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Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon OldManAndTheSea » 24.02.2019, 19:06

War gerade von 15 bis 18h in ds1 unterwegs. Habe notgedrungen mit nur 18 und 24gr gefischt.habe gerade nicht mehr. Habe ja keine große Erfahrung mit Fließgewässer, aber ich finde selbst 24gr werden bei mir ganz schön abgetrieben, obwohl ich die Strömung heute nicht stärker als sonst empfunden habe. Ich tue mir schwer den ersten Bodenkontakt festzustellen. Selbst wenn ich gegen den Strom werfe habe ich das Gefühl, dass ich das erste mal in einem ca 45grad Winkel flussabwärts Kontakt habe. Dann habe ich aber auch schon die halbe Entfernung vom Auswurf eingebüßt. Habe heute mit einer 0,18er gefischt also sollte der Einfluss jedefalls nicht so groß gewesen sein.
Mach ich da irgendwas falsch?
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon Brani » 24.02.2019, 19:35

Hallo,
gestern war ich nicht am Wasser, weil mir der Wind einfach zu stark war.
Heute konnte aber nicht länger widerstehen und um 13 Uhr war ich am Wasser. Es war einfach perfekt - windstill und kühl. Nur die Strömung hat mich etwas überrascht und ich machte ein bisschen schwerer die Montage - 25 Gramm. Wassertemperatur zw. 4 und 5 Grad und den Fischen ist es absolut egal ob es uns kalt ist oder nicht.
Zuerst habe ich diese 2 Fischchen gefangen und danach 2-3 Köder abgerissen.
1.JPG

Etwa 40 cm

2.jpg

33 cm

Leider habe ich danach einen Yum Thumpin Dinger statt mit einem Offsethaken mit einem normalen Wurmhaken montiert, der leider etwas dicker war. Böser Fehler :shock: . Die nächsten 2 Zander hingen am Haken überhaupt nicht gut und haben sich jeweils nach 3-4 Sekunden verabschiedet. Der Zweite davon war sicher zw. 50 und 60 cm. Also dünne und zähe Haken sollte man jetzt besser benutzen.
Bilanz: 4 Bisse - 2 Fische.
Liebe Grüße!
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon Brani » 01.03.2019, 19:31

Hallo,
wie war es die letzten 5 Tage? Hat jemand die Mutter aller Zander gefangen, oder was anderes was Zähne hat?
Postet 1-2 Fotos vor dem Wochenende bitte! :la ola:
LG Brani
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon OldManAndTheSea » 01.03.2019, 20:13

Gestern war der Wind extrem stark. So ist es angeltechnisch eher eine Qual geworden, aber angenehm warm.
Hoffe auf morgen mit weniger Wind.
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon regus » 01.03.2019, 21:00

Immer Sturm und Wasser zu schnell jetzt.
Für mich beginnt jetzt die Welssaison... :up2:
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon berger0109 » 01.03.2019, 21:56

regus hat geschrieben:Immer Sturm und Wasser zu schnell jetzt.
Für mich beginnt jetzt die Welssaison... :up2:


Was würdest du für einen Köder auf Wels in einen stehenden Gewässer jetzt empfehlen und wie würdest du ihn anbieten (Spinnfischen ist jetzt verboten).
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon Brani » 01.03.2019, 22:16

Juhu! Attacke!!
Weniger Wind bringt Zander und Wels. Mehr Wind = Hechte und Karpfen.
Berger, große Tauwürmer fangen super in der Donau, aber im Teich... da habe ich keine Erfahrung.
LG Brani
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon berger0109 » 01.03.2019, 22:23

Brani hat geschrieben:Juhu! Attacke!!
Weniger Wind bringt Zander und Wels. Mehr Wind = Hechte und Karpfen.
Berger, große Tauwürmer fangen super in der Donau, aber im Teich... da habe ich keine Erfahrung.
LG Brani


Danke Brani, werde ich testen!
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon Brani » 03.03.2019, 19:16

Hallo,
das Wochenende war nicht so gut, wie ich gehofft habe.
Gestern war ich von 8 bis 12 Uhr an der Donau ohne einen einzigen Biss zu haben. Die Strömung wechselte ständig von sehr stark auf nur stark. Plötzlich habe ich sogar einen Karpfen im knietiefen Wasser schwimmen sehen, auf etwa 2 -3 Meter Entfernung.
Heute in der Früh wollte ich es noch einmal wissen, und zw. 7 und 9 Uhr habe ich wieder mein Glück probiert, aber das Spiel mit der Strömung ging weiter so. Und wieder keinen einzigen Zupfer.
Am Nachmittag fragte mich meine Frau: "gehst du fischen oder willst du was kochen"? Aber natürlich gehe ich fischen. Um 16.30 war ich wieder an der Donau und die Strömung war nicht mehr so stark und sehr konstant.
Irgendwann hatte ich endlich einen Fisch dran, aber er konnte sich nach einer Sekunde befreien und weg war er. Schade, kein richtig großer, aber trotzdem. Etwa 5 Minuten später, während wir mir Hermann geredet haben, kam der nächste Biss und dieses Mal hing der Fisch richtig. 45 cm lang, nichts besonderes, aber ein Fischchen.
1.JPG

