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Jigs selber gießen

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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon stahldurst » 06.10.2018, 18:59

Oldman hat geschrieben:Hallo!
Der Fred hat schon beinahe Kabarettcharakter

Damit stehst du wahrscheinlich allein in diesem Forum. Auch aus einem Stein kann man einen "Jigkopf" herstellen.
Einen kieselstein von 2 Seiten anbohren je einen Wirbel (einen mit Karabiner und einen ohne Karbiner) einkleben und dann einenJighaken oder langstieligen Haken mit Öse anhängen -Gummifisch oder Twister aufziehen -fertig : funzt auch -wetten!
So wie auf diesem Bild könnten die Wirbel eingeklebt werden.
Gruß Oldman


Nein, damit steht er zumindest nicht ganz allein da.
Bei der von Dir genannten, oben zitierten Vorgangsweise kann man gleich Gewichte aus Wolfram kaufen.
Wenn ich da nachrechne und meine vergeudete Zeite ( in der ich nicht angle ) einkalkuliere wirds halt eher
ein Liebhaber- bzw. Bastelprojekt. Ist unter diesem Vorzeichen ja auch legitim.
Aber welchen Kleber der keine bedenklichen Stoffe ins Wasser einbringt verwendest Du?

Und zur Frage "Ob's nicht auch leichtere Jigs tun?" kann ich nur sagen:
SIcher tun es auch 10g oder 14g Jigs, aber aus purem Masochismus fische ich 24g. Also wtf?

Und Ratschläge ala "Gieß doch Fliesenkleber in die Jigform" können nur von jemanden kommen
der sowas noch nie im echten Leben probiert hat.
Es funktioniert z.B. mit mehrkomponentigem, schwindfreien Vergussmörtelsorten.
Diese basieren wieder auf Methacrylatbasis oder Epoxydharzen.
Ist das jetzt ein umfreundlicher Bleiersatz?

Und der ewige Trugschluss, dass sich Blei im Wasser oder in der Erde oder sonstwo auflöst
hält sich auch beständig. Schon klar, jede Verschmutzung der Umwelt ist zu vermeiden, aber
da ist der Schwermetalleintrag durch Düngemittel sicher bedenklicher.

Sowas darf einen sicher amüsieren.

Ich für meinen Teil komme eigentlich nur zum Schluss, dass das Bleiverbot einer überbordenden
und fachfremden Bürokratie geschuldet ist.
Blei ist nun mal mit wenig Energieeinsatz herzustellen. Wenn man das bedenkt sind Worlframgewichte
sicher der Supergau.
Und damit will ich keinem seine hehren Motive schlechtreden, aber an das o.g. sollte man halt bei seinem
Blick über den Tellerrand auch bedenken. Sonst glaubt man nur über den Tellerrand zu sehen...
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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon Patrickpr » 07.10.2018, 07:38

@Hans
Hätte gedacht ich halte mich bei dem Thema zurück, da alles geschriebene nicht sinnvoll war, doch du hast mir echt aus der Seele gesprochen!!

Bin voll und ganz deiner Meinung!

Mit der ganzen Bleisache ists wie zB. bei den Dieselfahrverboten!
Es wird genau bei den kleinsten und unsinnvollsten angefangen, da sich diese ja nicht wehren können...

Also bedenkt bitte mal wie die Umwelt durch Müllabfall, ... belastet wird, da bin ich der Meinung dass ein paar Bleie von uns Anglern echt nicht erwähnenswert sind.
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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon fuschlsee0 » 08.10.2018, 14:04

Huchenfischer bauen schon seit Jahrzehnten ihre Zöpfe mit Hutmuttern (Stahl), statt Blei....
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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon Erich » 16.02.2019, 11:26

Hallo,

in diesem Forum-Thema wird das Thema ‚Brauchen wir Alternativen zum giftigen Blei?‘ sehr kontroversiell besprochen.

