ja schnell abgebaut. Fakt ist so hätte ich mich vor Gericht, worauf ich es bei einer Strafe Sicht ankommen hätte lassen , dann entsprechend schildern können und rauswinden können, da ich mich an die Weisung des PDFs der Bergwacht gehalten habe und im Grunde nicht campiert hab...
Hier ist es dass man eben die Fronten tauschen kann bzw. wenn man sie gar nur hochrollt, im Grunde ist es eine Auslegungssache und eine Grauzone und eben schwammig, dass man mit Strafen rechnen kann...Entweder müssen die zulässigen Typen von Zelten Aufgelistet werden und was bei der Kontrolle eben zulässig ist und was nicht oder es wird eben mit den austauschbaren bzw hochgeholten Fronten der verschieden Zelttypen wieder so eine schwammige Sache mit den Strafen.
Ganz ehrlich, wenn du jedes bestehende Gesetz so genau hinterfragst hast du sehr viel zu tun. Traurig, dass es anscheinend bald auch in Österreich Gesetze wie in den USA braucht weil für viele Paragraphen mehr zählen als der Hausverstand.
Warum zeigst du dein Zelt nicht einfach bei der Bergwacht vor? Falls es den Kriterien entspricht kannst es dir ja schriftlich geben lassen.
Wäre sinnvoller also deine 328. Interpretation des Gesetzes.

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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon yesmann » 25.07.2017, 10:53

So wie überall ... wenn man es übertreibt gibt´s Verbote oder Beschränkungen; ich habe den Thread nicht komplett gelesen aber scheinbar hat man
in Kärten endlich einen "halbwegs" annehmbaren Kompromiss gefunden und warum dann ein "besseres" System-Brolly nicht ausreicht und man einen
Wohnzimmer-Dome braucht (ausgenommen natürlich bei Forentreffen :lol: ) ist mir schleierhaft.

Wie bei der Exekutive; mal lässt jemand etwas durchgehen und manchmal eben nicht aber wenn man durch ein Karpfen-Camp provoziert braucht man sich auch nicht wundern:

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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon Polsi » 25.07.2017, 11:35

Man kann einfach alles irgendwie verkomplizieren. Mit ein bisschen Hausverstand und Fingerspitzengefühl ist man aber meist am besten beraten.

@konfuzius: In der Praxis wird sich niemand für deine ellenlangen Interpretationen interessieren. Da stehen dann halt einfach 2 Herren vor deinem Zelt und sagen dir, dass dein Aufbau als Wetterschutz nicht angemessen ist. Mit Glück wirst verwarnt und du darfst abbauen. Wenn du diskutieren willst, kommt eine BH-Strafe, die (glaube ich) bei 280 Euro beginnt. Ich kann wieder nur an die Vernunft appellieren.

Wie bereits betont, ich fische seit meiner Kindheit in Kärnten und ich bin mir sicher, dass es in diesem Bundesland nicht allzu viele Leute gibt, die so viele Nächte am Wasser verbracht haben wie ich.

Wie kann es also sein, dass einer, der schonmal 100 Nächte im Jahr geangelt hat, NIE Probleme bekommt und eine Touristenpartie, die einmal im Jahr hier ist, gleich beim ersten Mal auf und nieder gestraft wird?
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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon OHKW » 25.07.2017, 12:23

Wie wahrscheinlich ist das wohl, dass sich plötzlich der aller größte Teil der Angler kompromissbereit und einsichtig zeigt und es nicht wieder jede Menge Zusammenstöße mit der Bergwacht gibt?

Zudem gilt das ja nicht nur für Angler sondern fürs Campieren allgemein. Wird wohl auch keiner hinnehmen, dass nur Angler campen dürfen und andere Hobbycamper nicht. Da gibt's einfach eine gewaltige Menge an Konfliktpotential und ich hab das Gefühl, dass das auch ausgeschöpft werden wird. Wo der Mensch in der Natur darf wie er will ist halt schnell keine Natur mehr. Ist ja mit den ganzen Mountainbikern und Tourengeher das selbe. Viele können sich nicht mal an die einfachsten Regeln halten und diejenigen die dann hinterher aufräumen müssen schreien alsbald nach einem generellen Verbot.
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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon Polsi » 25.07.2017, 14:17

OHKW hat geschrieben:
Zudem gilt das ja nicht nur für Angler sondern fürs Campieren allgemein. Wird wohl auch keiner hinnehmen, dass nur Angler campen dürfen und andere Hobbycamper nicht.


