Trockenfliege als Bissanzeiger - Dry Dropper

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Re: Trockenfliege als Bissanzeiger - Dry Dropper

Beitrag von Lupus » 08.12.2021, 13:26

meigo1234 hat geschrieben:
07.12.2021, 22:56
danke für den tipp mit dem francis davis ... aber da konnte ich leider nichts finden. meinst du Francis Francis? hast du den titel des buchs. wäre spannend.

izaak walton hat ja auch schon über das fliegenfischen geschrieben.

lg und schönen feiertag
Ah, hab mich mit dem Vornahmen vertan.

Sir Humphry Davy: "Salmonia: Or Days of Fly Fishing".

Ist nach dem, was ich von Dir an Interessen lese, sehr sehr empfehlenswert.

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Re: Trockenfliege als Bissanzeiger - Dry Dropper

Beitrag von meigo1234 » 08.12.2021, 14:07

ja!

vielen dank nochmal
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Re: Trockenfliege als Bissanzeiger - Dry Dropper

Beitrag von meigo1234 » 08.12.2021, 18:14

schon komplett bei googlebooks zu lesen ... da kann man auch gezielt die traun passagen finden:

https://books.google.com/books/about/Sa ... ddAAAAcAAJ

... u.a. Hucho ... ; )

und noch zwei nette büchlein. erstes mit textlichen fliegenmuster empfehlungen zur jahreszeit:

https://books.google.com/books/about/Il ... NIAAAAIAAJ

https://books.google.at/books?id=ktsvAA ... &q&f=false

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Re: Trockenfliege als Bissanzeiger - Dry Dropper

Beitrag von Lupus » 09.12.2021, 08:54

Ich bin von der Generation, wo man ein Buch in Händen halten will :wink: . Habe immens viele Bücher der Angelliteratur und das hat mich auch zum selber schreiben inspiriert.

Total lustig bei diesem Buch ist dieses "theatralische". Da stehen ein paar Typen zusammen und schwafeln und schwafeln am Wasser :lol:

Aber es ist unglaublich, welches Wissen der Sir damals schon hatte, und vor allem auch über England hinausreichend.

Wenn ich mir das mal logistisch vorstelle, wie die von England in die Alpen zum fischen gekommen sind. Schiff, Kutsche. Denn noch nicht mal die Bahn war erfunden......

Aber faszinierend ist schon, wie erstaunlich vieles über die Taktik auch für einen heutigen Angler nachvollziehbar ist. Das Beiß- und Steigeverhalten der Äsche und so.......

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Re: Trockenfliege als Bissanzeiger - Dry Dropper

Beitrag von meigo1234 » 09.12.2021, 12:14

ja, das war wohl der absoluten elite vorbehalten ...

google books. ja, ist halt eigentlich super praktisch, auch wenn ich selber bücher in händen bevorzuge. ein wenig wie eine virtuelle nationalbib.

ich hab ein wenig reingelesen, und ja, mir gings genauso. viel wissen von heute. das heutige wissen ist ja ein ergebnis der erfahrung der letzten jahrhunderte. vor allem das tackle wird modernisiert, wobei da auch das marketing die treibende kraft ist.
aber das know-how, ist teilweise althergebracht.

die fische waren wohl im wesentlichen damals schon genauso drauf wie heute, das verhalten. nur evtl mehr...? wenn nicht total verschmutzt durch frühindustrielle sünden , etc...
Zuletzt geändert von meigo1234 am 29.12.2021, 22:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Trockenfliege als Bissanzeiger - Dry Dropper

Beitrag von meigo1234 » 29.12.2021, 22:17

hallo
frohe weihnachten noch
und guadn rutsch

weil das noch in folge zu den ganzen alten büchern passt...

ich bin beim lesen des buchs the unreasonable virtue of fly fishing von mark kurlansky darauf gestoßen, dass anscheinend die ersten abhandlungen weltweit, die etwas breiter das thema fliegenfischen behandeln, wenn auch nur vier seiten, von einem österreichischen sekular-priester stammen, 1452. gegend admont, etc. zum fischen in traun und enns. gefunden dazu leider nur wenig.
das original liegt in yale.

