Alles hat ein Ende
- Kaindlau
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Alles hat ein Ende
nur die Wurst hat zwei
Servus
Ich habe nie geglaubt, das ich das einmal so schreiben werde. Aber mit dem Alter und den daraus resultierenden "Gebrechen" muss man in allen Bereichen des Lebens Abstriche machen, nicht nur beim Angeln.
Seit 1992 befische ich das für mich schönste Donaurevier der ÖFG nämlich "Wallsee/Mitterkirchen https://www.oefg1880.at/reviere/raub-un ... u-wallsee/
Dieses Revier hat alles was ein (Donau)Anglerherz begehrt - Nachtfischen erlaubt, Echo (Wurfecho sowieso, Standecho (vom Boot ohne Angelzeug) erlaubt. Keine Müllberge, keine "Partyangler" mit nächtelangen Gegrölle, keine "Familienfeiern" mit meterhohen Lagerfeuer usw.
Am Beginn des Altarmes ist ein Schranken, und nur Jäger, Forstarbeiter und eben Angler haben einen Schlüssel.
Ich habe das Angeln genossen, den es war extrem viel Natur rundherum.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich in meinen letzten aktiven Jahr vor der Pensionierung mit meiner Frau gescherzt habe, das ich wahrscheinlich nächstes Jahr von Montag bis Freitag in den Donauauen verbringen werde.
Den ich schaffte mir einen gro8en Bus an, einen Hund kurzum alles was ein (Ansitz)Anglerherz begehrt.
Doch das Leben hat so einige Überraschungen parat, die einem einen Strich durch die Rechnung machen können. Zuerst die fast gleichzeitig auftretende schwere Pflegebedürftigkeit meiner Eltern, mit allem was dazu gehört.
Aber was für mich noch gravierender war, ich bekam extreme Probleme mit meinen Beinen, zuerst die Achillessehne, und dann meine Knie.
Das alles in allem dauerte 4 Jahre und mündete in 2 Operationen mit ua.einem künstlichen Kniegelenk. Die Schmerzen sind zwar weitgehend weg, aber die Beweglichkeit ist massiv eingeschränkt.
Und auf einmal wurde mein Revier fast unmöglich zum befischen. Den einen Nachteil wenn man so sagen will hat das ganze, Extrem steile Böschungen und zB.: unter dem KW lange Stiegen. Und an Stellen die einfach zu begehen währen wie oberhalb des KW am Treppelweg sind Heerscharen von Radlern unterwegs. die einem das angeln vermiesen können.
Mit dem Schlauchboot habe ich sowieso schon aufgehört, weil das Ein und Aussteigen unmöglich geworden ist.
So habe ich mich halt die letzten Jahre gequält, aber es machte keinen Spass mehr.
Und so habe ich jetzt den Entschluss gefasst mir nächstes Jahr die Lizenz nicht mehr zu nehmen. Den und das ist der zweite Nachteil die JK kostet mit dem Mitgliedsbeitrag um die 1000 €, und da ich heuer nur 8x ans Wasser gekommen bin, ist das bei aller Liebe unwirtschaftlich.
Dazu kommt das mich lange Anfahrtswege inzwischen auch schon stören (wahrscheinlich Altersstarrsinn) und überhaupt.
Aber ich will nicht herumjammern, den anderen geht es in dieser Beziehung weit schlechter. So können meine zwei Begleiter aus den Anfangstagen gar nicht mehr angeln, der eine weil er noch ärger eingeschränkt ist, und der andere weil er schon gestorben ist.
So werde ich mir so lange es noch geht ganz in der Nähe ein Donaurevier nehmen, das nur einen Bruchteil kostet, aber dafür alle Nachteile hat die ich am Anfang beschrieben habe.
„Denn vom Standpunkte der Jugend aus gesehn, ist das Leben eine unendlich lange Zukunft; vom Standpunkte des Alters aus, eine sehr kurze Vergangenheit.“ (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 – 1860)
An alle die in ähnlicher Situation leben wie ich möchte ich mit dem legendären "Monaco Franze" antworten "a bisl wos geht imma"
Und an alle Jungen und Junggeblieben, geht hinaus sooft ihr könnt, damit ihr nicht eines Tages sagen müsst "hätte ich doch"
in diesen Sinne Petri aus Enns
Servus
Ich habe nie geglaubt, das ich das einmal so schreiben werde. Aber mit dem Alter und den daraus resultierenden "Gebrechen" muss man in allen Bereichen des Lebens Abstriche machen, nicht nur beim Angeln.
Seit 1992 befische ich das für mich schönste Donaurevier der ÖFG nämlich "Wallsee/Mitterkirchen https://www.oefg1880.at/reviere/raub-un ... u-wallsee/
Dieses Revier hat alles was ein (Donau)Anglerherz begehrt - Nachtfischen erlaubt, Echo (Wurfecho sowieso, Standecho (vom Boot ohne Angelzeug) erlaubt. Keine Müllberge, keine "Partyangler" mit nächtelangen Gegrölle, keine "Familienfeiern" mit meterhohen Lagerfeuer usw.
