Mahlzeit. Bin auf ein Problem gestoßen und möchte euch mal Fragen ob ihr vielleicht noch Ideen habt.
Also am Wasser habe ich folgendes Bild wie unten in der Skizze. Direkt am Ufer sind die kleinen Brutfische bis einjährigen Weißfische undtwergs. Ab und zu verirren sich Babyhechte rein mit 10-20cm. Aber jetzt eigentlich nichts wo man direkt drauf fischen würde. Ganz selten mal Aitel ~30cm
Gewissermaßen bewiesen sind aber etwas weiter draußen an der Krautkante unten die größeren Räuber, welche ab und an auch raufkommen zum rauben, aber nie im Kraut oder gar am Ufer. Nun, ich komm zwar beim auswerfen schon übers Kraut drüber, kann aber dann max. auf 10-15m Köder anbieten wie Popper, Wobbler, die nur an der Oberfläche laufen (somit schließe ich die am Boden stehen Großen schon mal aus) sowie evt. Gummifisch (was dort am Wasser garnicht gut geht), wo ich nach jedem mal einholen wieder alles sauber machen muss. Stellenweise ist das Kraut nicht nur unter der Wasseroberfläche sondern liegt praktisch auf Oberfläche auf und bildet einen Teppich.
Am besten gehen eigentlich Spinner, Jigspinner, irgendwas mit rotierendem Metallblatt. Aber die durchs Kraut ziehen ist auch mühsam auf Dauer. Vielleicht habt ihr ja noch Ideen wie ich das angehen könnte, ohne mit KöFi anzusitzen.
Das Problem ist bei beiden Ufern das selbe.
Problemstellung am Wasser
- korsikaphil
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Re: Problemstellung am Wasser
Kauf dir ein Angelboot 
Dropshot scheidet eher aus wenn das Kraut wirklich einen Teppich bildet. Sonst ideal um den Köder beliebig lange an einer Stelle zu präsentieren.
Ich hätt an so einer Stelle ja Sorge wie ich den Fisch landen soll. Aber da wirst du dir bestimmt eine Lösung überlegt haben
Texas Rig weedless montiert wär vielleicht eine Option.Senewone hat geschrieben: 06.07.2026, 11:18 Stellenweise ist das Kraut nicht nur unter der Wasseroberfläche sondern liegt praktisch auf Oberfläche auf und bildet einen Teppich.
Dropshot scheidet eher aus wenn das Kraut wirklich einen Teppich bildet. Sonst ideal um den Köder beliebig lange an einer Stelle zu präsentieren.
Ich hätt an so einer Stelle ja Sorge wie ich den Fisch landen soll. Aber da wirst du dir bestimmt eine Lösung überlegt haben
Re: Problemstellung am Wasser
Bzgl. Fisch landen denke ich mir nichts. Durchs Kraut durch ziehen geht ohne Probleme, da es leicht hergeht.
Aber man hat halt maximal Kraut dran. Da dreht kein Spinnerblatt mehr, der Haken komplett verlegt und man zieht, Köder arbeiten einfach nicht mehr. Boot wäre sicher eine Möglichkeit, aber die aufwendigste und teuerste von allen
Aber man hat halt maximal Kraut dran. Da dreht kein Spinnerblatt mehr, der Haken komplett verlegt und man zieht, Köder arbeiten einfach nicht mehr. Boot wäre sicher eine Möglichkeit, aber die aufwendigste und teuerste von allen
- korsikaphil
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Re: Problemstellung am Wasser
Bisserl Abhilfe schafft es, wenn du einen Knotenlosverbinder mit Wirbel verwendest um die Hauptschnur mit dem Vorfach zu verbinden. Der fängt Kraut ganz gut ab. Im richtigen Dschungel hilft das aber auch nichts mehr.Senewone hat geschrieben: 06.07.2026, 12:48 Bzgl. Fisch landen denke ich mir nichts. Durchs Kraut durch ziehen geht ohne Probleme, da es leicht hergeht.
Aber man hat halt maximal Kraut dran. Da dreht kein Spinnerblatt mehr, der Haken komplett verlegt und man zieht, Köder arbeiten einfach nicht mehr.
Probier mal weedless montierte Gummis. Wenn man das noch nie gemacht hat, ist es sehr spaßig zu sehen wo man plötzlich fischen kann, mitten im Seerosenfeld usw.
Re: Problemstellung am Wasser
Was auch gut geht, ist Cheburashka mit Wide-Gap Haken oder Twistlock Haken mit Sprengring.
Das Fischen an so stark verkrauteten Gewässern, wie z.B. Baggerseen ist halt mit viel Gemüsebeifang verbunden, da führt kein Weg daran vorbei, es sei denn du kannst ein Boot, Bellyboat, Pontoon oder SUP einsetzen, das macht es dann einfacher.
