Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

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thomasfischt
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von thomasfischt » 26.08.2020, 10:48

Das hört sich für mich nach einem Wels an
Kurzer und starker Ruck mit kurzem Bremseinsatz.

Da wird der Köder genommen worden sein, aber der Haken hat nicht gegriffen. Bei dem starken Welsmaul durchaus üblich
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Skylobo » 26.08.2020, 12:27

OldManAndTheSea hat geschrieben:
26.08.2020, 09:22
Ich wahr gestern zum ersten Mal beim Wehr 2 in der Rinne. Speziell oberhalb hat man viele Fische an der Oberfläche jagen gesehen. Weiß jemand ob das Rapfen sind?
Hatte dann auch einen brachialen Biss, die bremse hat gekreischt. Allerdings nur 2 sec lang, dann ist er ausgestiegen. :(
Servus was machst du denn soweit von deinem Revier :mrgreen:

Das was du gesehen sind Tostolop bzw Silber Krapfen Und so wie du es beschreibest ist es ein Gewesen. Gibt Leute die gehen fast nur deswegen dorthin und andere hinterlassen eine schweinerei

Schau hier

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Gibt es aber in ds2 und freudenau auch
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OldManAndTheSea
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von OldManAndTheSea » 26.08.2020, 13:54

Ja wahrscheinlich wirklich ein Wels. Hätte der haken gut gesessen, wäre es sicher ein wahnsinns Drill gewesen.
@skylobo habe ja heuer die generale und da muss ich mir auch mal das revier anschauen. Gefällt
mir eigentlich ganz gut da unten und wenn man dort auch mal einen Wels dran hat umso besser. Allerdings sind es von mir hin und retour doch 35km mit dem Rad.. :?
Arge Schweinerei was da hinterlassen wurde! Hatte keine Ahnung das die so aktiv an der Oberfläche sind. Dachte die schwimmen nur gemächlich so rum.

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Brani
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 29.08.2020, 21:48

Hallo Leute,
tut sich was in der Rinne im Moment?
Vorgestern und gestern war ich für je 2 Stunden an der Donau und habe auf Porolonka je 3-4 Bisse gehabt. Leider blieb kein Fisch richtig hängen.
Heute habe ich mir ein paar Mandulas gemacht und um 18 Uhr war ich wieder am Wasser.
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Und wieder sofort 2 Felhbisse auf Porolonka an der Steinpackung gehabt.
Schnell wurde eine Mandula mit 20 Gramm Tscheburaschka montiert und es gab keine Fehlbisse mehr :mrgreen: . 2 kleine Fischchen haben sich gezeigt.
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Danach trotz Strecke und viel Köderwechsel war es tote Hose.
LG Brani
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Erich
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Erich » 30.08.2020, 14:49

Brani hat geschrieben:
29.08.2020, 21:48
Hallo Leute,
tut sich was in der Rinne im Moment?
Vorgestern und gestern war ich für je 2 Stunden an der Donau und habe auf Porolonka je 3-4 Bisse gehabt. Leider blieb kein Fisch richtig hängen.
Hallo Brani,
Petri zu den Zandern. Nicht groß, aber immerhin Fisch. Bei uns in ÖO habe ich schon seit dem Hochwasser Anfang August keinen Zander mehr in der Donau gefangen. Auch anderen Anglern hier geht es offenbar nicht besser. Manche gehen gar nicht mehr fischen, das habe ich früher noch nie erlebt. Ein eingefleischter Zanderangler hat sogar gesagt 'Schade um die Zeit'. Solche Töne habe ich von ihm noch nie gehört...
Keine Ahnung warum es so bei uns so eine Beissflaute gibt. Der Pegel war bis vor Kurzem niedrig. Nur das Wasser war trotzdem eher ungewöhnlich braun gefärbt.