Am Beginn des Altarmes ist ein Schranken, und nur Jäger, Forstarbeiter und eben Angler haben einen Schlüssel.
Ich habe das Angeln genossen, den es war extrem viel Natur rundherum.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich in meinen letzten aktiven Jahr vor der Pensionierung mit meiner Frau gescherzt habe, das ich wahrscheinlich nächstes Jahr von Montag bis Freitag in den Donauauen verbringen werde.
Den ich schaffte mir einen gro8en Bus an, einen Hund kurzum alles was ein (Ansitz)Anglerherz begehrt.
Doch das Leben hat so einige Überraschungen parat, die einem einen Strich durch die Rechnung machen können. Zuerst die fast gleichzeitig auftretende schwere Pflegebedürftigkeit meiner Eltern, mit allem was dazu gehört.
Aber was für mich noch gravierender war, ich bekam extreme Probleme mit meinen Beinen, zuerst die Achillessehne, und dann meine Knie.
Das alles in allem dauerte 4 Jahre und mündete in 2 Operationen mit ua.einem künstlichen Kniegelenk. Die Schmerzen sind zwar weitgehend weg, aber die Beweglichkeit ist massiv eingeschränkt.
Und auf einmal wurde mein Revier fast unmöglich zum befischen. Den einen Nachteil wenn man so sagen will hat das ganze, Extrem steile Böschungen und zB.: unter dem KW lange Stiegen. Und an Stellen die einfach zu begehen währen wie oberhalb des KW am Treppelweg sind Heerscharen von Radlern unterwegs. die einem das angeln vermiesen können.
Mit dem Schlauchboot habe ich sowieso schon aufgehört, weil das Ein und Aussteigen unmöglich geworden ist.
So habe ich mich halt die letzten Jahre gequält, aber es machte keinen Spass mehr.
Und so habe ich jetzt den Entschluss gefasst mir nächstes Jahr die Lizenz nicht mehr zu nehmen. Den und das ist der zweite Nachteil die JK kostet mit dem Mitgliedsbeitrag um die 1000 €, und da ich heuer nur 8x ans Wasser gekommen bin, ist das bei aller Liebe unwirtschaftlich.
Dazu kommt das mich lange Anfahrtswege inzwischen auch schon stören (wahrscheinlich Altersstarrsinn) und überhaupt.
Aber ich will nicht herumjammern, den anderen geht es in dieser Beziehung weit schlechter. So können meine zwei Begleiter aus den Anfangstagen gar nicht mehr angeln, der eine weil er noch ärger eingeschränkt ist, und der andere weil er schon gestorben ist.
So werde ich mir so lange es noch geht ganz in der Nähe ein Donaurevier nehmen, das nur einen Bruchteil kostet, aber dafür alle Nachteile hat die ich am Anfang beschrieben habe.
„Denn vom Standpunkte der Jugend aus gesehn, ist das Leben eine unendlich lange Zukunft; vom Standpunkte des Alters aus, eine sehr kurze Vergangenheit.“ (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 – 1860)
An alle die in ähnlicher Situation leben wie ich möchte ich mit dem legendären "Monaco Franze" antworten "a bisl wos geht imma"
Und an alle Jungen und Junggeblieben, geht hinaus sooft ihr könnt, damit ihr nicht eines Tages sagen müsst "hätte ich doch"
in diesen Sinne Petri aus Enns
Der vielleicht letzte klassische Ansitzangler Österreich`s
http://spazio3.com
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Re: Alles hat ein Ende
Servus,
sehr schade, dass du deine Pension nun in diesem Revier nicht mehr ausnutzen kannst. Darf ich fragen wie alt du bist ?
Nun machst du offenbar das beste aus deiner Situation und weichst auf ein leichter zugängliches Revier aus. Natürlich wirst du Wallsee immer eine Träne nachweinen, doch ein Neubeginn ist immer auch was Schönes, weil es wieder viel zu lernen gilt. Verzage also nicht sondern schätze dich glücklich, dass du im neuen Revier immer noch fischen kannst !
In diesem Sinne wünsche ich dir das beste im neuen Revier und viele glückliche Stunden dort.
sehr schade, dass du deine Pension nun in diesem Revier nicht mehr ausnutzen kannst. Darf ich fragen wie alt du bist ?
Nun machst du offenbar das beste aus deiner Situation und weichst auf ein leichter zugängliches Revier aus. Natürlich wirst du Wallsee immer eine Träne nachweinen, doch ein Neubeginn ist immer auch was Schönes, weil es wieder viel zu lernen gilt. Verzage also nicht sondern schätze dich glücklich, dass du im neuen Revier immer noch fischen kannst !