hier ein wenig erklärt:
https://www.maggs.com/media/243214/hasl ... eviary.pdf

möglicherweise einigen hier ohnehin schon bekannt.
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Re: Trockenfliege als Bissanzeiger - Dry Dropper

Beitrag von Lupus » 30.12.2021, 07:36

meigo1234 hat geschrieben:
29.12.2021, 22:17
hallo
frohe weihnachten noch
und guadn rutsch

weil das noch in folge zu den ganzen alten büchern passt...

ich bin beim lesen des buchs the unreasonable virtue of fly fishing von mark kurlansky darauf gestoßen, dass anscheinend die ersten abhandlungen weltweit, die etwas breiter das thema fliegenfischen behandeln, wenn auch nur vier seiten, von einem österreichischen sekular-priester stammen, 1452. gegend admont, etc. zum fischen in traun und enns. gefunden dazu leider nur wenig.
das original liegt in yale.

hier ein wenig erklärt:
https://www.maggs.com/media/243214/hasl ... eviary.pdf

möglicherweise einigen hier ohnehin schon bekannt.
Na seawas, da hast aber einen alten Schinken ausgegraben :lol: .

Übrigens, wenn Du immer noch an Trockenfliegen als Bissanzeigern interessiert sein solltest, kuck mal auf Flyfishdolomiti.com oder wie das heißt. Ich glaube ich hab es gefunden, wie ich unter "Francesco Palú" gegoogelt habe. In einem kleinen Wiener Fischereiverein gibt es ein paar Fans von dieser Methode, zumindest war das vor paar Jahren so, aber vielleicht sind sie immer noch dabei. Einer davon, ein prominenter Arzt, war mal am Titelbild der Fischerzeitung und ein Interview mit ihm, wo er diese Methode vorstellte, er hatte glaube ich sogar ein Certificat vom Palú selber.

Nur mich betrifft es nicht, weil an meinem Revier nur eine Fliege erlaubt ist und jegliche Art von Bissanzeiger untersagt ist.

LG Gerhard

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Re: Trockenfliege als Bissanzeiger - Dry Dropper

Beitrag von meigo1234 » 30.12.2021, 09:04

danke für den hinweis.

sehen ja tatsächlich witzig aus die "schwimmfliegen" ... evtl klappen die ja auch gut als einzelne trockenfliege ... parallelen zu einer chernobyl, mit schaumstoff.
auch witzig auf der eigenen seite von diesem palu. ruten, wie eine mischung aus einem altem tennisschlägergriff und bolognese ...

http://www.flyfishingpalu.com/canne/teleregolabili/


bei mir geht das fischen auch nur mit einer fliege, aber mit bissanzeiger. deshalb hat sich das für mich erstmal erledigt.
da reicht mir auch ein bloßer kleiner wollknäul am vorfach.

prominenter arzt, zertifikat, cover, etc. ... es gibt schon seltsame auswüchse an eitelkeiten ... ; )

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Re: Trockenfliege als Bissanzeiger - Dry Dropper

Beitrag von Lupus » 30.12.2021, 10:34

meigo1234 hat geschrieben:
30.12.2021, 09:04
danke für den hinweis.

sehen ja tatsächlich witzig aus die "schwimmfliegen" ... evtl klappen die ja auch gut als einzelne trockenfliege ... parallelen zu einer chernobyl, mit schaumstoff.
auch witzig auf der eigenen seite von diesem palu. ruten, wie eine mischung aus einem altem tennisschlägergriff und bolognese ...

http://www.flyfishingpalu.com/canne/teleregolabili/


bei mir geht das fischen auch nur mit einer fliege, aber mit bissanzeiger. deshalb hat sich das für mich erstmal erledigt.
da reicht mir auch ein bloßer kleiner wollknäul am vorfach.

prominenter arzt, zertifikat, cover, etc. ... es gibt schon seltsame auswüchse an eitelkeiten ... ; )
Die Schwimmfliegen als einzelne Trockenfliege habe ich schon an einem Hochgebirgsbach probiert, wo ja starke Strömung ist. Die recht kleinen und etwas großköpfigen Forellen steigen dann wie aus dem Nichts blitzschnell hoch.

