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Diskussion Fuschlsee

Teich und See

Diskussion Fuschlsee

Beitragvon flocki86 » 27.11.2017, 14:55

So dann lasst uns hier über das angesprochene Thema im Attersee Thread diskutieren.

Dass der Fuschlsee mitunter schon ein sehr gutes Gewässer für Karpfen geworden ist, ist nicht an mir vorbeigegangen.
Was mich als Renkenangler interesserien würde wäre wie sich das auf den Bestand der Corregonen auswirkt.

Ist übrigens auch ein kleiner Wink darüber zu diskutieren ... Renken, Hechte, Bandwurm etc. ;-)

Landschaftlich finde ich den Fuschlsee ja wirklich ein Naturjuwel, anglerisch leider hört man immer mehr Negatives ...

also auf eine anregende Diskussion!
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon fuschlsee0 » 27.11.2017, 15:53

Na dann beginne ich und schreibe schnell ein kleines bissi dazu. Vorweg: Es wird sehr viel gefischt am Fuschlsee, v.a. auf Renken natürlich aber auch auf Karpfen und nicht zuletzt hat die Hechtschlepperei in den letzten paar Jahren sprunghaft zugenommen. Die Seesaiblinge haben hingegen fischerisch praktisch keine Bedeutung mehr da die Bestandgröße und v.a. die durchschnittliche Einzelgröße ins Bodenlose gesunken sind.
Massige Seeforellen werden nur ganz wenige pro Jahr gefangen, ich krieg immer so ein bis zwei Stück mit, können aber durchaus ein paar mehr sein.
Erfreulich ist ein sehr guter Schleienbestand der kaum gezielt befischt wird und mit dem langsamen Verschwinden der Aale, nimmt der Ruttenbestand wieder stark zu. Barsche werden selten größer als 30cm, aber man kann trotzdem ganz gut auf Barsche fischen, wenn man die Kleinschwärme (meist 5-10 Stück) mit Fischen von 25+ findet.
Wasserqualität ist hervorragend, die Landschaft ist sehr schön und die Karten erlauben Fischen rund um die Uhr von Anfang April bis Ende November.
Der Hechtbandwurm ist ein großes Problem, weswegen ich pers. schon seit Jahren nicht mehr auf Renken gegangen bin. Deshalb kann ich aktuell auch nichts über die Bestandsentwicklung sagen. Es gibt ein Hechtentnahmegebot (alle Hechte jeder Größe müssen abgeschlagen werden), was das Problem auch nicht ändern wird und das ich eher als eine indirekte Renkenförderung betrachte aber wenig als ökologisch richtige Maßnahme. Daher bin ich heuer nur 2 mal Hechtfischen gegangen. Diese Umstände freuen mich einfach nicht mehr.
Abgesehen davon ist der See aber echt ein Juwel!
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon OHKW » 27.11.2017, 19:10

Wieso ist der Seesaiblingsbestand eigentlich im Verschwinden begriffen? Irgendwelche Anhaltspunkte außer das kleine Brittelmaß und hohe Entnahmeerlaubnis?

Das mit dem Hechtbandwurm ist ja in Salzburg wirklich eine üble Sache. Für Barsche und Renken der Tod. Mit der Kaputtbefischung des Hechtbestandes hat man den Befall zwar in manchen Gewässern reduzieren können, aber das ist halt keine sinnvolle und dauerhafte Maßnahme. Werden Coregonen eigentlich besetzt? Vermutlich schon.
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon Polsi » 27.11.2017, 20:34

flocki86 hat geschrieben:So dann lasst uns hier über das angesprochene Thema im Attersee Thread diskutieren.

Dass der Fuschlsee mitunter schon ein sehr gutes Gewässer für Karpfen geworden ist, ist nicht an mir vorbeigegangen.
Was mich als Renkenangler interesserien würde wäre wie sich das auf den Bestand der Corregonen auswirkt.


