Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Benutzeravatar
D4vE
Rotfeder
Beiträge: 73
Registriert: 28.09.2018, 12:38
Hat sich bedankt: 12 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von D4vE » 25.03.2020, 08:50

FG Knoten zur Hauptschnur: > 98% Tragkraft

Clinchknoten zum Snap: ~ 90% Tragkraft

FC Tragkraft etwas unterhalb der Hauptschnur wählen und bei Hängern reisst das FC sehr verlässlich am Snap.

Den FG Knoten muss man halt lernen/etwas üben, dafür lässt sich dieser auch gut durch alle Ringe werfen und 2 m Schlagschlur um die Hauptschnur zusätzlich vor Abrieb zu schützen sind auch kein Problem mehr.

Benutzeravatar
regus
Kapitaler-Karpfen
Beiträge: 975
Registriert: 23.03.2012, 08:18
Hat sich bedankt: 84 Mal
Danksagung erhalten: 111 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von regus » 25.03.2020, 08:58

Also diese angegebenen "Laborwerte" sind reine Spielerei meines Erachtens, ein und derselbe Knoten reißt oft ganz unterschiedlich, hier eine fixe Prozentangabe machen zu wollen hat wohl mit der Praxis am Wasser wenig zu tun.

Und ich selbst fische ausschließlich mit 0,45er Fluo aus besagten Gründen, wie hoch müsste ich da mit der Hauptschnur gehen, um dann den Knoten am Snap platzten zu lassen? - Also ist das irrelevant.

Benutzeravatar
Brani
Kapitaler-Karpfen
Beiträge: 794
Registriert: 28.02.2005, 22:37
Revier/Gewässer: Donaustadt I
Wohnort: 1220 Wien
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 39 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 25.03.2020, 10:31

Danke Gernot und Gernot! Euch auch dickes Petri!
So einen Barsch im Strom will ich auch fangen! Die Barsche im Strom sind für mich was ganz besonderes, ich hatte nämlich ganz wenige aber gute bis jetzt.
@scheno: Gernot ein Tauschgeschäft mit dir mache ich gerne. Deine legendären Jerkbaits sind ein Schatz in jeder Köderbox.
Ist es nicht ein bisschen früh für diese Rapfenköder - Popper und Stickbaits? Reagieren sie drauf? Man sollte sie jetzt auch erreichen können, da sollte man Blech, Kasmaster, Spinner oder schlanke Gummis am schweren Jig benutzen, oder? Oder suchst du sie im Donaukanal?
Noch 1 Woche und Schluss mit den Zandern :D, jetzt beissen sowieso nur kleine Pistolen. Danach muss man was anderes fangen, zB Karpfen.
LG Brani
John Connor? Es ist soweit.

scheno
Rotfeder
Beiträge: 116
Registriert: 18.04.2016, 15:43
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 26 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von scheno » 25.03.2020, 15:54

brani, hauptsächlich am kanal, aber auch einmal im strom. leider bisher erfolglos, auch wenn ich die biester immer wieder an der oberfläche sehe. auch mit schlanken gummis und kleinen streamern hinterm blech hab ichs probiert.
ich krieg bis zur schonzeit so ein viech - und wenn ich am 14. april mit dynamit kommen muss!!
dir überlasse ich sehr gerne einen meiner jerks, vor allem weil ich weiß, dass du damit umgehen kannst und ihn auch zum fisch führst ;)
im übrigen wurde ich soeben von der polizei mündlich abgemahnt und vom kanal verscheucht, "fischen ist nicht vorgesehen, solange diese maßnahme dauert". ich konnte zumindest schriftlich belegen, dass ich gerade aus der arbeit kam...
also lassts euch net erwischen ;)

Benutzeravatar
D4vE
Rotfeder
Beiträge: 73
Registriert: 28.09.2018, 12:38
Hat sich bedankt: 12 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von D4vE » 25.03.2020, 18:07

Die Frage war:
regus hat geschrieben:
25.03.2020, 08:33

ja da hast du natürlich recht, das wäre die optimale Lösung wenn der Knoten vor dem Snap reißt.
Aber wie will man das hinbringen? Selbst wenn ich mit der Barschrute und nur 0,30er Fluo und 0,10er Hauptschnur fische, reißt bei einem Hänger nicht das Fluo am Snap, sondern der Verbindungsknoten zur Hauptschnur.
Die Antwort steht oben.