Und etwa halbe Stunde später hing ein dritter Fisch am Haken, der mir den Köder letztendlich abgebissen hat und weg war er. Auch kein großer Zander.

Wie schaut es mit den Welsen aus? Hat jemand am Wochenende einen gefangen? Das Wasser ist gerade perfekt und es wird wärmer.
Liebe Grüße!
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon pkl1990 » 05.03.2019, 12:27

Hallo Regus,

was machst du speziell anders wenn du jetzt auf Wels angelst an der Donau.
Verwendest du andere Köder ?
Gehst du speziell in der Nacht spinnen?
Hast du da andere Spots ?

Ist dies wirklich gezielt möglich ?

Lg Patrick
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon GvonderRinne » 06.03.2019, 09:02

Die Welse in der Rinne werden schon munter :D
Letzte Woche einen mit 102cm, auf langsam über den Grund gezupfte Grundel, mit zwei Tauwürmern garniert.
Voll inhaliert.
Filets schon geräuchert mmm herrlich :mrgreen:
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon regus » 06.03.2019, 09:55

Partick -

Das Spinnfischen auf Wels ist eine ganz eigene Liga und da gibt es viele Wege um zum Fisch zu kommen.
Das ist ein sehr umfassendes Thema und hängt von viele Faktoren ab. Das kann man nicht auf die Schnelle beantworten.
Auf jeden fall braucht man Geduld, Geduld und Geduld. 20x ohne Fisch ist normal.
Ich fange die meisten Welse beim Spinnen tagsüber, nachts kommen sie nähe Oberfläche und in seichte Buhnen.
Gerät natürlich um vieles stärker, Wobbler mit stärkeren Haken und Sprengringe ausstatten, Gummis mit Welsdrilling statt die üblichen Jighaken.
Keine der übergroßen Köder verwenden die am Markt angeboten werden zum Welsspinnen, das bringt nur neugierige Nachläufer. Normale Wobbler verwenden - der Rapala Jointed J 13cm ist zum Bsp. ein Köder der mir dutzende Welse eingebracht hat. Gummis mit sehr lebhaften Spiel, Sandras und Twister sind auch gut. Jiggen oder einleiern, beides geht.

Wer gezielt Wesle beim Spinnen fangen will, und nicht als Beifang beim Zandern - muss hier wirklich viel Zeit investieren, Erfahrung sammeln, die richtigen Gewässerabschnitte befischen, zur richtigen Zeit (Wasserfarbe, Wasserhöhe, Temperatur...) angeln.
Und die Welse sind schlau, sie fallen so gut wie nie ein Zweites mal auf den gleichen Köder rein. Ich hatte einmal einen Donauabschnitt für mich alleine. Dort wurde nie mit der Spinnrute geangelt, nur ältere Ansitzfischer. Ich hatte im ersten Jahr 27 Welse auf die Spinne. Nächstes Jahr waren es 14, im 3 Jahr 3.
Die Fische waren natürlich immer noch da, aber nahmen einfach nicht mehr.

Trotz des hohen Aufwands, sind die Bisse und die Drills ein unvergleichbares Erlebnis.
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon GvonderRinne » 06.03.2019, 14:25

Das mit den Nachläufern, habe ich in der Donau öfters auf die großen Rasselblinker vom Blinker Jörg erlebt.
Fische gerne in der Abenddämmerung auf den Schotterbänken mit der Watthose.
Habe mich oft gewundert, warum die Welse (eh nur eher kleine bis 1,2m) den Blinker nur anstupsen, oder eh gleich 3 Meter vor meinen Beinen abdrehen.
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon OldManAndTheSea » 06.03.2019, 15:02

Na sehr gut. Der Rasselblinker war meine geplante Geheimwaffe für April.. :lol:
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitragvon regus » 06.03.2019, 17:45

Manche schwören drauf, andere sind daran verzweifelt. Ich hatte die meisten auf Wobbler u Gummi. Bei Blinker bleibe ich bei den guten alten Effzett. Auf die Rasselblinker hatte ich noch nie einen Biß, muss aber nicht's heißen.
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