Sehr spannende Frage die ich mir so noch nicht gestellt habe.
Meine Zeiten am Wasser hängen stark von der Jahreszeit ab. Wenn ich auf Wels ansitze, schlafe ich am Wasser, das ist dann doch recht zeitintensiv.
Meine restliche Fischerei besteht aber meistens aus kurzen Spinnrunden, das bedeutet für mich 30 Minuten bis 4 Stunden.
Es kommt eigentlich eher selten vor, dass ich wirklich einen ganzen Tag mit Spinnfischen verbringe.
Wenn ich mich an meine größeren Fische erinnere fällt mir auf, dass ich diese meistens bei Kurztrips gefangen habe.
Generell liebe ich es aktive Phasen zu erkennen und konsequent auszunutzen. Die Beißfenster der Zander im Sommer machen mir zum Beispiel einen riesigen Spaß. In der Dämmerung mit Wobbler auf aktive Fische zu fischen, immer wieder raubende Zander an der Oberfläche zu hören und nervös auf den Einschlag zu warten ist schon sehr spannend. Auch eine kurze Runde an einem kleinem Gewässer welches ich auf Hecht befische am Sonntag Nachmittag genieße ich immer wieder. An einem optimalen Sonntag gibt es vor dem Essen bei einer Runde die ca 1 Stunde dauert einen Hecht, dann Mittagessen und dann einen Rapidsieg im Stadion. So ein Tag beschreibt meine Fischerei auch ganz gut, meistens bin ich nicht nur Fischen unterwegs, sondern habe mehrere Dinge am Wochenende geplant, da bleibt halt nicht so viel Zeit übrig.
Wenn ich alle Tage zusammenzähle, also auch die Trips zum Fangen von Köderfischen oder die 30 Minuten Kurzstopps an heißen Spots, werde ich schon auf 60 bis 70 Tage kommen würde ich schätzen