Seh ich anders. Auch wenn das Gesetz vielleicht an anderer Stelle Interpretationsspielraum hat, eines wird dezidiert festgehalten: Das Aufstellen eines Wetterschutzes ist nur für Fischer im Rahmen der Fischerei erlaubt und für sonst niemanden. Jegliches sonstige zelten/campieren bleibt weiterhin verboten. Das steht auch wirklich so drin.
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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon Polsi » 25.07.2017, 14:19

OHKW hat geschrieben:Wie wahrscheinlich ist das wohl, dass sich plötzlich der aller größte Teil der Angler kompromissbereit und einsichtig zeigt und es nicht wieder jede Menge Zusammenstöße mit der Bergwacht gibt?
.


Da genau damit zu rechnen ist, wird es weiterhin Kontrollen der Bergwacht geben, um diverse schwarze Schafe gleich mal aus dem Verkehr zu ziehen. Und genau die sollten auch wirklich richtig hart abgestraft werden.
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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon konfuzius6699 » 25.07.2017, 17:15

Polsi ich war ja auch schon einige Nächte in Kärnten, und hatte anscheinend Glück mit den Organen der Bergwacht bzw. war die Art und Weise wie ich lagerte noch ok und im Rahmen des gesetzlichen.
Du verwendest ab und zu Brolly ich eben 2Mann Bivvy sowie auch mal ein gespanntes Sonnensegel, wobei mit beidem bin ich aber noch in keine Kontrolle der Bergwacht geraten.

Jedoch hab ich von andere eben die Geschichten gehört, dass keine Pegs und Sturmleinen im Boden verankert werden dürfen,man kein Bedchair zum Liegen aufstellen darf und das es wegen Schirme mit Seitenwänden und es dann , weil Liege drunter stand , da es dann ja als campieren gilt , Strafen verhängt wurden....

Jedenfalls hab ich mich für den Fall der Fälle soweit wie möglich angewöhnt eben die Punkte zu meiden und den Schrieb der Bergwacht befolgt, dass sie es eben nicht als Zelten und campen interpretieren können... Eben dass es nur ein Wetterschutz also Unterstand bei Regen und Wind ist (Ganze Front hochgerollt oder Bivvy bei Schönwetter nach hinten geklappt), sowie dass eben meine empfindlichere Elektronik Ausrüstung bei Regen trocken bleibt, es als Hundehütte für meine zwei Hunde dient, und es eben nicht eindeutig als Behausung zum Schlafen und campieren genutzt wird Liege steht unter Schutzhülle etwas abseits .

Jedenfalls ist es aber umständlich und lästig dies stets zu beachten und angle nun recht selten oder künftig gar nicht mehr in Kärnten. Will ja nicht grad eine Strafe aufgebrummt bekommen und es dann vor Gericht ausfechten müssen... Zumindest hab ich mich von meinem Freund und Anwalt beraten lassen, der meinte dass man so gute Chancen hat recht zu bekommen. Jedoch ist es immer so eine fragliche Sache mit Recht haben und Recht bekommen.
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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon fishracer » 25.07.2017, 19:01

Genau solche Diskussionen sind leider der Grund warum an immer mehr Gewässern alles genau reglementiert wird.

Ist in Wien ja nicht anders. Alles ausreizen und dann wundern das noch eine Regel dazu kommt.

Unnötige Diskussionen mit Kontrollorganen und jede geschriebene Zeile in der Fischereiordnung genau zerlegen ob man nicht doch noch ein Schlupfloch findet.

Polsi da bin ich voll auf deiner Seite. Und ich bin auch schon hunderte Nächte in ganz Österreich und umliegenden Ländern gewesen und noch nie gab es gröbere Probleme. Seit doch froh das es nun in Kärnten etwas leichter wird und ein "Wetterschutz" erlaubt ist.
Kleines Brolly mit an Gelsenschutz reicht doch meistens voll aus. Und dann leg ich es halt am Tag um wenn sie es wollen. Wo liegt das Problem. Bei Regen sagt sowieso niemand was.

Traurig Traurig. Kann man nur hoffen das diese Diskussion keiner liest, der in Kärnten was zu sagen hat.
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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon konfuzius6699 » 25.07.2017, 21:31

Fishracer... Warum bitte führen solche Diskussionen zu mehr Reglementierungen.Und was heißt bis aufs letzte ausreizen. Ich hab noch nie deswegen Strafe bekommen oder wurde verwarnt. Vielleicht weil ich sehr selten und noch nicht von dem falschen Ungustel von der Bergwacht kontrolliert wurde.

Eher sehe ich es kritischer als Polsi mit den austauschbaren Fronten, das dies eigentlich ein Schlupfloch ist, und wenn man sie tauscht macht man was illegales oder...

