Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen

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inchiku
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Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen

Beitrag von inchiku »

scheno hat geschrieben: 18.09.2025, 21:27 ich weiß was du meinst und gib dir recht. die technik eignet sich in erster linie, um den fisch im wasser festzuhalten, während ich ihn vom haken löse. das klappt in der regel gut und ohne schraubstockgriff. wann immer ich direkt beim wasser stehen kann, mache ich das auch so. ich muss nicht mehr jeden 70er-hecht fotografieren...
Ahso, ja das klappt. Kenne das vom Boot oder von der Zeit wo ich noch mit der Neopren-Wathose im Wasser stand im Herbst. Da kann man auch den Kiemengriff "sicher" anwenden wenn der Fisch halb im Wasser hängt, weil man dann sofort loslassen kann wenn der zappelt ohne, dass er dann auf den Boden fällt.

Ich kenne das Nachengreiffen halt noch von den alten Angelzeitschriften von früher, wo das öfter als schonende Methode angeführt wurde. Die haben den aber dann wirklich raus gehoben, sind gestanden und dann mit Fisch gewerkt. Da funkt es wirklich nicht ohne den Schraubstockgriff, wie du ihn richtig genannt hast, und das kann echt nicht gut für den Fisch sein.
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Bienentanz
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Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen

Beitrag von Bienentanz »

Naja Nackengriff,Kescherlandung, egal wie man es nennt oder dreht ist alles nicht Ideal für den Fisch!
Keine Technik ist schonend und keine Technik oder Art ist ideal für den Fisch!

EGAL WIE ......
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inchiku
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Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen

Beitrag von inchiku »

Bienentanz hat geschrieben: 22.09.2025, 13:03 Naja Nackengriff,Kescherlandung, egal wie man es nennt oder dreht ist alles nicht Ideal für den Fisch!
Keine Technik ist schonend und keine Technik oder Art ist ideal für den Fisch!

EGAL WIE ......
Ja, das stimmt – am schonendsten ist es natürlich, ganz auf das Angeln zu verzichten.

Irgendwo muss man als Angler aber für sich die Linie ziehen und sagen: „Das ist für mich vertretbar – für meine Vorstellung von einem schonenden Umgang mit der Kreatur und mein eigenes Gewissen.“

Leider ist das Internet oft eine rein theoretische Spielwiese für solche Meinungen. Fast jeder wirkt ein bisschen „päpstlicher als der Papst“ – oder zumindest päpstlicher als er im praktischen Leben tatsächlich ist. Wenn ich zum Beispiel in Foren lese, dass manche angeblich auch den 15. 12-cm-Barsch keschern, weil das „schonender als Herausheben“ sei, dann weiß ich einfach, dass das Quatsch ist. Theoretisch will sicher jeder den besten Eindruck machen, aber in der Praxis sieht es anders aus.

Vor Kurzem hatten wir eine kleine Diskussion über das Filetieren von Fischen aus Norwegen. Ein User, den ich eigentlich schätze, sagte, die rote Linie sei bei den labbrigen Bauchlappen gezogen: wer sie wegwirft, sei ein Schwein; wer sie verwertet, ein guter Angler. Aber warum genau dort die Linie? Was ist mit dem Rest? Dorschleber ist eine Delikatesse, Bäckchen sind lecker, den Kopf und die Karkasse kann man auskochen, Sud und Restfleisch weiterverwenden. Wenn die Grenze zwischen „Schwein“ und „Engel“ bei den Bauchlappen liegt, ist das nichts weiter als Augenauswischerei – ein Symbol, um sich gut zu fühlen. Genauso ist es bei allen, die behaupten, sie würden „alles maximal verwerten“: in der Praxis stimmt das schlicht nicht.
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Bienentanz
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Re: Tipps um einen Fisch möglichst schonend zurückzusetzen

Beitrag von Bienentanz »

mehr muss man dazu nicht sagen!! :up2:
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