Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Lugi » 12.11.2020, 12:56

Sehr gut, kann also das was draufsteht. Wirklich ein Segen das endlich mal ein Hersteller aus Europa das mit dem Wurfgewicht akkurat hinbekommt, bis jetzt hab ich das nur von St. Croix aus den USA gekannt.

Bei den Japanern siehts leider auch nicht besser aus, hab letztes Jahr mal eine Megabass bis 8oz um sehr viel Geld probegeworfen. Bei einem 6oz Köder war die total am Ende und die Wurfweite dementsprechend schlecht. Wenn man dann bei jedem Wurf alles reinhauen muss um irgendwie auf Wurfweite zu kommen braucht man sich nicht wundern wenn nach spätestens 2-3 Stunden alles weh tut, das geht an die Substanz.

Reicht die 250er oder macht es Sinn sich die 270er zu holen?

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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von regus » 13.11.2020, 10:14

Mir gefällt die Rute wirklich sehr gut, ich bin halt ein Fan von 270er Ruten und hab bei kürzeren immer das Gefühl es fehlt was. Man ist halt ein Gewohnheitstier...

Sicher fehlen mit der 250er a paar Meter, aber insgesamt wir das sicher passen.
Muss mal nen 40er Kopf dranhängen, bin sicher der geht auch noch, obwohl die Spitze echt sehr filigran ist.


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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 13.11.2020, 15:27

Ja, das kenne ich auch gut: gleich am Anfang fängt man einen Fisch und danach nix, null.

Heute gab es mit viel Mühe ein Fischchen im Strom.
1.JPG
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Richi1982 » 13.11.2020, 19:25

regus hat geschrieben:
13.11.2020, 10:14
Mir gefällt die Rute wirklich sehr gut, ich bin halt ein Fan von 270er Ruten und hab bei kürzeren immer das Gefühl es fehlt was. Man ist halt ein Gewohnheitstier...

Sicher fehlen mit der 250er a paar Meter, aber insgesamt wir das sicher passen.
Muss mal nen 40er Kopf dranhängen, bin sicher der geht auch noch, obwohl die Spitze echt sehr filigran ist.


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Hi, habe die powerteeze in 7-28g fuer die rinne und die mittelere in 2,50 fuern strom, beides gute ruten, sicher gibt es füer die rinne leichteres aber ich mags steifer.. :) ahoi aus kaisermühlen , Richi

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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Ds1hecht » 16.11.2020, 19:51

Hallo,

Ich war heute für ein paar Stunden am Wasser und konnte diesen schönen hecht mit 87 cm fangen gebissen hat er auf einen gummifisch von westin im flachen.
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von scheno » 16.11.2020, 21:32

bist deppert, was für ne murmel, petri! :-D
ich für meinen teil beiß mir heuer an der rinne echt die zähne aus, von floridsdorf bis freudenau kaum bisse...

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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Ds1hecht » 16.11.2020, 22:44

scheno hat geschrieben:
16.11.2020, 21:32
bist deppert, was für ne murmel, petri! :-D
ich für meinen teil beiß mir heuer an der rinne echt die zähne aus, von floridsdorf bis freudenau kaum bisse...
Danke, jetzt hat man eine Chance einen größeren zu fangen die schlagen sich jetzt noch den Bauch voll vor dem Winter das ist der zweite in der woche.
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 17.11.2020, 14:03

Schöne dicke Hechte, Petri Heil!

Der eisige Ostwind vom Wochenende hat aufgehört und heute am Vormittag voll motiviert war ich für 2 Stunden an der Donau.
Und der erste Zander hat sich fast sofort gezeigt.
3.jpg
50 cm.

Etwa 1 Stunde später war der bessere dran.
5.JPG
63 cm.