Ich verstehe nicht so ganz, worauf du hinauswillst. Denkst du, ein guter Karpfen- und ein guter Renkenbestand schließen sich aus?
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon magut » 27.11.2017, 21:04

@ Polsi
-er meint warscheinlich, wie sich der See und seine Wasserqualität auf die Futtermengen die eingebracht werden verhält.
Laut Aussagen einiger Kollegen die dort angeln, gehen da regelmässig Futter und leider auch Alko Orgien ab.
Sind halt genau die "Kollegen" die an so einem Gewässer nix zu suchen haben (meine Meinung)
Trifft halt wie immer wegen ein paar Ausnahmen auch den Rest der angelnden Gemeinschaft und ein Gewässer weniger wo der richtige Angler Lust hat zu fischen.
Ist aber eine reine Vermutung, daß das gemeint ist und der Rest ist meine Meinung , ohne das ich jemanden hier zu nehe treten will.
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon flocki86 » 28.11.2017, 07:05

magut hat geschrieben:@ Polsi
-er meint warscheinlich, wie sich der See und seine Wasserqualität auf die Futtermengen die eingebracht werden verhält ...


Richtig. Ich bin kein Biologe aber rein von der Vorstellung kann ich es mir nicht vorstellen dass ein guter Renken- sowie Karpfenbestand in einem Gewässer vorkommen können, wobei das für die Größe vom Fuschlsee eher nicht gilt denke ich mal.

Wenn ich z.B. an den Weissensee in Kärtnen denke dann gibt es dort die verschiedensten Gewässerstrukturen und Bereiche welcher für jede Fischart was bereit hält, somit könnte das ja für den Fuschlsee auch gelten?
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon Flussbarschbube » 28.11.2017, 07:47

flocki86 hat geschrieben:
Richtig. Ich bin kein Biologe aber rein von der Vorstellung kann ich es mir nicht vorstellen dass ein guter Renken- sowie Karpfenbestand in einem Gewässer vorkommen können, wobei das für die Größe vom Fuschlsee eher nicht gilt denke ich mal.

Wenn ich z.B. an den Weissensee in Kärtnen denke dann gibt es dort die verschiedensten Gewässerstrukturen und Bereiche welcher für jede Fischart was bereit hält, somit könnte das ja für den Fuschlsee auch gelten?


Der Irrsee ist ein guter Beweis dass sich Karpfen-, und Renkenbestand in einem See sehr gut vertragen und gedeihen.

Aber ich bin mir auch sicher dass Weissensee/Irrsee wärmer als der Fuschelsee sind.
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon Polsi » 28.11.2017, 08:55

flocki86 hat geschrieben:
magut hat geschrieben:@ Polsi
-er meint warscheinlich, wie sich der See und seine Wasserqualität auf die Futtermengen die eingebracht werden verhält ...


Richtig. Ich bin kein Biologe aber rein von der Vorstellung kann ich es mir nicht vorstellen dass ein guter Renken- sowie Karpfenbestand in einem Gewässer vorkommen können, wobei das für die Größe vom Fuschlsee eher nicht gilt denke ich mal.

Wenn ich z.B. an den Weissensee in Kärtnen denke dann gibt es dort die verschiedensten Gewässerstrukturen und Bereiche welcher für jede Fischart was bereit hält, somit könnte das ja für den Fuschlsee auch gelten?


Doch, das ist durchaus möglich.

Weißensee
Klopeinersee
Afritzer See
Brennsee

Die vier fallen mir jetzt mal auf die Schnelle ein, wenn es um Gewässer geht, die für Renken- und Karpfenfischer gleichermaßen interessant sind.

Wie sieht es eigentlich am Ossiachersee mit Renken aus?
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon flocki86 » 28.11.2017, 09:06

Ok, ja gut macht Sinn wenn das Gewässer eine derartige Größe bietet.
Beim Osiachersee weiß ich von ganz guten Renkenbeständen, aber war selbst noch nie dort.

Zum Thema Bandwurm:
Ich weiß es wurde schon desöfteren hier diskutiert, vor Allem damals als es am Traunsee bekannt wurde ging es wieder durch die Runde.
Grundsätzlich finde ich es natürlich schade dass im Salzkammergut die Seen mittlerweile alle davon betroffen sind, da es auf den Bestand nachhaltig nicht gut ist.
Leider schweigen darüber einige, auch viele Berufsfischer. Da werden die Renken wie gehabt entnommen und halt so rasch wie möglich in die Räucherkammer gehängt und dann an den Endkonsumenten verkauft, viele wissen das nicht mal. Finde das extrem eckelig und gegenüber dem Konsumenten fast Betrug, ein schadhaftes Lebensmittel zu verkaufen ...
Selbst habe ich zumindest noch die Möglichkeit die Würmer entweder zu entfernen oder den Fisch halt leider zu entsorgen, gott sei dank hatte ich bislang noch fast keinen dabei, was aber sehr glücklich ist ...
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon OHKW » 28.11.2017, 09:32

