TdM 11-12/19: Regenbogenforellen nördlich der Donau

salmo.trutta
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Re: Regenbogenforellen nördlich der Donau

Beitrag von salmo.trutta » 22.12.2019, 20:56

Hallo,

interessante Diskussion. Mir scheint das wir Fischer oft dazu tendieren kompliziertere Erklärungen zu suchen als notwendig. Es wächst auch nicht jede Baumart an jedem Standort. Warum? Weil nicht jede Art an jedem Standort konkurrenzfähig ist. Die Kiefer oder Föhre ist ein gutes Beispiel. Wenn die Verhältnisse gut sind ist sie zu schwach. Wenn es aber recht trocken (oder feucht) wird, dann kann sie ganze Bestände bilden. Die Regenbogenforelle ist schnellwüchsig. Wo es genug Futter und genug Wasser gibt ist sie der Bachforelle (und vor allem der Äsche) deutlich überlegen. Nördlich der Donau sind nahrungsarme Gewässer. Ich denke daher nicht, dass die Standorttreue hier eine besondere Frage der Genetik ist, sondern eher eine wie die Genetik zum Lebensraum passt. Wenn ich ständig hungrig bleibe, mach ich mich auf die Suche und diese Such kann nur flussabwärts in die Donau führen. Regebogen weg.

LG Tobias

Hud
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Re: Regenbogenforellen nördlich der Donau

Beitrag von Hud » 07.01.2020, 09:06

Hallo Tobias

Aber genau nach dieser "einfachen" Antwort suche ich.
Ist es der pH Wert, der Kalkgehalt oder was ist es. Verhungern/mangelernährung denke ich nicht, die Bache nördlich der Donau haben durch aus eine sehr gute Biomasse an wirbellosen Futtertieren. Denke deshalb nicht das dies der Grund ist.

Aber wie schon gesagt, vieleicht gibt es den "einen" Grund nicht.
LG
Martin

derdad66
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Re: Regenbogenforellen nördlich der Donau

Beitrag von derdad66 » 07.01.2020, 12:55

Eine interessante Diskussion!
Evtl gibt es für den Huchen mehr Info irgendwo um Rückschlüsse zu ziehen. Den Huchen findet man auch nur in Flüssen südlich der Donau. Und als Salmonide ist er doch ein entfernter Verwandter der Rebo.

LG
Gerhard

fuschlsee0
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Re: Regenbogenforellen nördlich der Donau

Beitrag von fuschlsee0 » 07.01.2020, 22:16

Ich glaube, dass uns Spekulation wenig weiter hilft. Es gibt zu viele mögliche Faktoren. Vl. wurden in diesen Gewässern einfach nur keine (oder wenige ) Rebos besetzt? Evtl. gab es dort, nördlich der Donau immer einen eh guten Bafo-Bestand. Oder die dortigen Bewirtschafter waren eben schlauer? Oder die Reproduktion funktioniert aus gewässerchemischen Gründen nicht so gut? Usw., usf.
Aber wo recherchieren?

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