Ich bin Jigangler und mich stört dabei schon lange, dass ich durch die unvemeidlichen Köderabrisse immer wieder Stoffe in die Natur verfrachte, die dort nicht hingehören (Blei, PVC, Weichmacher). So habe ich nach Alternativen gesucht. Von meinem Suchergebnis möchte ich nachfolgend kurz berichten:

Vom Umweltaspekt her wären Stein oder Beton die besten Alternativen zum Blei. Für Jigköpfe sind diese Materialien aber meiner Erfahrung nach nicht praktikabel, weil die Dichte des Materials einfach zu gering ist. Um ausreichend Gewicht zu erhalten, müssen die Köpfe im Verhältnis zum Gummiköder sehr groß werden. Weiters ist die Absinkgeschwindigkeit deutlich geringer, was bei größeren Wassertiefen und stärkerer Strömung (wie z.B. in der Donau) ein großes Problem ist. Ein gutes Ködergefühl beim Bodenkontakt ist damit nicht möglich.

Als zweitbeste und zugleich auch praktikable Alternative bin ich auf Stahl gekommen. Stahl ist ungiftig und ausreichend schwer. Außerdem billig und leicht verfügbar. Weiters sind voll funktionsfähige Jigs mit einfachen Heimwerker-Methoden herstellbar. Nicht zuletzt verschwindet ein abgerissener Jigkopf nach einiger Zeit ungiftig von selbst aus dem Fluss, weil er einfach verrostet.

Ich fische inzwischen seit 2 Saisonen erfolgreich mit selbst gebauten Stahljigs. Mit jedem Fisch mehr, den ich fange, steigt meine Überzeugung, dass man das giftige Blei fürs Jiggen gar nicht braucht und Stahl eine praktikable und billige Alternative ist.

Meine selbst gebauten Stahljigs schauen so aus:
Bild
Wenn wer Interesse hat: Eine Bauanleitung und weitere Infos zu Stahljigs (z.B. ein Größenvergleich zu Bleijigs) sind auf meiner kleinen Website https://stahljigs.at zu finden.

Was haltet ihr davon?

Grüße
Erich
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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon caWALLERo » 16.02.2019, 12:47

Hallo Erich,
Ich finds eine sehr gute Idee!
Inspiriert durch mehrere Websites. u.a. deine, hab ich mir eigentlich schon im November Material besorgt, aber noch keine Umsetzung gewagt. Eine Frage hätte ich allerdings, du schreibst, du klebst die haken ins Metall? Welchen Klebstoff empfiehlst du? Ich habe mir bleifreies lötzinn besorgt, werde damit meine versuche starten.

Lg,
Fabio
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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon Hellvis » 16.02.2019, 14:04

Hi

ich konnte mich mit Stahl nicht so anfreunden, es ist einfach zu groß: Vergleich Stahl - Tungsten - Blei. Es mag sein, dass man sich aber auch daran gewöhnt,...

Ich gehe davon aus, dass man auch Jigs in Stahl bekommt?
Hellvis
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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon Erich » 16.02.2019, 17:55

Hallo Fabio,

freut mich, dass du Idee auch gut findest.

Der verwendete Kleber heißt Pattex Montagekleber Spezial. Der ist wasserfest, transparent und elastisch. Gibt es als kleinere Tube und als Kartusche. Ist auf meiner Jighaken-Bauanleitungsseite https://stahljigs.at/jighaken.htm ganz unten (etwas unauffällig) angegeben. Auf meinem einfachen Youtube-Herstellungs-Video ist die Kleber-Tube in Schritt 4 abgebildet. Sollte es in jedem Baumarkt geben.

Du schreibst, du hast noch keine Umsetzung gewagt:
Keine Angst, es ist kein großes Wagnis. Das Mühsamste am Ganzen ist das Schneiden des Schlitzes. Am einfachsten geht das mit einer Dremel-Metalltrennscheibe (1,12mm Dicke). Ich verwende die gleichen ungehärteten Eisenvollkugeln wie du. Die sind relativ weich. Als Haken verwende ich den dünndrähtigen VMC 9147. Die 3/0-Version hat in dem Schlitz locker Platz. Zur Not geht es auch mit einer Hand-Metallsäge, nur ist da der Schlitz bei größeren Jighaken gleich einmal zu eng und man muss nacharbeiten.