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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Erich » 20.11.2020, 22:24

Hallo,
Grüße aus OÖ und Petri zu den vielen schönen Fischen.
Lugi hat geschrieben:
09.11.2020, 21:23
Heute wars ganz schlimm mit den Abrissen, sicher 10 Köder verloren.
OldManAndTheSea hat geschrieben:
11.11.2020, 19:37
Ich war gestern sehr stolz auf mich. Habe erst nach dem 7. Abriss im Strom aufgegeben.
Wollte für alle Hänger-/Abriss-Geplagten mal wieder drauf hinweisen, dass meiner Erfahrung nach die Verwendung von Sollbruchstellen zur Verringerung des Problems beitragen kann. Sollbruchstellen verringern zwar nicht die Anzahl der Hänger, aber die Anzahl der Totalabrisse und den Materialverbrauch und dadurch natürlich auch die Kosten und den Müll im Wasser, weil (meist) nur der Teil abreisst, der wirklich hängt. Meiner Erfahrung nach ist es in der Donau beim Jiggen zu mindestens 75% der Haken, der den Hänger verursacht.

Und weniger Totalabrisse erhöhen auch die effektive Angelzeit am Wasser, weil man weniger mit Neumontieren der ganzen Montage beschäftigt ist. Und auch die Nerven werden geschont, wenn man nicht genau in einer kurzen Beissphase wertvolle Zeit mit Neumontieren vergeuden muss. Ich zumindest mache damit seit 4 Saisonen gute Erfahrungen. Ich fühle mich inzwischen direkt unwohl, wenn ich mal mit einer Montage ohne Sollbruchstelle fische. Weil da weiß ich, was mich beim nächsten Hänger wieder erwartet.

Aber ich weiß, dass Sollbruchstellen unbeliebt sind, weil tw. angenommen wird, dass sie das Risiko erhöhen, einen großen Fisch zu verlieren. Das stimmt aber nicht, wenn man die Montage so gestaltet, dass die Sollbruchstelle die Tragkraft hat, die normalerweise die Hauptschnur oder das Vorfach hat. Natürlich muss die Tragkraft der Hauptschnur oder des Vorfachs etwas erhöht werden, damit die Sollbruchstelle funktioniert, aber bei den heutigen Hochleistungsschnüren sehe ich das als keinen großen Nachteil an. Zumindest nicht im Vergleich zu den Vorteilen, die man gewinnt.

Grüße,
Erich
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Lugi » 20.11.2020, 22:35

Hi Erich,

sobald es ein brauchbares System zum kaufen gibt bin ich gerne dabei.

Selber basteln ist nicht meins und in einer kleinen Wohnung ohne viel Werkzeug auch nicht wirklich lustig.

LG

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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von OldManAndTheSea » 21.11.2020, 12:35

Hi Erich,

Mich interessiert das Thema ja sehr, weil ich auch kein gutes Gefühl dabei habe, wenn ich so viele Abrisse habe. Mit ein Grund weshalb ich meistens entnervt aufgebe. Ich schätze auch sehr deine Beiträge zu den stahljiggs, etc. Leider geht es mir aber ähnlich, wie Luigi. Ich habe leider nicht das nötige Equipment dafür. Am ehesten würde ich dann noch chebus aus mutterköpfen probieren. Aber wie man da eine sollbruchstelle einbaut ist mir auch nicht klar.

Und Stahl jiggs traue ich mir nicht wirklich zu bzw. habe ich auch da nicht das nötige Werkzeug. Aber ich gebe die Hoffnung zumindest nicht auf, dass ich es doch irgendwann selbst versuche.

LG Alex

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Erich
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Erich » 22.11.2020, 12:01

Lugi hat geschrieben:
20.11.2020, 22:35
Selber basteln ist nicht meins und in einer kleinen Wohnung ohne viel Werkzeug auch nicht wirklich lustig.
OldManAndTheSea hat geschrieben:
21.11.2020, 12:35
Ich habe leider nicht das nötige Equipment dafür.
Hallo Lugi, hallo Alex,
verstehe. Will nicht nerven, ich habe nur aus euren Hänger-Postings einen gewissen Leidensdruck herausgelesen, deswegen habe ich wieder mal auf die Sollbruchstellen hingewiesen.