Was ich dich schon vor ein paar Wochen fragen wollte, als du die Porolonkas präsentiert hast: Warum hast du für deine Porolonkas die Offset-Montage gegenüber den sonst bei deinen Gummifischmontagen verwendeten Drillingen bevorzugt, obwohl Offset bei Zandern bekanntlich fehlbissanfällig ist. Auch diesmal berichtest du ja wieder von nur Fehlbissen damit?
Kann man ev. die Porolonkas mit Drillingen schlecht bauen? Ich persönlich mag ja Drillinge nicht, aber vielleicht kann man ja auch mit Einzelhaken Porolonka-Montagen bauen, die ähnlich geringe Fehlbissanfälligkeit haben wie normale Jigs.

Grüße
Erich
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 31.08.2020, 08:27

Hallo Erich,

ich versuche die Fehlbisse zu minimieren und überlege mir oft dies und das.
Mit den Mandulas habe ich so gut wie keine Fehlbisse. Sie haben 2 Drillinge und sind äußerst effektiv. ABER nicht für die Steinpackung gemacht, wo alle Bisse im Juli und August passierten.
Die Porolonkas die ich gemacht habe sind zwischen 6 und 10 cm. Ich mache sie entweder mit Offsethaken 3/0 - 4/0 oder Doppelhaken Größe 1/0 - 3/0. Alle diese Haken haben eine Länge von etwa 4-5 cm und sind sehr gut platziert im Körper. Die Drillinge sind kurz, etwa 2-2,8 cm je nach Größe, da muss man schon eine Verlängerung von etwa 1-1.5 cm basteln.
Damit hätte ich aber viele Hänger jetzt und es ist schwer und zeitaufwändig alle Spitzen im Körper zu verstecken. Das würde aber trotzdem nicht reichen, weil die Biber sehr viele Äste im Wasser gelassen haben und alles am Drilling hängen bleibt.
LG Brani
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Lugi » 31.08.2020, 23:12

Bravo Brani,

du fängst einfach konstant deine Fische!

Ich kämpf gerade um jeden Fisch in der Rinne. Die letzten 4 x war ich komplett Schneider auf Hecht unterwegs. Heute die ersten 3 Stunden wieder nix.

Auf einen 28g Jigspinner konnte ich dann noch zumindest einen knappen 30er Barsch fangen.

LG
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 01.09.2020, 07:25

Hallo Christian,
die Jigspinner sind jetzt gerade richtig in der Rinne.
Gestern hat mein Sohn Geburtstag (7) gehabt und wollte unbedingt fischen gehen. Wir waren zw. 14-15.30 Uhr an der Neuen Donau und er hat ein paar Barsche mit dem Jigspinner gefangen. Ich wollte, dass er auch einen Hecht erwischt, hat aber keiner gebissen. Auf Gummifisch hat er keinen Biss gehabt.
LG Brani
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Lugi » 01.09.2020, 10:16

Petri euch beiden,

was mich aber besonders freut ist die Krautsituation. Ich fische immer von der U6 bis zur Copa und da war es vor dem Hochwasser fast unmöglich den Köder ohne Krautkontakt am Grund zu führen. Bis auf ein paar Stellen unter den Brücken war alles zu.

Gestern konnte man stellenweise von ganz draussen bis zur Kante wunderbar jiggen ohne Kraut, das war vorher nicht mehr möglich.

Wie schauts mim Kraut im unteren DS1 Bereich aus?

LG

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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 01.09.2020, 22:10

Petri Dank, Christian!
Haben die Welse heute bei euch gebissen? Ich habe es nur auf 2 Schläge auf den Köder gebracht, aber keinen richtigen Biss gehabt.
Erst in der Dunkelheit nach dem nächten Köderwechsel konnte ich ein Fischchen fangen.
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51 cm.
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Flo0060 » 10.09.2020, 09:56

Hallo an Alle,

bin seit kurzem auch in Donaustadt 1/2 mit der Spinnrute unterwegs. Bis jetzt mit mäßigem Erfolg. Ein paar kleine Barsche in der Rinne, aber auf Hecht ging bis jetzt garnix.