Das Löten finde ich übrigens ein viel größeres Wagnis. Weil da bestehen Gefahren durch die große Hitze und giftige Dämpfe. Es ist zeitaufwendiger und du brauchst auch mehr Gerätschaften, um das machen zu können. Das Kleben ist dagegen gefahrlos und bringt zusätzlich den Vorteil, dass du wegen der lösbaren Verbindung zwischen Jighaken und Jigkopf bei einem Kopfhänger die Chance bekommst, den Köder zu retten.

Zu "Inspiriert durch mehrere Websites..."
Weißt du noch welche? Würde mich interessieren, weil ich bis jetzt kaum welche gefunden habe.

Grüße
Erich
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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon caWALLERo » 16.02.2019, 18:47

Hallo Erich,
Gibt auf YouTube zb ein Video, wenn man stahljigs eingibt.

Lg,
Fabio
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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon Erich » 16.02.2019, 19:28

Hallo Fabio,
danke. Ok das kenne ich.

Grüße
Erich
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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon Erich » 16.02.2019, 20:49

Hellvis hat geschrieben:Hi

ich konnte mich mit Stahl nicht so anfreunden, es ist einfach zu groß: Vergleich Stahl - Tungsten - Blei. Es mag sein, dass man sich aber auch daran gewöhnt,...

Ich gehe davon aus, dass man auch Jigs in Stahl bekommt?

Hallo Hellvis,

ja das Argument, dass Stahl zu groß ist, habe ich schon öfter gehört. Auch ich selbst war skeptisch, ob man damit was fängt. Ich wollte das herausfinden. Mangels Angebot habe ich mir selbst Rundkopf-Stahljigs gebastelt und damit auf Zander in der Donau gefischt, weil letztlich kommt es ja darauf an, was die Fische dazu „sagen“ und nicht was unser Eindruck ist.

Ich habe jetzt 2 Saisonen nur noch mit Stahljigs gefischt und kann nur sagen, dass ich bzgl. Fängigkeit keinen Nachteil gegenüber Bleijigs feststellen konnte. Sowohl im Vergleich zu früheren Jahren als auch im Vergleich zu Anglern, die weiter mit Bleijigs gefischt haben. Meine Erfahrungen beziehen sich auf das Fischen in der meist trüben Donau und mit Gewichten von 8 bis 16g, die aber häufig verwendet werden. Kann sein, dass es bei klarem Wasser und größeren Gewichten anders ausschaut.

Die Stahljigs sind ohne Frage größer. Die auf deiner Seite dargestellten Bullet-Stahlgewichte sind im Vergleich groß. Sie haben aber meiner Meinung nach auch ein unnötig großes Durchgangsloch.

Bzgl. Rundkopf-Jigs habe ich mich selbst theoretisch und praktisch etwas mit den Unterschieden zwischen Stahl und Blei beschäftigt und meine Ergebnisse auf der ‚Etwas Physik‘-Seite auf meiner Website veröffentlicht. Siehe https://stahljigs.at/physik.htm
Zusammengefasst ist mein Ergebnis, dass Stahlköpfe einen etwa 20% größeren Durchmesser als Bleiköpfe haben müssen, um im Wasser dasselbe Gewicht zu haben und das etwa gleiche Ködergefühl zu erzeugen.

Hier ein Beispiel von der Webseite: 10g-Stahlkopf vs. 10g-Bleikopf mit montiertem 10cm-Gummifisch
Bild

Im Vergleich zum Bleikopf schaut der Stahlkopf schon groß aus, aber gesamt gesehen mit dem 10cm-Gummifisch finde ich, ist der Stahlkopf nicht wirklich störend groß. Aber letztlich entscheiden die Fische, sprich entscheidet die Fängigkeit.

Hast du diesbezüglich Erfahrungen, oder hast du es mit Stahl gar nicht probiert?

Tungsten finde ich halt nur von Bedeutung, wenn kaum mit Abrissen zu rechnen ist. Weil sonst ist es einfach zu teuer und die Umweltfreundlichkeit ist nicht berühmt.

Zu> Ich gehe davon aus, dass man auch Jigs in Stahl bekommt?
Ich habe bis jetzt keine Rundkopf-Jigs am Markt gefunden. Nur Köpfe aus ZAMAK. ZAMAK ist noch etwas leichter und dessen Umweltverträglichkeit kann ich als Laie nicht einschätzen.

