Nach der ein oder anderen privaten Gewässererfahrung (und auch ein paar kleinen Fängen) machte ich mich kürzlich auf den Weg zum Ottensteiner Stausee. Mit neu gekaufter Spinnrute und einem Arsenal an Kunstködern jeder erdenklichen Größe/Gewicht/Art, machte ich mich einen ganzen Tag lang ans Ufer. 10km Weg am Wasserrand abgearbeitet, Spitzen, Buchten, Arme, alles. Teilweise durch unwegsames Gestrüpp mit unzähligen Höhenmetern um unberührte und gute Fleckchen zu finden. Auch von Felsen wirklich weit in den Hauptstrom hineingeworfen.
In der Theorie waren es für mich perfekte Bedingungen. Die Morgen- & Abendstunden genutzt. Tiefes Wasser für kühle Temperaturen zu dieser Jahreszeit. Viele Libellen, kleine Rotfedern und Flussbarsche direkt am Ufer. Auch der ein oder andere große Fisch jagte an der Oberfläche.
Das Ergebnis nach rund 14 Stunden Aufenthalt? Nichts außer Sonnenbrand. Kein Fisch, kein Biss, nur 10 mal ins Wasser gehen um den Haken vom Unterholz zu lösen
Da ich doch recht neu bin nun meine Frage an euch: Woran liegt es? Klar, ein Boot ist dort wohl der way 2 go aber ich denke, es müsste bei diesem Aufwand doch bestimmt auch ohne gehen? Weit genug auswerfen war kein Problem. Selbst die kleinen Rotfedern bissen auf nichts, absolut nichts, um sie vielleicht als Köderfische verwenden hätten zu können.
Grüße