Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Guten Abend zusammen!
Kurz zu mir, ich bin 23 Jahre alt, aus Österreich und befasse mich hauptsächlich mit dem Spinnfischen auf Zander, Hecht und Waller. Leider musste ich aufgrund verschiedenster Faktoren meiner liebsten Lebensfreude- dem Angeln für 3 Jahre den Rücken kehren.
Mitte diesen Jahres war es dann endlich wieder soweit- ab ans Wasser!
Nach mehreren Ausflügen und einer kurzen Warmlauf-Phase könnte ich auch schon meine ersten Erfolge verbuchen. Nur gibt es eine Sache, die mich seit meinem Wiedereinstieg etwas wurmt. Über welche ich mich, wenn ich mich zu meiner Beschämung richtig erinnere, früher viel zu wenige Gedanken gemacht habe- wie setze ich einen Fisch, den ich nicht verwerten darf/ will oder kann möglichst waidgerecht zurück?
Meine bisher getroffenen Maßnahmen für einen, laut meiner Definition, respektvollem Umgang mit Fischen:
- Ich angle ausschließlich noch mit Gummifisch und Einzelhaken.
- gefangene Fische, welche ich wieder zurücksetzte verlassen das Wasser nicht und werden im Kescher abgehakt.
Trotz meiner Vorsichtsmaßnahmen gibt noch immer noch an einigen Punkten Verbesserungspotential, wobei ich noch einige Tipps benötige.
Ich würde die Leser dieses Beitrags gerne dazu animieren, offen ihre Gedanken zu diesem Thema zu Posten.
Ein paar Punkte, über die ich mir selbst noch keine eigene Meinung bilden konnte sind:
- ich habe schon öfter solche "First Aid" Spays bei anderen Anglern gesehen, die damit das Eintrittsloch der Hakenspitze desinfizieren oder so, ist das sinnvoll oder sind solche Sprays nur fürs Gute gewissen das Anglers?
- mir ist schon einmal der Gedanke gekommen, wenn die Hakenspitze im Maulbereich sitzt und die Haut durchtritt, die Hakenspitze mit dem Wiederhaken abzuknipsen, sodass ich beim loslösen durch den Wiederhaken keine größere Wunde verursache als möglich. Betreibt das jemand so? Kann mir da jemand eine Zange oder etwas dergleichen empfehlen und mit Tipps geben, dass mir die abgeknipste Hakenspitze nicht das Auge aussticht?
Ich weiß, dass dieser Beitrag eventuell bei einigen alt-eingesessenen Anglern eventuell negativ aufstößen könnte, von wegen "wenn man den Fisch nicht verletzen möchte, sollte man erst gar nicht dieses Hobby ausleben". Ich bitte darum solche Kommentare zu unterbinden- ich möchte nur für mein Gewissen und für das Wohl der Fische, die optimale Möglichkeit finden, einen Fisch nach dem Drill wieder in das Gewässer freizusetzen mit einer möglichst geringen Gefahr, dass der Fisch bleibende Schäden davonträgt.
Ich freue mich auf eure Gedanken und Tipps zu dem Thema!
Kurz zu mir, ich bin 23 Jahre alt, aus Österreich und befasse mich hauptsächlich mit dem Spinnfischen auf Zander, Hecht und Waller. Leider musste ich aufgrund verschiedenster Faktoren meiner liebsten Lebensfreude- dem Angeln für 3 Jahre den Rücken kehren.
Mitte diesen Jahres war es dann endlich wieder soweit- ab ans Wasser!
Nach mehreren Ausflügen und einer kurzen Warmlauf-Phase könnte ich auch schon meine ersten Erfolge verbuchen. Nur gibt es eine Sache, die mich seit meinem Wiedereinstieg etwas wurmt. Über welche ich mich, wenn ich mich zu meiner Beschämung richtig erinnere, früher viel zu wenige Gedanken gemacht habe- wie setze ich einen Fisch, den ich nicht verwerten darf/ will oder kann möglichst waidgerecht zurück?