Naja, dass man praktisch in jedes Gewässer schon Karpfen eingebracht hat lässt sich ja kaum abstreiten. Ob das mit gewässerfremden Fischarten so sinnvoll ist oder nicht, darüber kann man auch über tausende Seiten ergebnislos diskutieren.
ich persönlich hab den Eindruck, dass die Karpfenbesetzerei den größeren Seen die ich kenne kau wehgetan hat, aber in kaum einem größeren Gewässer hat sich eine ausgeprägte Karpfenfischerei etabliert, weil das halt entsprechend länger dauert bis was gefangen wird. So viele Karpfen kann man bei dem Wasservolumen gar nicht einsetzen, dass da ähnlich viel gefangen wird wie auf diversen Teichen oder Schottergruben. Meist gibt's ja auch kaum Möglichkeiten für die Hunter ihre Zweitwohnsitze aufzuschlagen, und wenn dann nicht dort wo die Karpfen sind (kennt man ja).

Ich würde da jetzt wie gesagt keine Paranoya bekommen, auch wenn das von ökologischer Seite bestenfalls fragwürdig ist. Mögliche positive Seiten des Karpfenbesatzes sind vermutlich eine Reduzierung der Wandermuschelbestände, was vielleicht Teichmuscheln wieder eine Chance gibt (falls vorhanden) und auch zusätzlichen Fraßdruck auf die Zwischenwirte des Hechtbandwurms (Hüpferlinge usw.)
Nachteil: Nahrungskonkurrent für Schleie und diverse Weißfischarten.

Was den Schmarrn mit dem Bandwurm betrifft, so scheint das ja wenig zu bringen, alleine über Reduzierung der Großhechte den Befall zu redizieren, weil ja einige wenige befallene Hechte ausreichen um den ganzen See mit Wurmeiern zu versorgen.
Meine Meinugn ist, dass man da mal in den sauren Apfel beißen muss, und neben den Großhechten auch die Salmoniden stark reduzieren muss (Seesaibling wird leider auch befallen) bzw. alle möglichen Zwischenwirte kurz hält und "untaugliche" Zwischenwirte fördert.
Die Literatur die man online zu dem Wurm findet ist leider sehr beschränkt, so dass ich mir nicht sicher bin ob diverse Cypriniden etc. auch als Zwischenwirt in Frage kommen oder nicht. Jedenfalls findet man, dass die ersten Wirte eben besagte Hüpferlinge sind, die im befallenen Zustand zur Oberfläche schwimmen und leichte Beute für Fische sind. Wenn die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass ein befallener Hüpferling von einem ungeeigneten Zwischenwirt gefressen wird bevor da eine Reinanke oder Seesaibling vorbeikommt, dürfte dass die Wahrscheinlichkeit dass die Infektionskette bis zum Hecht kommt schon deutlich geringer ausfallen (Kettenwahrscheinlichkeit auf mehreren Ebenen verringern ist immer effizienter als auf einer Ebene).
Das würde darauf hinauslaufen, dass man zudem natürlich auch neben der Reduzierung der Großhechte auch auf Ebene der Endwirte für Konkurrenz sorgen müsste. Wobei mir hier eherlich gesagt keine Raubfische infallen die in klaren kühlen Gewässern so gut zurechtkommen wie der Hecht. .... Smallmouth Bass würde von der ganzen Autochthonie-Fraktion sicher wenig gefeiert werden ;)
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon fuschlsee0 » 28.11.2017, 11:44