Und wenn man es bis aufs letzte ausreizt und sogar ein Schlupfloch nutzt ist es dann ja noch immer legal, und sollte eigentlich zu keinen weiteren Einschränkungen führen.Ein Schlupfloch ist ein Schlupfloch und im Grunde führt dies nicht zu einer weiteren Einschränkung sondern nur das diese Schlupfloch beseitigt oder weiter geduldet wird.Und wer es nicht nutzten will , ist jedem selbst überlassen .Und wenns dann geschlossen wird braucht man nicht rumnörgeln das etwas reglementiert wird , wenn eigentlich eh nur das Schlupfloch geschlossen wird und man selbst eh es nicht ausgenutzt hat oder gar selbst ausgenutzt hat...wenn hat man dann selbst dazu beigetragen.Oder ?

Es geht nicht darum Großraumpartyzelte, Faltpavillions aufzustellen, obwohl das Avid Screen Carp das ich hab , so Pavillion ist und eigentlich den Vorschriften entspricht, werde ich es nicht grad an öffentlichen Gewässern und schon gar nicht in Kärnten aufbauen, nur an Gewässern wo es keine Rolle spielt und man das Aufbauen kann was einem beliebt.
Aber was ist so ein Faltpavillion eigentlich, im Grunde genau das ein Wetterschutz und kein Zelt und eigentlich erlaubt und ist eigentlich noch kein campieren. Wenn man eine Plane aufspannt ist diese nicht viel anders und auch nicht grad kleiner.Und diese ist ja klar erlaubt...oder was ist der Unterschied zwischen einer 3x3m Plane und einem 3x3m Pavillion...

Und es stört mich sehr wenn man mich so hinstellt und das unnötige Diskussionen sind oder ich angeblich mit Kontrollorganen unnötig herumdiskutiere und auch noch meint dass es traurig ist und keiner lesen soll der was zu sagen hat...

Wenn ist so eine Diskussion hier zwar lang aber sicher nicht unnötig. Auch wenn ich mit den Kontrollorganen der Bergwacht diskutiert hätte, wäre diese bestimmt eher schlicht konstruktiv und im Gegensatz zu hier kurz ausgefallen. Je nachdem wie der Bergwachtler ist.Wenn er damit daher kommt das Zeltheringe verboten sind etc. naja hätte es sicher länger gedauert und auch Aufnahme davon gegeben.Hätte es erwähnt das alles aufgenommen wird. Hab nämlich meist Kamera stehen die Zeitrafferaufnahmen macht und ich mit Fernbedienung auf Viedeoaufnahme umschalten kann...übrigens so eine Zeitrafferaufnahme vom Angelplatz ist schön nachher anzusehen.

Naja wenn der Bergwachtler nett rüber kommt und was angemessen gerügt hätte, hätte ich den Ausdruck von der Bergwacht und auch das Bild was noch als Wetterschutz laut Leitner gilt gezeigt . Wenn das eben hinfällig ist hätte ich gesagt das es aktuell auf der Hompager der Bergwacht liegt und ich es nicht wusste und nur gefragt wieso es nicht mehr gilt. Ende der Diskussion
Hätte mich gefügt Bivvy abgebaut etc und es nicht unbedingt auf eine Strafe drauf angelegt.Wenn ich dennoch eine zählen hätte müssen, naja dann wärs eventuell zu Gericht gegangen, wenn ich eben alles soweit eingehalten hab.

Ich hatte bislang nur zwei Kontrollen von der Bergwacht die aber ganz normal waren, auch habe ich noch keine Verwarnung oder Rüge bekommen bzw einmal gar kein Zelt aufgebaut und andere mal war es zurück geklappt und hatte keine Liege aufgestellt ... Und was ist da nun unnötig, traurig oder das dadurch was weitere reglementiert werden könnte... Nichts , nur das ich mich möglichst ans Gesetz halte um eben nicht Strafe zu zahlen.
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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon fishracer » 26.07.2017, 05:07

Jeder wie er will. Die Konsequenzen muss sowieso jeder selber tragen.

Und eins ist für mich klar. Wer ein Pavillion am Wasser braucht hat sowieso den Sinn des Wesentlichen verloren und meiner Meinung nach am Wasser nichts verloren.

Pavillions, Partyzelte, Heurigentische, Faltkästen, Zusatztische, Riesengriller, Zusatzbeleuchtungen bla bla bla usw. haben nichts an Naturgewässer verloren.

Wer sowas will soll in die Puffs fahren.

Meine Meinung und dazu stehe ich voll und ganz !!!!!


PS: "konfuzius6699" nimm nicht immer alles persönlich. Sind generelle Bemerkungen.
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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon korsikaphil » 26.07.2017, 08:05

konfuzius6699 hat geschrieben:Hätte es erwähnt das alles aufgenommen wird. Hab nämlich meist Kamera stehen die Zeitrafferaufnahmen macht und ich mit Fernbedienung auf Videoaufnahme umschalten kann (...) Naja wenn der Bergwachtler nett rüber kommt (...)