Werde die Tage abends mal den Donaustrom testen. Der Plan wäre erstmal mit moderat tief laufenden Wobblern zu starten. Wie siehts mit Hechten und Zandern in der Donau momentan aus? Worauf beissen sie gut?
Jiggen schreckt mich momentan noch etwas ab in der Donau :D

Falls wer von euch mich mal mitnimmt, würd ich mich sehr freuen mal mit einem erfahreneren Donau/Rinne-angler loszuziehen.

Liebe Grüße Flo

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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 10.09.2020, 16:42

Hallo Flo,
das mit dem Strom ist keine schlechte Idee. Das Wasser ist trüb und die Fische nah am Ufer. Hechte sind eher die Ausnahme, aber die kleinen Zander sind aktiv. Bei mir alle in der Größe, 40 bis 50 cm.
1.JPG
Einen richtig großen habe ich vorige Woche auf Wobbler verloren.
Mit den tieflaufenden Wobblern kannst du nur an der Spundwand fischen, es gibt aber viele Seile unten und wenn er einmal hängt, gibt es kein Entkommen mehr.
Petri Heil!
Brani
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Flo0060 » 10.09.2020, 18:21

Brani hat geschrieben:
10.09.2020, 16:42
Einen richtig großen habe ich vorige Woche auf Wobbler verloren.
Mit den tieflaufenden Wobblern kannst du nur an der Spundwand fischen, es gibt aber viele Seile unten und wenn er einmal hängt, gibt es kein Entkommen mehr.
Petri Heil!
Brani
Hey Brani,

danke für die Antwort.
Petri zum Zander!

Denke ich muss die Donau mal erkunden und rumprobieren. Flachlaufende Wobbler waren in meinem alten Gewässer gerade in den Abendstunden oft der Bringer.

Liebe Grüße Flo

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OldManAndTheSea
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von OldManAndTheSea » 12.09.2020, 10:58

Ja vielleicht sollte ich auch mal wieder an die Donau. Fange in der Rinne heuer zwar wirklich viele barsche, aber alle eher klein. Bei Hechten tut sich bei mir allerdings seit Sommer gar nichts. Bin deshalb gestern lieber mit der ul Rute los. Da hat man dann wenigstens auch bei den kleinen etwas Freude.

Mich würde ja interessieren wie es bei euch ausschaut und wenn, wo ihr Bisse habt? Wenn ich heuer Bisse von größeren Fischen hatte dann alle sehr weit draußen. Letztes jahr war das eigentlich komplett anders.

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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Flo0060 » 16.09.2020, 10:05

Kurzer Bericht vom heutigen Angeltag:

War heute mit der UL Rute auf Barsch an der Rinne unterwegs. Mit verschiedensten Kunstködern an der Dropshot Montage.

Als ich gerade an einem meiner Lieblingsspots die dropshotmontage auf eine sandige Stelle direkt vor meinen Füßen platziert hatt, stand plötzlich ein Zander mit geschätzt 60-70cm vor dem Köder. Nach 3 minuten Köder anstarren und Herzklopfen meinerseits, packte er dann doch noch zu. Ich schlug an, brachte den Anschlag aber nicht durch mit der UL Rute und zu kleinem Haken.

Bin kein Zander-Spezi, deshalb eine Frage an die Zanderprofis hier:
Sind Zander auch Standorttreu? Also lohnt es sich die Stelle mit dem selben Setup mehrmals zu befischen? Würde gerne mit etwas strafferem Gerät nochmals kommen.

Ansonsten geht bei mir momentan nichts, mittlere Barsche und 2 Bisse auf Topwater, die den Köder verfehlt haben.

Jetzt mit dem Kälteeinbruch in den nächsten Tagen, sollte es wieder interessanter werden, was sagt ihr?

Liebe Grüße

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