Was mir einfiele, was man mit Kaufprodukten und minimalem Bastelaufwand tun könnte:
Da zumindest meiner Erfahrung nach weit überwiegend der Haken und nicht der Kopf für Hänger verantwortlich ist, wäre es am wichtigsten, beim Haken eine Sollbruchstelle zu haben. Man könnte Folgendes machen:
Als Kopf könnte man einen Jig nehmen, bei dem der Haken nicht mehr brauchbar ist, weil er zB stumpf geworden ist. Die Hakenspitze könnte man beim Hakenbogen abzwicken. Als Ersatz für den Haken könnte man einen fertigen Stinger nehmen, bei dem die Tragkraft etwas schwächer als die Tragkraft der Hauptschnur/des Vorfachs ist. Ich weiß nicht, ob ihr auch keine Stahlvorfächer selbst herstellst, weil das ginge auch ohne Werkstatt, da dabei ja kein Schmutz anfällt. Ansonsten könntet ihr die Stinger nach Maß - auch mit Einzelhaken - anfertigen.
Lugi hat geschrieben:
20.11.2020, 22:35
sobald es ein brauchbares System zum kaufen gibt bin ich gerne dabei.
Ich fürchte, da stehen die Chancen schlecht, weil warum sollten Firmen in etwas investieren, das dazu führen könnte, dass sie weniger Material verkaufen?
OldManAndTheSea hat geschrieben:
21.11.2020, 12:35
Und Stahl jiggs traue ich mir nicht wirklich zu...
Ist seit Kurzem nicht mehr notwendig, denn es gibt jetzt Stahljigs zu kaufen.
Sehen so aus:
Bild
Erhältlich bei Moby-Softbaits. Sind aus Edelstahl, dadurch wohl teurer als notwendig, aber zumindest sind mal welche auf dem Markt.
OldManAndTheSea hat geschrieben:
21.11.2020, 12:35
Am ehesten würde ich dann noch chebus aus mutterköpfen probieren. Aber wie man da eine sollbruchstelle einbaut ist mir auch nicht klar.
Bei Chebus ist keine Sollbruchstelle möglich. Ich weiß nicht, ob du mein System mit beweglichem Stahlkopf kennst. Ich hänge da die Stahlkugel mit einer Drahtschlaufe direkt am Snap ein. Ist kein Chebu, aber das Gewicht ist auch beweglich montiert. Durch den Draht ist beim Kopf eine Sollbruchstelle vorhanden. Das würde auch mit gelochten Bleikugeln funktionieren, die es zu kaufen gibt. Man muss nur eine Schlaufe aus Draht oder Angelschnur dranbinden. Funktioniert auch mt Offsethaken. Bisse hatte ich auf diese Systeme schon genug.

Wie gesagt, ich will nicht nerven. Sollten nur ein paar Anregungen sein. Bei Nichtgefallen einfach vergessen.

Grüße,
Erich
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 23.11.2020, 12:11

Hallo!
Es ist ziemlich kalt an der Donau, aber die Fische beissen wieder. Heute habe ich ein nettes Fischchen fotografiert, 53 cm.
12.JPG
Und am Abend habe es auch 1 Mal vor 2 Tagen probiert und dieses Baby gefangen, 44 cm.
1.JPG
Eigentlich rechne ich mit den bessseren Fischen in der Nacht und der Kescher ist immer in meiner Nähe, aber irgendwie klappt es noch nicht, oder gehe einfach zu früh nach Hause.
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Brani » 25.11.2020, 19:10

Hallo!
Heute trotz Kälte und Ostwind waren die Fische in bester Stimmung im Strom. Innerhalb 3 Stunden habe ich 6 Bisse gehabt und 4 Fischchen gefangen und eines verloren. Der Wind hat einen großen Schnurbogen gemacht und vielleicht habe ich noch einige Bisse gar nicht registriert aber das ist OK.
2.JPG
43 cm
3.JPG
52 cm
4.JPG
55 cm
5.jpg
Ein sehr schönes Fischchen, das auf etwa 50 Meter die Mandula gefunden hat

Gestern habe ich auch einen 40+ Zander gefangen und einen Hecht, der frische Bisswunden hatte.
DSC_2608.JPG
Alle Fische haben ziemlich weit vom Ufer gebissen, gestern und heute.
LG Brani
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Re: Thema des Monats 06/2016: Donaustadt I

Beitrag von Lugi » 26.11.2020, 08:53

Hi Brani,

gratuliere 6 Bisse machen schon Spaß und dein System für die Weite scheint gut zu funktionieren.

Ich hatte ziemlich viele Fehlbisse und Hänger da draußen, mein System ist noch nicht ganz ausgereift und ich muss da noch einiges anpassen.

LG

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