Ja, die Palu-Teleruten schauen witzig aus. Ich sah sie bei einigen live, mir persönlich gefällt sowas optisch nicht.

Bei Nymphe bin ich an meinem Hauswasser wie gesagt auf ohne Bissanzeiger angewiesen. Ich bin aber auch wenn es geht, lieber mit der Trockenen unterwegs. Nymphe nehme ich immer wieder mal, wenn erhöhter Wasserstand ist, und dann fange ich die meisten Fische auf Sicht.

Aber im kommenden Jahr steht ein Besuch an einen größeren Fluss an, wo man ohne Bissanzeiger eher im Nachteil ist, dort ist er auch erlaubt.
Ich werde mich mal in das Buch "Nymphenfischen - Geheimnisse entlarvt" hineinschmökern, vielleicht find ich dort noch wertvolle Tipps dazu.

Wegen Deinem mit Augenzwinkern eingebrachten Einwurf wegen "auswüchse an eitelkeiten"......, nun ich kenne den Herrn persönlich und er ist ein total netter lockerer Typ und hat aber auch immens viel im beruflichen Bereich bewirkt.

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Re: Trockenfliege als Bissanzeiger - Dry Dropper

Beitrag von meigo1234 » 30.12.2021, 11:15

ah okay. sorry

ja, das war wohl etwas unfair
ich meinte das eher so in richtung .... zertifikate, wenn die leute ihre ganzen kurse vorweisen. ... und teures material, etc. das geht dann irgendwie am fischen vorbei, und wird zur prestige, dem noblen mit der fliege wacheln. aber ohnehin, ganz individuell. und das ist auch schwarz gemalt. und verallgemeinern bringt da schon gar nichts.

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Re: Trockenfliege als Bissanzeiger - Dry Dropper

Beitrag von Lupus » 30.12.2021, 12:11

meigo1234 hat geschrieben:
30.12.2021, 11:15
ah okay. sorry

ja, das war wohl etwas unfair
ich meinte das eher so in richtung .... zertifikate, wenn die leute ihre ganzen kurse vorweisen. ... und teures material, etc. das geht dann irgendwie am fischen vorbei, und wird zur prestige, dem noblen mit der fliege wacheln. aber ohnehin, ganz individuell. und das ist auch schwarz gemalt. und verallgemeinern bringt da schon gar nichts.
Ok :lol: .
Bei dem ist das anders der ist ein total cooler und lässiger Typ.

Aber ich verrate Dir jetzt (und das bleibt unter uns :lol: ), dass ich überhaupt nie einen Kurs gemacht habe und daher gar NIX vorweisen kann, außer dass ich schon mal ein bissl Lampenfieber hatte, als ich einen, der auch als Guide woanders tätig ist, an mein Hauswasser zum gemeinsamen Fischen einlud. Ich dachte der wird gleich sagen, wie saumäßig ich werfe, denn 45 Jahre Flifi ohne Kurs, ojeee, die Fehler die bringt man in den nächsten 45 Jahren sicher auch nicht mehr raus.
Aber das war voll locker und wir haben uns ideal ergänzt. Ich hab ihm ein bissl was wegen Nymphen abgeschaut und überließ ihm im Gegenzug an einigen gute Spots das Areal, zeigte ihm noch Muster die dort gehen, und saß dann relaxt und sah zu. War echt ein cooler Tag.

2022 steht mir wieder ein Fischen mit einem zertifizierten Guide an, den ich auch an mein Revier einlade und er mich an seines. Da wird´s für mich in seinem großen für Nymphen mit laaangen Vorfächern prädestinierten Fluss dann ein bissl schwierig, da vor dem Meister zu bestehen, den mein Wacheln mit Vorfächern in Normallänge, und wo ich ´halt ein Nympherl anbinde, wenn mal nix steigt, ist nicht sehr beeindruckend.....

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