Das Fischen an so stark verkrauteten Gewässern, wie z.B. Baggerseen ist halt mit viel Gemüsebeifang verbunden, da führt kein Weg daran vorbei, es sei denn du kannst ein Boot, Bellyboat, Pontoon oder SUP einsetzen, das macht es dann einfacher.
Re: Problemstellung am Wasser
Servus statt Spinköder Wobbler oder Gummifisch grosse Fliege Streamer verwenden. Fische so mit der Fliegenrute de r Einzelhaken geht ohne viel Krautkontakt durch. 20 Meter lassen sich mit der Fliegen rute noch werfen.und der Köder bewegt sich ganz langsam. Das geht aber auch mit einem kleineren Blei an der Spinnrute. LG
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Re: Problemstellung am Wasser
Ich habe an krautigen Gewässern sehr gute Erfahrungen mit Jerk Baits.
Klar, wenn das Kraut wie ein Teppich an der Oberfläche schwimmt, dort kann man nicht fischen, aber wenn bissl a Wasser überm Kraut frei ist, ist der Jerk der absolute Bringer. Weil er auch irre starke Reizwirkung auf den Hecht hat.
Natürlich muss man damit fischen können, ich meine nämlich nicht so kleine Alibi "Jerks", sondern die wirklichen fetten Holzpuppen, die Du mit der starken Baitcast mit der stabilen Multirolle wirfst, am besten mit Spinnstange, damit sich der Jerk bei seinem Herumgeschlage nicht um das Vorfach wickelt.
Und da schießt der Hecht gerne aus dem dichten Kraut heraus.
Ich mache es aber nur, wenn ich einen Hecht wem versprochen habe, für´s C&R kommt´s mir bissl zu brutal vor.
Aber nachdem ich eher der Typ Karpfenfischer bin, kann ich die Tage wo ich "blinkern" tu am Revier, meistens eh mit den 10 Fingern abzählen. Ein, zweimal Anfang Juni, dann sicher noch paarmal im November/Dezember, damit ist mein Bedarf gedeckt, weil ich geh ja zwecks "gesunden Ausgleich" zum nächtlichen Karpfenfischen immer wieder auch Fliegenfischen in die Berge, aber die Tageszeit statt der Nachtzeit wird nie mein Freund sein...
Aber lange Rede kurzer Sinn: Ich hatte für Deine Problemstellung das Jerken für eine recht einträgliche Lösung. Nur können muss man´s , mit der Multi werfen und den Jerkbait schlagen, ohne sich einen Tennisarm zu holen.....
Klar, wenn das Kraut wie ein Teppich an der Oberfläche schwimmt, dort kann man nicht fischen, aber wenn bissl a Wasser überm Kraut frei ist, ist der Jerk der absolute Bringer. Weil er auch irre starke Reizwirkung auf den Hecht hat.
Natürlich muss man damit fischen können, ich meine nämlich nicht so kleine Alibi "Jerks", sondern die wirklichen fetten Holzpuppen, die Du mit der starken Baitcast mit der stabilen Multirolle wirfst, am besten mit Spinnstange, damit sich der Jerk bei seinem Herumgeschlage nicht um das Vorfach wickelt.
Und da schießt der Hecht gerne aus dem dichten Kraut heraus.
Ich mache es aber nur, wenn ich einen Hecht wem versprochen habe, für´s C&R kommt´s mir bissl zu brutal vor.
Aber nachdem ich eher der Typ Karpfenfischer bin, kann ich die Tage wo ich "blinkern" tu am Revier, meistens eh mit den 10 Fingern abzählen. Ein, zweimal Anfang Juni, dann sicher noch paarmal im November/Dezember, damit ist mein Bedarf gedeckt, weil ich geh ja zwecks "gesunden Ausgleich" zum nächtlichen Karpfenfischen immer wieder auch Fliegenfischen in die Berge, aber die Tageszeit statt der Nachtzeit wird nie mein Freund sein...
Aber lange Rede kurzer Sinn: Ich hatte für Deine Problemstellung das Jerken für eine recht einträgliche Lösung. Nur können muss man´s , mit der Multi werfen und den Jerkbait schlagen, ohne sich einen Tennisarm zu holen.....
- korsikaphil
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Re: Problemstellung am Wasser
Ich würd ja an so einer Krautbank auf jeden Fall einen Köderfisch auslegen. Das ist einfach prädestiniert dafür.
Ein Rotaugerl mit einem großem Einzelhaken durch die Schädelplatte. Das gleitet recht gut durchs Kraut.
Dazu richtig starkes Gerät. Huchen- oder Karpfenrute, dicker alter Teleknüppel oä.; 30er Geflochtene oder 45er Mono.
Dann kann der Großhecht kommen