Meine bisher getroffenen Maßnahmen für einen, laut meiner Definition, respektvollem Umgang mit Fischen:
- Ich angle ausschließlich noch mit Gummifisch und Einzelhaken.
- gefangene Fische, welche ich wieder zurücksetzte verlassen das Wasser nicht und werden im Kescher abgehakt.
Trotz meiner Vorsichtsmaßnahmen gibt noch immer noch an einigen Punkten Verbesserungspotential, wobei ich noch einige Tipps benötige.
Ich würde die Leser dieses Beitrags gerne dazu animieren, offen ihre Gedanken zu diesem Thema zu Posten.
Ein paar Punkte, über die ich mir selbst noch keine eigene Meinung bilden konnte sind:
- ich habe schon öfter solche "First Aid" Spays bei anderen Anglern gesehen, die damit das Eintrittsloch der Hakenspitze desinfizieren oder so, ist das sinnvoll oder sind solche Sprays nur fürs Gute gewissen das Anglers?
- mir ist schon einmal der Gedanke gekommen, wenn die Hakenspitze im Maulbereich sitzt und die Haut durchtritt, die Hakenspitze mit dem Wiederhaken abzuknipsen, sodass ich beim loslösen durch den Wiederhaken keine größere Wunde verursache als möglich. Betreibt das jemand so? Kann mir da jemand eine Zange oder etwas dergleichen empfehlen und mit Tipps geben, dass mir die abgeknipste Hakenspitze nicht das Auge aussticht?
Ich weiß, dass dieser Beitrag eventuell bei einigen alt-eingesessenen Anglern eventuell negativ aufstößen könnte, von wegen "wenn man den Fisch nicht verletzen möchte, sollte man erst gar nicht dieses Hobby ausleben". Ich bitte darum solche Kommentare zu unterbinden- ich möchte nur für mein Gewissen und für das Wohl der Fische, die optimale Möglichkeit finden, einen Fisch nach dem Drill wieder in das Gewässer freizusetzen mit einer möglichst geringen Gefahr, dass der Fisch bleibende Schäden davonträgt.
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morgenthau
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Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Ehrenwerte Gedanken! Einzelhaken ist auf jeden Fall gut. Aber warum verzichtest du nicht auf den Widerhaken und drückst ihn an? Dann ersparst du dir das Abknipsen der Hakenspitze (was sehr umständlich sein kann und auch nicht immer möglich ist) und der Fisch ist rasch wieder zurückgesetzt (vor allem beim Zander überlebenswichtig). Beim Forellenfischen ist es an vielen Gewässern üblich, mit Schonhaken (d.h. widerhakenlos) zu fischen, und niemand hat ein Problem damit.
- inchiku
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Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Auch ein Einzelhaken am Gummifisch kann im Räubermaul eine ungünstige Hebelwirkung entwickeln – insbesondere beim Hecht. Dessen Oberlippe ist deutlich empfindlicher, und die dünne Hautverbindung zwischen Maul und Lippe kann leicht einreißen oder im schlimmsten Fall sogar abbrechen.
Wenn du also wirklich so fischschonend wie möglich angeln möchtest, ohne ganz auf das Angeln zu verzichten, sind Streamer die beste Alternative. Denn jeder andere Kunstköder (z. B. Spinner, die über die Lippen streifen, oder Blinker) kann diese empfindliche Verbindung ebenfalls beschädigen.
Optimal ist dabei folgende Ausrüstung:
*) Streamer ohne Widerhaken
*) Stahlvorfach mit mindestens 70 cm Länge (alles andere ist unsicher)
*) Kescher mit Gummimnetz, Radius mindestens 70 cm und 1 m Tiefe
*) Antiseptikum-Spray zur Behandlung kleiner Verletzungen
*) Große Abhakwanne für den Fall, dass der Fisch doch einmal kurz aus dem Wasser muss. Eine Wanne ist einer Abhakmatte vorzuziehen, da sie Wasser enthält, den Fisch feucht hält und weil sich Räuber auf einer Matte leichter herauswinden oder herunterrutschen können.