In diesem Sinne wünsche ich dir das beste im neuen Revier und viele glückliche Stunden dort.
- Bienentanz
- Hecht
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Re: Alles hat ein Ende
gute entscheidung wenn auch keine einfache doch das leben zeigt es einem schon wie es weiter gehen muss!
Bin mir sicher auch im neuen Revier gibts mal viel zu lernen am Anfang wieder und es macht auch freude was neues zu probieren!
Kopf hoch wie du schreibst du kannst wenigsten noch Angeln gehen!
Bin mir sicher auch im neuen Revier gibts mal viel zu lernen am Anfang wieder und es macht auch freude was neues zu probieren!
Kopf hoch wie du schreibst du kannst wenigsten noch Angeln gehen!
- Kaindlau
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Re: Alles hat ein Ende
Servus RobertoRoberto hat geschrieben: 10.09.2025, 15:58 Servus,
sehr schade, dass du deine Pension nun in diesem Revier nicht mehr ausnutzen kannst. Darf ich fragen wie alt du bist ?
Natürlich darfst du fragen - ich war heuer 71 Jahre alt
Petri aus Enns
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Re: Alles hat ein Ende
Servus,
das tut mir wirklich sehr leid für dich, ich kann das extrem gut nachvollziehen wie einem da das Herz weh tut.
Es ist echt ein Krampf wenn die Gesundheit nicht mitspielt, ich kenne das nur allzu gut.
Immer wenn ich etwas verliere oder nicht mehr machen kann versuche ich dankbar zu sein für das was ich hatte, so kommt man etwas über den Verlust hinweg, Mindset also versuchen etwas zu ändern - wenns halt möglich ist.
Alles Gute trotzdem dir weiterhin,
LG Gernot
das tut mir wirklich sehr leid für dich, ich kann das extrem gut nachvollziehen wie einem da das Herz weh tut.
Es ist echt ein Krampf wenn die Gesundheit nicht mitspielt, ich kenne das nur allzu gut.
Immer wenn ich etwas verliere oder nicht mehr machen kann versuche ich dankbar zu sein für das was ich hatte, so kommt man etwas über den Verlust hinweg, Mindset also versuchen etwas zu ändern - wenns halt möglich ist.
Alles Gute trotzdem dir weiterhin,
LG Gernot
- doubleH
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Re: Alles hat ein Ende
Servus Hans-Peter,
Diese Zeilen machen einen wirklich nachdenklich, und so wie ich dich kenne, hast du es dir sicher nicht einfach gemacht,
diesen Entschluss zu fassen.
Veränderungen sind manchmal schmerzhaft, vor allem die, die man eigentlich nicht mag, aber sie sind auch immer eine Chance.
Ich wünsche Dir jetzt schon Alles Gute im neuen Revier, und mögest du viele gute Fische und viele schöne Stunden dort verbringen!
Never surrender!!!
Helmut
Diese Zeilen machen einen wirklich nachdenklich, und so wie ich dich kenne, hast du es dir sicher nicht einfach gemacht,
diesen Entschluss zu fassen.
Veränderungen sind manchmal schmerzhaft, vor allem die, die man eigentlich nicht mag, aber sie sind auch immer eine Chance.
Ich wünsche Dir jetzt schon Alles Gute im neuen Revier, und mögest du viele gute Fische und viele schöne Stunden dort verbringen!
Never surrender!!!
Helmut
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- Romario
- Kapitaler-Karpfen
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- Registriert: 11.09.2008, 11:00
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Re: Alles hat ein Ende
Hello Hans Peter
Time goes by. Und es hat mir ein bissal die kehle zugeschnürt das zu lesen. Ich fühle echt mit dir.
Aber ich denke so hart das auch ist, Mund abputzen und weitermachen
und wie heißt es doch so schön.
In jedem Anfang steckt ein Zauber ...
hoffe für dich auch im neuen Revier
greets
Time goes by. Und es hat mir ein bissal die kehle zugeschnürt das zu lesen. Ich fühle echt mit dir.
Aber ich denke so hart das auch ist, Mund abputzen und weitermachen
und wie heißt es doch so schön.
In jedem Anfang steckt ein Zauber ...
hoffe für dich auch im neuen Revier
greets
-
fuschlsee0
- Huchen
- Beiträge: 1610
- Registriert: 20.09.2007, 16:28
Re: Alles hat ein Ende
Hallo HP!
Erschütternd, das zu lesen!
So direkt, so klar, und es ist sowas von sicher, dass es uns allen auch (irgendwann) so oder so ähnlich gehen wird wie Dir. Man wird älter, Dinge (oder Menschen) gehen verloren und wir selbst werden auch immer "weniger".