Warum ist auch ganz klar, wenn man sich den FG Knoten mal ansieht, da wird sämtliche Belastung auf die gesamte Knotenlänge verteilt, währends es bei den Klassischen Schnurverbindungesknoten immer eine Druck/Schwachstelle gibt. Das hat dabei relativ wenig mit Laborwerten zu tun.

Der FG Knoten kommt übrigens aus der Hochseefischerei, die werden ein 0,45er FC vermutlich nur müde belächeln.

Wenn man allerdings zu schwache Hauptschnur zum Vorfach auswählt, wird einem auch immer die Hauptschnur reissen, da hilft dann auch der beste Knoten der Welt nichts.

Benutzeravatar
Brani
Kapitaler-Karpfen
Beiträge: 794
Registriert: 28.02.2005, 22:37
Revier/Gewässer: Donaustadt I
Wohnort: 1220 Wien
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 39 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 25.03.2020, 19:41

:D Dynamit-Gernot, mit dir ist nicht zu spaßen :up2:
Ich glaube die Rapfen-Profis in Osteuropa fangen sie mit monofiler Schnur 0,18 bis 0,25 mm. Vielleicht liegt es daran, an den Ködern eher weniger.
Heute konnte ich wieder ein Fischchen fangen, 43 cm.
1.jpg
Leider kann man keine Strecke im Moment machen, was sicher ganz gut wäre. Das Risiko eine Anzeige von der Polizei zu bekommen ist ziemlich groß.
Liebe Grüße!
Brani
Zuletzt geändert von Brani am 25.03.2020, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
John Connor? Es ist soweit.

Benutzeravatar
Erich
Rotfeder
Beiträge: 104
Registriert: 22.01.2019, 15:14
Revier/Gewässer: Obere Donau
Wohnort: Bezirk Eferding / OÖ
Hat sich bedankt: 12 Mal
Danksagung erhalten: 12 Mal
Kontaktdaten:

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Erich » 25.03.2020, 21:57

Brani hat geschrieben:
23.03.2020, 12:14
Hallo! Mit der Zanderfischerei auf Jig/Heavy Jig im Strom beschäftige ich mich seit fast einem Jahr viel intensiver und es gefällt mir.
Ich finde deine Fischerei auch sehr interessant, da ich bisher die starke Hauptströmung meist gemieden habe und noch nie mit so schweren Gewichten gefischt habe.
@ Erich, die Offsethaken habe ich nur in der Nacht an der Steinpackung mit etwa 8-12 Gramm Tscheburaschka benutzt, hat super geklappt, so gut wie keine Fehlbisse gehabt. Für Heavy Jig ab 30-32 Gramm Gewichte und 14- 18 Kilo Schnur, sind sie aber für mich uninteressant.
Darf ich fragen, warum da die Offsetmontage uninteressant ist? Ich war der Meinung, gerade da könntest du dir ja damit viele Haken-Hänger ersparen. Und den Nachteil der erhöhten Fehlbissrate hast du ja offensichtlich nicht.

Grüße, Erich
stahljigs.at -- Jigs mit Stahlkopf und Sollbruchstellen - zur Schonung von Umwelt und Geldbörse

Benutzeravatar
regus
Kapitaler-Karpfen
Beiträge: 975
Registriert: 23.03.2012, 08:18
Hat sich bedankt: 84 Mal
Danksagung erhalten: 111 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von regus » 26.03.2020, 09:10

Den Zandern hat der Kälteeinbruch richtig auf den Magen geschlagen, ein ganzer Nachmittag ohne einen einzigen Zanderbiss, sowas gab es schon lange nicht mehr.
Die kalten Nächte lassen die Wassertemperaturen wieder schnell fallen, das taugt den Fischen natürlich garnicht.

Ein netter Wels hat dafür den Tag gerettet, kein Riese aber mit 134cm schon ein schöner Drillgegener.

@ Gernot - an der Donau werden schon einige Rapfen gefangen, allerdings noch mit Gummi im Tiefen.

@ Brani - Petri zum Kleinen - gestern war es echt wie tot in der Donau.
Dateianhänge
20200325_195135.jpg
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor regus für den Beitrag:
rob gone fishing

Benutzeravatar
rob gone fishing
Moderator
Beiträge: 3983
Registriert: 09.03.2008, 17:07
Revier/Gewässer: donau
Wohnort: an der donau
Hat sich bedankt: 379 Mal
Danksagung erhalten: 170 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von rob gone fishing » 26.03.2020, 10:00

petri regus! wie immer top von dir! lg rob
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor rob gone fishing für den Beitrag:
regus