Wenn du also wirklich so fischschonend wie möglich angeln möchtest, ohne ganz auf das Angeln zu verzichten, sind Streamer die beste Alternative. Denn jeder andere Kunstköder (z. B. Spinner, die über die Lippen streifen, oder Blinker) kann diese empfindliche Verbindung ebenfalls beschädigen.
Optimal ist dabei folgende Ausrüstung:
*) Streamer ohne Widerhaken
*) Stahlvorfach mit mindestens 70 cm Länge (alles andere ist unsicher)
*) Kescher mit Gummimnetz, Radius mindestens 70 cm und 1 m Tiefe
*) Antiseptikum-Spray zur Behandlung kleiner Verletzungen
*) Große Abhakwanne für den Fall, dass der Fisch doch einmal kurz aus dem Wasser muss. Eine Wanne ist einer Abhakmatte vorzuziehen, da sie Wasser enthält, den Fisch feucht hält und weil sich Räuber auf einer Matte leichter herauswinden oder herunterrutschen können.
- Kaindlau
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Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Servus @simitersimiter hat geschrieben: 15.09.2025, 22:00 Ich würde die Leser dieses Beitrags gerne dazu animieren, offen ihre Gedanken zu diesem Thema zu Posten.
Na gut hier meine Meinung dazu
In der Theorie hört sich das immer Gut und Edel an, abhaken im Wasser, wenn der Fisch noch im Kescher ist. Ganz geschickte brauchen dazu nicht einmal einen Kescher, sie lösen den Haken so im Wasser.
In der Praxis schaut das schon anders aus, wenn man auf der glitschigen Steinpackung steht und einen "renitenten Fisch" einfach so abhaken will.
Ich bin sogar der Meinung das es bei gewissen Fischarten wie Graskarpfen fast unmöglich ist, den ohne Kescher abzuhaken.
Als Ansitzangler habe ich einen gewissen Vorteil, gegenüber dem Spinnangler, den ich bin stationär am Ufer. Daher habe ich weil das Gewicht (fast) keine Rolle spielt immer ein sogenanntes "Cradle" in Einsatz.
Bei mir wird ein jeder Fisch (außer die kleinen) mit dem Kescher aus dem Wasser gehoben und in der mit Wasser gefüllten Wanne schonend abgehakt.
Weit problematischer finde ich die oft minutenlangen Fotosessionen um den Fisch ins rechte Licht zu rücken.
Noch was zum Schluss - ich wurde zu einer Zeit mit dem Angeln sozialisiert, bei der mit den Fischen nicht zimperlich umgegangen wurde.
Das hat sich Gott sei Dank extrem gebessert.
Petri aus Enns
Der vielleicht letzte klassische Ansitzangler Österreich`s
http://spazio3.com
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Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Servus fische einfach ohne Widerhaken, macht auch keinen Unterschied bei der Bissausbeute. Ich fische meist mit der Fliegenrute auf Hecht und verwende meist sogenante Intruderfliegen die haben meist kleinere Haken 6 - 10. Erstaunlicherweise halten die Bombenfest und verursachen kaum Verletzungen da sie Schonhaken sind. Als Fliegenbinder habe ich solche Fliegen auch zum Spinnfischen angefertigt. Lassen sich mit Vorschaltblei gut werfen. Wenn ich trotzdem mal Wobbler oder Gummifisch verwende dann ohne Widerhaken. Gummifisch mit eingeschraubtem Bleikopf und max. 4 Drilling o. W. Jigköpfe mit riesigen Haken würde ich nie verwenden. LG Theo
Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
bei meinem vorschlag werden wohl einige kollegen nicht zustimmen und der ein oder andere kontrollor sogar zum atmen aufhören.