Das trägt nicht zur Gesprächs- bzw. Verhandlungsbereitschaft bei, kann ich dir versichern. Bei uns im Revier gibts so Motocross-Idioten die querfeldein durch den Bestand brettern und ihr Tun mit Helmkameras filmen. Wenn ich so einen mal erwische und er mir mit "Kamera", "alles wird aufgenommen" und so kommt werd ich ihn die volle Härte des Gesetzes spüren lassen, nicht, weil ich keine Nachsicht mit der Landjugend hätte, sondern einfach weil ich's kann und er es drauf angelegt hat :roll:

Der Fischdieb dagegen, dem ich eine halbe Stunde vom Hochsitz aus zugesehen habe, mich dann angepirscht und plötzlich neben ihm hinterm Busch hervorkam, hat ein dermaßen betretenes Gesicht gemacht dass er mir direkt leid getan hat. Fall erledigt, ich bin ja kein Unmensch.
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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon Foxus » 26.07.2017, 08:27

Da gebe ich dir Recht, Korsikaphil.

Aber zurück zum Thema:
Das mit denm Hausverstand sehe ich genau so.
Aber betrachten wir mal ein worst-case-Szenario:
Ein Kontrolleur von der Bergwacht der nicht alle Tassen im Schrank hat, trifft auf einen Fischer, der ebenfalls einige Schrauben locker hat, und es drauf ankommen lässt. Vielleicht ist der Fischer auch noch der Sohn eines Rechtsanwaltes, und mit der Hilfe von Papi hat er das Gesetz juristisch gesehen ausgereitzt. Er bekommt eine Anzeige, geht vor Gericht und gewinnt, da das Gesetz schwammig formuliert ist und er sich im Rahmen des erlaubten bewegt hat.
Der Bergwachtler ist dann frustriert auf ALLE Fischer, der Lausbub posaunt frech herum, wie toll er nicht ist. Für alle anderen Fischer, die nur fischen wollen und einen Wetterschutz haben wollen, sind solche Aktionen nicht gerade förderlich. Über lang oder kurz wird das Gesetz dann so abgeändert, dass es absolut keinen Wetterschutz mehr gibt.

Um solchen Dingen vorzugreifen, ist es daher schon wichtig, dass das Gesetz bzw. Verordnungen, die auf dem Gesetz basieren, klar und eindeutig formuliert sind.

Ich für meinen Teil fische nicht in Kärnten, da ich aus OÖ bin, aber für mich ist ein Schirmzelt (z.B. Nash Groundhog ohne Winterskin und Moskitonetz) völlig ausreichend. Als Fischer muss man sich schon den Gegebenheiten anpassen, und nicht meinen, dass sich alles nach einem richtet.

In jedem eurer Beiträge steckt was Wahres, aber alles Extreme ist nicht gut. Der Mittelweg ist der Reibungslose, leider finden den immer weniger Leute diesen, darum wird immer mehr durch Gesetze und Verordnungen geregelt werden müssen.

Gruß, Foxus
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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon Polsi » 26.07.2017, 08:30

korsikaphil hat geschrieben:
konfuzius6699 hat geschrieben:Hätte es erwähnt das alles aufgenommen wird. Hab nämlich meist Kamera stehen die Zeitrafferaufnahmen macht und ich mit Fernbedienung auf Videoaufnahme umschalten kann (...) Naja wenn der Bergwachtler nett rüber kommt (...)


Das trägt nicht zur Gesprächs- bzw. Verhandlungsbereitschaft bei


Das ist milde ausgedrückt. Sorry, aber das ist doch komplett vertrottelt. Wenn da einer mit der Kamera kommt und die Amtshandlung filmt, würd ICH als Kontrollorgan da gaaaaaanz genau hinsehen.

Volle Zustimmung an fishracer, by the way.
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Re: Zeltverbot in Kärnten aufgehoben?

Beitragvon peterben » 26.07.2017, 09:14

Manche unserer Kollegen glauben mit dem Erwerb einer Tages-oder Wochenkarte auch das Recht zu erwerben Zeltlager zu errichten, Familie, Hunde, Überwachungsanlagen, Griller, Kühlschrank usw. am Angelplatz aufzubauen. Wegen dieser Kollegen ohne jedes Augenmaß hat man sehr viele Verbote geschaffen. Jetzt hat man in Kärnten versucht eine tragbare Lösung zu finden unter Einbindung aller Beteiligten, und schon wieder verursachen einige Kollegen diese Regelung wieder irgendwie zu umgehen oder zu ihren Gunsten auszulegen. Also Vernunft, Hausverstand und Augenmaß wären gefragt!!!!
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