Nur kurze Ergänzungen, weil ich gerade wenig Zeit habe.
--> Fuschlsee ist mind. genauso warm wie der Weissensee
--> Karpfen beeinträchtigen dort die Renken wohl gar nicht, weil das Wasser nach wie vor sauberer bzw. nährstoffärmer ist als in vielen anderen Renkenseen.
--> Renken sind keine urspr. Fischart im Fuschlsee, sondern wurden besetzt. Sie sind möglicherweise mitverantwortlich für den Rückgang der Seesaiblinge (Nahrungskonkurrenz).
--> Wegfall der Elritzen (durch Eutrophierung in den 1970igern) ist mit ein Grund für den Rückgang bei den Seesaiblingen. Dazu wahrscheinlich falsche Besatzmaßnahmen (genetisch) und auch die Fischerei.
--> Alternative zum Hecht wäre ganz klar die Seeforelle! Die hat aber kaum Laichmöglichkeiten und der (dünne) Bestand besteht zum Großteil aus Besatz.
--> Ich glaube nicht daran, dass man den Hecht Bandwurm wirklich aus einem Gewässer wieder rausbringt. Aber wenn, dann hieße das, dass man nicht nur die Hechte, sondern auch die Renken dezimieren müsste und zusätzlich einen alternativen Raubfisch (Seeforelle?) etablieren müsste. Alle 3 Vorhaben sind praktisch kaum umsetzbar.
--> Pers. Meinung: Ich finde es generell traurig, wenn man sich mit einem ursprgl. vorhanden Bestand nicht zufrieden geben kann und meint, neue Arten in ein Gewässer einbringen zu müssen. Egal ob Renken, Karpfen oder Aale im Fuschlsee oder Hechte und Barsche im Weissensee oder Grundlsee. Die Auswirkungen waren noch immer negativ!
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon flocki86 » 28.11.2017, 12:01

Ja da kann ich nur Recht geben. Die Auswirkungen sind wie in vieler Hinsicht immer unterschätzt worden. Aber das ist ja gernerell bei unserer Spezies Mensch so ;-)
Es gibt noch schöne Beispiele wo das noch funktioniert, dazu gehört der Almsee bei Grünau. Ein reines Salmoniden Gewässer, zumindest war das noch bis vor Jahren so. Der hintere Langbathsee bei Ebensee ist auch Hechtfrei was ich weiß, wobei hier halt der Seesaibling gesetzt wird, Forellen gibt es dort allerdings auch sehr große.

War heuer mal mit der Fliege am Salza Stausee, da gibt es gewaltige Forellen ab 2kg, viele von denen wildgewachsen ... aber leider wurde auch dort der Hecht gesetzt. Hab zwar keinen einzigen gesehen aber da dürfte es sich nicht so dramatisch auswirken.
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon Flussbarschbube » 28.11.2017, 17:07

flocki86 hat geschrieben:Ja da kann ich nur Recht geben. Die Auswirkungen sind wie in vieler Hinsicht immer unterschätzt worden. Aber das ist ja gernerell bei unserer Spezies Mensch so ;-)
Es gibt noch schöne Beispiele wo das noch funktioniert, dazu gehört der Almsee bei Grünau. Ein reines Salmoniden Gewässer, zumindest war das noch bis vor Jahren so. .


Im Almsee wimmelt es seit ca 5 Jahren nur so von Aiteln, es wird gemunkelt dass einst übrig gebliebene Aitel-Köderfische in den See gekippt wurden, die sich bis heute prächtig vermehrt haben.
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon flocki86 » 28.11.2017, 20:05

Na schau an, wusste ich gar nicht.
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Re: Diskussion Fuschlsee

Beitragvon Polsi » 29.11.2017, 13:57

Flussbarschbube hat geschrieben:
flocki86 hat geschrieben:Ja da kann ich nur Recht geben. Die Auswirkungen sind wie in vieler Hinsicht immer unterschätzt worden. Aber das ist ja gernerell bei unserer Spezies Mensch so ;-)
Es gibt noch schöne Beispiele wo das noch funktioniert, dazu gehört der Almsee bei Grünau. Ein reines Salmoniden Gewässer, zumindest war das noch bis vor Jahren so. .


Im Almsee wimmelt es seit ca 5 Jahren nur so von Aiteln, es wird gemunkelt dass einst übrig gebliebene Aitel-Köderfische in den See gekippt wurden, die sich bis heute prächtig vermehrt haben.


Darauf würde ich nichts geben. Ich den allermeisten Gewässern kommen Aitel vor, wo man sich fragt, wie die da überhaupt hinkommen. Ich glaube nicht, dass da jedes Mal ein Köderfischeimer umgekippt ist. Und mal ehrlich: selbst wenn einem Angler mal 5 fingergroße Köfi-Aitel ausgekommen sind, wie groß ist deren Überlebens- oder gar Fortpflanzungschance in einem Gewässer voller Salmoniden?
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