Grüße
Erich
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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon mike_ng » 17.02.2019, 17:29

Ein Freund von mir produziert auch fleißig Jigs aus Stahlkugeln. Funktioniert sehr gut und ich konnte noch keine Nachteile bezüglich Fangfähigkeit feststellen. Das einzige was mich wirklich stört ist die Rostanfälligleit - wie gehst du damit um?

Lg, Michael
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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon Erich » 17.02.2019, 19:02

Hallo Michael,

mich stört der Rost eigentlich kaum. Ich sehe den Rostansatz als Vorteil, weil er eine gute Tarnfarbe ist, besser als das metallischen Glänzen der ganz neuen Kugeln. Weiters finde ich, dass die Kugeln sowieso relativ langsam rosten. Ich habe meist nur ein paar montierte Köder in der Box, eben in den benötigten Gewichtsklassen. Bis so eine Kugel richtig Rost ansetzen könnte, ist sie bei mir meist längst wieder abgerissen. Und dass ich beim Angreifen ev. etwas Rost auf die Finger bekomme, ist mir jedenfalls bei weitem lieber als ich muss giftige Bleiköpfe angreifen, die ev. auch noch so einen weißlichen Überzug haben.

In welcher Hinsicht stört dich der Rost am meisten?

Finde ich super, dass du bzgl. Fängigkeit die gleiche Erfahrung wie ich gemacht hast. Welche Gewässerbedingungen hast du (Trübung, Tiefe, Strömung, verwendete Gewichte, etc.)?

Darf man erfahren, wie dein Freund die Stahljigs herstellt? Ähnlich wie ich das mache oder hat der ganz andere Ideen oder ev. auch Maschinen im Einsatz?

Grüße
Erich
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Re: Jigs selber gießen

Beitragvon konfuzius6699 » 17.02.2019, 21:22

Also wenn man die Natur so liebt und genug Geld hat, kann man ja anstatt Blei doch auch Gold nehmen....Sagt mir dann aber bitte wo ihr gefischt habt damit ich danach tauchen kann...

Zum Thema Bleibelastung in Gewässer durch verlorene Bleie beim Angeln sage ich, daß Blei in dieser reinen metallischen Form keine wesentliche Belastung darstellt.
Wird Blei aber gelöst oder verdampft dann sieht es anders aus, da dies von Organismen aufgenommen werden kann.

Ähnliches gilt für Quecksilber, ich habe als ich klein war einen Fieberthermometer mit Quecksilber zerbissen und so auch Quecksilber verschluckt habe keine Vergiftung erlitten und lebe noch...

Ich bin Sportschütze , gieße selbst auch viel Blei fürs Fischen und Bleiprojektile fürs Wiederladen und da ist die Belastung durch eingeatmete Dämpfe wesentlich erhöht , aber Blutwerte sind nur etwas erhöht, aber eben noch im grünen Bereich.

Damals wurde ja Blei zum Benzin beigemischt, da war die Belastung extrem Hoch da die BleiVerbindungen in der Luft waren und ständig eingeatmet wurden...Dieses Blei ist teilweise auch noch in Böden etc gebunden und eben in den Meeren gelanden und dort im Naturkreislauf in den Fischen...

Jedenfalls ist die Belastung durch das verlorene Blei, und dass sich auch nur ein verschwindend kleiner Bruchteil auch im Wasser davon löst ganz und gar zu vernachlässigen.
Die Industrie die Blei in anderer Form nutz oder Güter die zB mit Blei versetzten Lacken bestrichen sind spielen da eher noch die eigentliche Rolle, da diese BleiVerbindungen im Wasser oder eben auf Mülldeponie oder anderswo landen.

Achja das wollte ich zum eigentlichen Thema schreiben, ich habe mir mal 100kg Blei ganz einfach beim Schrottmax bestellt und per Spedition schicken lassen, sowie habe ich mal Schrotthändler abgeklappert.Habe jetzt mal lange genug. Jedenfalls auch die Versandkosten für ein 25kg Paket sind auch nicht so hoch, und man kann es beim Schrottmax in schönen Bleistücken zum Gießen für einen günstigen Preis kaufen.Hat eben reines Blei in handlichen Stücken.Wuchtblei also aus Blei bei Reifenhändler gibt es eigentlich nicht mehr.
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