aber ich lasse in der tat den kescher beiseite, wenn immer es möglich ist. sogar mein vollgumminetz ist für die schleimhaut nicht wirklich gut. zander und hechte bis ca 70 cm lassen sich gut am nacken festhalten, dann brauchts nicht mal nen kiemengriff. barsche und welse kann man gut und sicher im maul greifen. die allermeisten fische release ich so nach wenigen sekunden. klar, dass es dafür bissl ne routine braucht. einzig bei rapfen greife ich zum kescher, die sind sonst schwer zu bändigen... wichtig ist vor allem, dass die lösezange immer griffbereit am mann ist.
aber ich lasse in der tat den kescher beiseite, wenn immer es möglich ist. sogar mein vollgumminetz ist für die schleimhaut nicht wirklich gut. zander und hechte bis ca 70 cm lassen sich gut am nacken festhalten, dann brauchts nicht mal nen kiemengriff. barsche und welse kann man gut und sicher im maul greifen. die allermeisten fische release ich so nach wenigen sekunden. klar, dass es dafür bissl ne routine braucht. einzig bei rapfen greife ich zum kescher, die sind sonst schwer zu bändigen... wichtig ist vor allem, dass die lösezange immer griffbereit am mann ist.
- inchiku
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Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Ich habe das schon mehrfach bei Hechten ausprobiert und fand es nie wirklich befriedigend. Der Hecht ist glitschig und oft unruhig, und wenn ich ihn nicht fest genug halte, fällt er mir beim Ausschlagen aus der Hand. Halte ich ihn jedoch so fest, dass er kaum entkommen kann, habe ich das Gefühl, ihn zu stark zu quetschen.scheno hat geschrieben: 17.09.2025, 00:04 zander und hechte bis ca 70 cm lassen sich gut am nacken festhalten,
Wenn man die Kiemen nicht quetschen will – was man auf jeden Fall vermeiden sollte – drückt man unweigerlich die Organe dahinter. Da der Hecht im Querschnitt rund bis leicht oval ist, kann man ihn nicht nur am Nacken halten, sondern muss auch die Finger an der Seitenlinie platzieren. Dabei werden unter anderem die Organe und auch die Schwimmblase zusammengedrückt. Habe da auch schon mal ein Pfeifgeräuch gehört, was wohl Luft war die aus der Schwimmblase rausgedrückt wurde.
Wie gesagt, ich persönlich fand das nie gut und hatte immer das Gefühl, dass man dem Fisch dabei Schaden zufügt.
PS: Deswegen fische ich auch kaum noch gezielt auf Hecht. Ich finde, dass diese Fische einfach zu verletzlich sind. Die meisten meiner Hechte schütteln sich immer heftig, was besonders problematisch ist, wenn man sie an den Kiemen hält. Das hat bei mir nicht nur einmal dazu geführt, dass ich ein knackendes Geräusch aus den Kiemen hörte, weil etwas verletzt wurde. Ich möchte das einfach nicht riskieren. Deshalb gehe ich vielleicht alle zwei Jahre mal gezielt auf Hecht, oder wenn ich einen für die Küche brauche. Barsch und Zander sind da viel, viel umgänglicher!
Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Hi,
Da machst du eh schon viel richtig.
Der beste Bolzenschneider für Haken ist für mich von der Firma Knipex.https://www.bike-components.de/de/Knipe ... h-EALw_wcB
Da ist jeder Haken schnell durch.
Kannst aber auch gleich ohne Widerhaken fischen. Im Uferbereich einfach die Schnur locker lassen und mit ein bisschen Glück befreit sich der Hecht mit einem Kopfstoß oder Sprung, das ist dann sehr praktisch.
Lg
Da machst du eh schon viel richtig.
Der beste Bolzenschneider für Haken ist für mich von der Firma Knipex.https://www.bike-components.de/de/Knipe ... h-EALw_wcB
Da ist jeder Haken schnell durch.
Kannst aber auch gleich ohne Widerhaken fischen. Im Uferbereich einfach die Schnur locker lassen und mit ein bisschen Glück befreit sich der Hecht mit einem Kopfstoß oder Sprung, das ist dann sehr praktisch.