Ich wünsch Dir, dass Du mit Deinen aktuellen Möglichkeiten trotzdem Freude finden kannst. Um die geht es doch v.a.!
Und ich hoffe, dass ich das mit dem "weniger" auch noch trotzdem freudebesetzt leben kann.
Liebe Grüße!
f0
Erschütternd, das zu lesen!
So direkt, so klar, und es ist sowas von sicher, dass es uns allen auch (irgendwann) so oder so ähnlich gehen wird wie Dir. Man wird älter, Dinge (oder Menschen) gehen verloren und wir selbst werden auch immer "weniger".
Ich wünsch Dir, dass Du mit Deinen aktuellen Möglichkeiten trotzdem Freude finden kannst. Um die geht es doch v.a.!
Und ich hoffe, dass ich das mit dem "weniger" auch noch trotzdem freudebesetzt leben kann.
Liebe Grüße!
f0
- Bienentanz
- Hecht
- Beiträge: 622
- Registriert: 03.08.2023, 21:20
- Lupus
- Legende
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- Registriert: 19.03.2005, 10:58
- Revier/Gewässer: verschiedene
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Re: Alles hat ein Ende
Ja, so etwas ist traurig. Und ich kann mich in Deinen Schmerz hineinversetzen
Ich selbst fühle mich zwar wie 37, aber bin im Kopf nicht 37 und weiß auch, dass bei mir irgendwann einmal das Fliegenfischen in Alpenflüssen mit längerer Anfahrt und mehr körperlicher Strapaz nicht mehr machbar sein wird.
In erster Linie denke ich aber, dass ich eher fürchte, irgendwann auf das Auto zu scheißen, denn ich verwende es nur zum Fischen und durch die Trennung von meiner Gattin nach 33 Jahren Ehe bin ich auch nicht reicher geworden.
So sind es bei mir momentan eher finanzielle Überlegungen. Naja, so lange mein Kübel noch fährt, und da ich ihn nur zum Fischen verwende (entsprechend saumäßig sieht er aus), hat er nicht einmal ansatzweise die Kilometeranzahl, die er normalerweise bei Baujahr 2016 haben könnte.
Wenn der aber seinen Geist aufgibt und bevor ich mir ein teures E-Auto anschaffe, wenn es keine normalen Benziner mehr geben sollte, scheiß ich drauf und leider dann auch auf das Fliegenfischen außerhalb von Wien....
AAABER: Schon jetzt in meinem klassischen Fliegenrevier: Während fast alle anderen von der Handvoll der erlaubten Lizenzberechtigten im viel wilderen oberen Streckenteil fischen, dümple ich fast immer im Gemeindebereich herum. Denn dort sind nicht diese ganzen Steine im Flussbett, die das Waten unbequem machen, sondern eher sanfter Kiesgrund.
Und auch wenn ich von meiner Körperkonstitution locker den Oberlauf schaffen tät, ich tu lieber mit meinen Energien haushalten, ich bin eh sowieso am Tag eher nicht zu viel zu gebrauchen......., meine Zeit ist immer die Nacht
Ich selbst fühle mich zwar wie 37, aber bin im Kopf nicht 37 und weiß auch, dass bei mir irgendwann einmal das Fliegenfischen in Alpenflüssen mit längerer Anfahrt und mehr körperlicher Strapaz nicht mehr machbar sein wird.
In erster Linie denke ich aber, dass ich eher fürchte, irgendwann auf das Auto zu scheißen, denn ich verwende es nur zum Fischen und durch die Trennung von meiner Gattin nach 33 Jahren Ehe bin ich auch nicht reicher geworden.
So sind es bei mir momentan eher finanzielle Überlegungen. Naja, so lange mein Kübel noch fährt, und da ich ihn nur zum Fischen verwende (entsprechend saumäßig sieht er aus), hat er nicht einmal ansatzweise die Kilometeranzahl, die er normalerweise bei Baujahr 2016 haben könnte.
Wenn der aber seinen Geist aufgibt und bevor ich mir ein teures E-Auto anschaffe, wenn es keine normalen Benziner mehr geben sollte, scheiß ich drauf und leider dann auch auf das Fliegenfischen außerhalb von Wien....
AAABER: Schon jetzt in meinem klassischen Fliegenrevier: Während fast alle anderen von der Handvoll der erlaubten Lizenzberechtigten im viel wilderen oberen Streckenteil fischen, dümple ich fast immer im Gemeindebereich herum. Denn dort sind nicht diese ganzen Steine im Flussbett, die das Waten unbequem machen, sondern eher sanfter Kiesgrund.
Und auch wenn ich von meiner Körperkonstitution locker den Oberlauf schaffen tät, ich tu lieber mit meinen Energien haushalten, ich bin eh sowieso am Tag eher nicht zu viel zu gebrauchen......., meine Zeit ist immer die Nacht