Benutzeravatar
Brani
Kapitaler-Karpfen
Beiträge: 794
Registriert: 28.02.2005, 22:37
Revier/Gewässer: Donaustadt I
Wohnort: 1220 Wien
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 39 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 26.03.2020, 10:47

Petri Heil Gernot, sehr schöner Wels!
Ja, solche Tage gibt es auch, zum Schluss ist richtig kalt geworden. Hoffentlich geht es jetzt besser.
@Erich, am Tag hat man mit den Offsethaken ziemlich viele Fehlbisse. In der Nacht sehr selten. Die Kontrolle mit den schweren Tscheburaschkas ist ausgezeichnet, da mache ich mir keine Sorge um die Hänger. Mit 14-18 Kilo Schnur kann ich viele Drillinge und Doppelhaken aufbiegen.
LG Brani
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Brani für den Beitrag (Insgesamt 2):
regusErich
John Connor? Es ist soweit.

Benutzeravatar
Fredi3
Köderfisch
Beiträge: 49
Registriert: 07.11.2013, 19:55
Revier/Gewässer: Donau/Rinne
Wohnort: Grossenzersdorf
Hat sich bedankt: 29 Mal
Danksagung erhalten: 7 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Fredi3 » 26.03.2020, 21:02

2D475DE4-BE0F-44D1-ABF0-D8E72AA2FD5C.jpeg
Heute konnte ich den kleinen, in relativ großer Entfernung, ungefähr in 9m Tiefe, gegen 17:00 zum Biss überreden :up2:
Es war in 3 Std. der einzige Fischkontakt!! Lg Fredi
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Fredi3 für den Beitrag:
OldManAndTheSea

Benutzeravatar
Brani
Kapitaler-Karpfen
Beiträge: 794
Registriert: 28.02.2005, 22:37
Revier/Gewässer: Donaustadt I
Wohnort: 1220 Wien
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 39 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 27.03.2020, 11:05

Petri Heil Fredi,
auch auf einen relativ großen Shad gefangen, super!
Bei uns mit Ivo hat es auch so lange gedauert bis wir es endlich geschnallt haben, dass die Zander gestern nur größere Köder wollten. Zuerst hat der Ivo einen 49 cm schönen Zander gefangen, dann war ich an der Reihe.
1.JPG
45 cm
40 Gramm + 10 cm Shad hat mir den Fisch gebracht.
Auf 32 Gramm + kleinere Köder 5 bis 8 cm gab es gar nichts. Leider habe ich keine 36 Gram Tscheburaschkas mehr, die mir immer ein paar gute Bisse gebracht haben.
Ein Freund von uns hat mit einem 12 cm Kaitech 4 Stück in 3 Stunden gefangen.
Paar Gramm/Zentimeter hinauf oder hinunter können jedes Match sehr schnell umdrehen. Sehr interessant für mich.
LG Brani
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Brani für den Beitrag (Insgesamt 2):
ZanderheliFredi3
John Connor? Es ist soweit.

Steven1987
Köderfisch
Beiträge: 11
Registriert: 06.02.2014, 01:23
Revier/Gewässer: Donau usw.
Wohnort: Wien
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 0

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Steven1987 » 27.03.2020, 13:43

Hallo Leute !!!!

Ich bin eher der Stille Mitleser, ein grosses dank an euch die immer wieder hier die Fänge Posten macht weiter so

Petri

Benutzeravatar
OldManAndTheSea
Brasse
Beiträge: 148
Registriert: 12.12.2017, 22:30
Hat sich bedankt: 52 Mal
Danksagung erhalten: 26 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von OldManAndTheSea » 27.03.2020, 19:15

Ich war heute mal wieder in ds1 unterwegs und hatte manchmal das Gefühl, dass ich irgendwann mal im Strom einen Zander fangen könnte.. :up2:
:lol: :lol: :lol:

Benutzeravatar
Brani
Kapitaler-Karpfen
Beiträge: 794
Registriert: 28.02.2005, 22:37
Revier/Gewässer: Donaustadt I
Wohnort: 1220 Wien
Hat sich bedankt: 0
Danksagung erhalten: 39 Mal

Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 30.03.2020, 20:27

Hallo Leute,
die letzten 3 Tage waren nicht gerade die besten für die Zanderfischerei. Jedes Mal konnte ich es auf einen scheuen Biss bringen, das Ergebnis blieb aber bei Null. Erst heute habe ich 4 Bisse gehabt und 2 Fischchen gefangen.
1.jpg
41 cm
2.jpg
und 44 cm.

LG Brani
John Connor? Es ist soweit.

Antworten

Zurück zu „2016“