Lg
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fuschlsee0
- Huchen
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- Registriert: 20.09.2007, 16:28
Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Ja das sehe ich auch so. Hechte sind oft verletzt oder schwer zu enthaken.inchiku hat geschrieben: 17.09.2025, 11:55Ich habe das schon mehrfach bei Hechten ausprobiert und fand es nie wirklich befriedigend. Der Hecht ist glitschig und oft unruhig, und wenn ich ihn nicht fest genug halte, fällt er mir beim Ausschlagen aus der Hand. Halte ich ihn jedoch so fest, dass er kaum entkommen kann, habe ich das Gefühl, ihn zu stark zu quetschen.scheno hat geschrieben: 17.09.2025, 00:04 zander und hechte bis ca 70 cm lassen sich gut am nacken festhalten,
Wenn man die Kiemen nicht quetschen will – was man auf jeden Fall vermeiden sollte – drückt man unweigerlich die Organe dahinter. Da der Hecht im Querschnitt rund bis leicht oval ist, kann man ihn nicht nur am Nacken halten, sondern muss auch die Finger an der Seitenlinie platzieren. Dabei werden unter anderem die Organe und auch die Schwimmblase zusammengedrückt. Habe da auch schon mal ein Pfeifgeräuch gehört, was wohl Luft war die aus der Schwimmblase rausgedrückt wurde.
Wie gesagt, ich persönlich fand das nie gut und hatte immer das Gefühl, dass man dem Fisch dabei Schaden zufügt.
PS: Deswegen fische ich auch kaum noch gezielt auf Hecht. Ich finde, dass diese Fische einfach zu verletzlich sind. Die meisten meiner Hechte schütteln sich immer heftig, was besonders problematisch ist, wenn man sie an den Kiemen hält. Das hat bei mir nicht nur einmal dazu geführt, dass ich ein knackendes Geräusch aus den Kiemen hörte, weil etwas verletzt wurde. Ich möchte das einfach nicht riskieren. Deshalb gehe ich vielleicht alle zwei Jahre mal gezielt auf Hecht, oder wenn ich einen für die Küche brauche. Barsch und Zander sind da viel, viel umgänglicher!
Ein Aspekt dazu: Wenn ein Lucio etwas weiter hinten im Maul gehakt ist, dann muss er zum Abhaken das Maul erstmal öffnen.
Dazu beim Kiemendeckel nach vorne Richtung Unterkiefermitte mit dem Zeigefinger gleiten und den Schädel leicht anheben. ACHTUNG: Nur ganz am Rand des Kiemendeckels den Zeigefinger nach vorne gleiten lassen! Durch das leichte Anheben öffnet ein Hecht zuverlässig (!) und sicher das Maul! Nun kann man mit der Zange schonend den Haken entfernen.
Das ist nat. viel leichter, wenn der Hecht abgelegt ist, mit Übung geht das aber auch im Wasser. Hecht mit dem o.g. schlanken Kiemengriff nehmen, leicht anheben, aushaken.
Am Schonendsten ist es aber, aus dem Hecht Schnitzel, Suppe, etc. zuzubereiten!
-
grusteve
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- Beiträge: 204
- Registriert: 21.11.2016, 17:35
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Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Ha, ha genau so ist es !!fuschlsee0 hat geschrieben: 17.09.2025, 20:21 Am Schonendsten ist es aber, aus dem Hecht Schnitzel, Suppe, etc. zuzubereiten!
...obwohl es natürlich Situationen und Fälle gibt, wo man das nicht machen kann oder will !!
LG
Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
inchiku hat geschrieben: 17.09.2025, 11:55Ich habe das schon mehrfach bei Hechten ausprobiert und fand es nie wirklich befriedigend. Der Hecht ist glitschig und oft unruhig, und wenn ich ihn nicht fest genug halte, fällt er mir beim Ausschlagen aus der Hand. Halte ich ihn jedoch so fest, dass er kaum entkommen kann, habe ich das Gefühl, ihn zu stark zu quetschen.scheno hat geschrieben: 17.09.2025, 00:04 zander und hechte bis ca 70 cm lassen sich gut am nacken festhalten,
Wenn man die Kiemen nicht quetschen will – was man auf jeden Fall vermeiden sollte – drückt man unweigerlich die Organe dahinter. Da der Hecht im Querschnitt rund bis leicht oval ist, kann man ihn nicht nur am Nacken halten, sondern muss auch die Finger an der Seitenlinie platzieren. Dabei werden unter anderem die Organe und auch die Schwimmblase zusammengedrückt. Habe da auch schon mal ein Pfeifgeräuch gehört, was wohl Luft war die aus der Schwimmblase rausgedrückt wurde.
Wie gesagt, ich persönlich fand das nie gut und hatte immer das Gefühl, dass man dem Fisch dabei Schaden zufügt.
PS: Deswegen fische ich auch kaum noch gezielt auf Hecht. Ich finde, dass diese Fische einfach zu verletzlich sind. Die meisten meiner Hechte schütteln sich immer heftig, was besonders problematisch ist, wenn man sie an den Kiemen hält. Das hat bei mir nicht nur einmal dazu geführt, dass ich ein knackendes Geräusch aus den Kiemen hörte, weil etwas verletzt wurde. Ich möchte das einfach nicht riskieren. Deshalb gehe ich vielleicht alle zwei Jahre mal gezielt auf Hecht, oder wenn ich einen für die Küche brauche. Barsch und Zander sind da viel, viel umgänglicher!
ich weiß was du meinst und gib dir recht. die technik eignet sich in erster linie, um den fisch im wasser festzuhalten, während ich ihn vom haken löse. das klappt in der regel gut und ohne schraubstockgriff. wann immer ich direkt beim wasser stehen kann, mache ich das auch so. ich muss nicht mehr jeden 70er-hecht fotografieren...
-
piefke-in-wien
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Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Der wichtigste Tipp: Auf Hecht nicht im Sommer fischen. Gibt genug Studien und Erfahrungen von Anglern, dass Hechte bei Wassertemperaturen von über 20 Grad viele Probleme nach dem Zurücksetzen haben und bei noch höheren Temperaturen die Mortalitätsrate extrem ansteigt. Da nützen dir auch die besten Lösezangen, Abhakmatten oder Nackengriffe nix.
Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Hecht brauch ich persönlich überhaupt nicht, zu viel Zähne und zu viele Probleme beim Abhaken, zumindest ich
Leider ist die Bissquote beim Barsch und Zanderangeln in der neuen Donau sehr hoch, weswegen ich sie die letzten Jahre mehr oder weniger gemieden habe (generell war ich 2024/25 nicht mehr am Wasser, glaube aber nicht, dass sie da viel geändert hat).
Am schonensten für mich noch immer ein Einzelgänger mit! Widerhaken und ein entsprechend bissfestes Vorfach sowie behutsames lösen im Sinne des Fisches, wann immer möglich.
Leider ist die Bissquote beim Barsch und Zanderangeln in der neuen Donau sehr hoch, weswegen ich sie die letzten Jahre mehr oder weniger gemieden habe (generell war ich 2024/25 nicht mehr am Wasser, glaube aber nicht, dass sie da viel geändert hat).
Am schonensten für mich noch immer ein Einzelgänger mit! Widerhaken und ein entsprechend bissfestes Vorfach sowie behutsames lösen im Sinne des Fisches, wann immer möglich.
- korsikaphil
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Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Servus,caWALLERo hat geschrieben: 19.09.2025, 11:44 Am schonensten für mich noch immer ein Einzelgänger mit! Widerhaken
besteht ohne Widerhaken die Gefahr dass er sich im Drill aushakt und der Haken woanders, an blöderer Stelle erneut greift? Bzw. warum ist dir der Widerhaken am Einzelhaken wichtig?
Merci VG
Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen
Genau diese Erfahrungen habe ich gemacht, der Haken hat mMn zuviel Spiel, um irgendwo zu haken, sollte die Spannung nicht aufrecht bleiben zB.