Ottensteiner Stausee Katastrophentag

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alleranfangistschwer
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von alleranfangistschwer »

korsikaphil hat geschrieben: 31.07.2026, 11:58
Aber manche holen sich halt lieber einen Sonnenbrand wenn sie ihre Spinnköder auf Gut Glück durchs Wasser ziehen, anstatt unterm Sonnenschirm zu sitzen und kampfstarke Karpfen zu drillen :wink:
Verstehe nicht woher dieses belächeln kommt, ich bin kein Jüngling, der durch irgendwelche Videos denkt oder hofft er holt jetzt den 2 Meter Hecht aus dem Wasser. Angefangen habe ich mit der Pose inkl. ausloten, später auf Karpfen am Grund und jetzt bin ich eben beim Spinnfischen. Ich möchte *lernen*, deswegen auch dieser Post hier. Ich bin zu 100% auch nicht planlos und auf gut Glück ans Wasser.

Hauptmotivation ist definitiv das Entnehmen. Natürlich ist auch Spaß und die Challenge mit dabei aber für einen 2. Vollzeit Job habe ich dann leider doch nicht die Zeit. Vielleicht gibt es etwas, das ich völlig übersehen oder nicht bedacht habe - den anderen Antworten zufolge dann wohl eher "Pech" oder ein schlechter Tag mit dem Niedrigwasser.
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korsikaphil
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von korsikaphil »

alleranfangistschwer hat geschrieben: 31.07.2026, 16:52 Ich bin zu 100% auch nicht planlos und auf gut Glück ans Wasser.
Dann erzähl doch mal, was war eigentlich dein Plan?

Bis jetzt hast du nur durchblicken lassen, dass du mit deiner neu erworbenen Spinnrute und einem Rucksack voller nicht näher bezeichneter Kunstköder einen Wandertag gemacht hast.

So einen Wanderangeltag kann man schon mal machen. Allerdings sollte man sich dabei im klaren sein, dass man dann auf Zufallsfänge spekuliert, oder wie Bienentanz es ausgedrückt hat:
Bienentanz hat geschrieben: 30.07.2026, 12:56 Lotto
D.h. die Frage nach Fehlern stellt sich bei dieser Herangehensweise gar nicht. Bei dieser Strategie gibt es einfach nur Anglerglück oder eben Pech. Die einzige Stellschraube, an der man drehen kann, ist wie viel Zeit man tatsächlich angelt oder eben nur spazieren geht.

Viele schwörend deshalb gerade an Großgewässern aufs Schleppfischen. Weil da der Köder eben stundenlang ohne Pause in der fischverdächtigen Zone geführt werden kann. Genauso würde ich das an jedem Großgewässer, insbesondere im Sommer und Herbst, angehen: Boot, erst mal schleppen, an verdächtigen Stellen anhalten und gezielt abfischen.
Zuletzt geändert von korsikaphil am 01.08.2026, 14:11, insgesamt 3-mal geändert.
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00Schneider
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von 00Schneider »

Ich war zwar noch nie am ottensteiner stausee fischen, der steht aber fix mal auf meiner liste.

Was ich so weiß, ist der see bis zu 70m tief. Ein boot ist dort mmn voraussetzung, und vermutlich auch ein echolot sehr sinnvoll. Ich glaub, dass dort die kanten teilweise gleich vom ufer recht steil und tief runter gehen. An so einem gewässer muss der köder halt auch in der richtigen tiefe angeboten werden. Sonst bringt das nix.

Vom ufer aus würd ich es um diese jahreszeit in den frühen morgenstunden und am abend mit kleinen ködern auf barsche versuchen. Mit etwas glück geht dann eventuell auch ein hecht, oder am abend auf einen langsam eingeleierten wobbler ein zander drauf.

Aber wenn ich dort mal angreife, dann auf jeden fall vom boot und 3-4 tage am stück, damit man ein bisschen experimentieren kann.
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regus
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von regus »

Der Ottensteiner ist a Hund...
Fische gibt's da Unmengen, aber wenn die nicht wollen, kann man es vergessen.
War letztes Jahr 2 Tage oben im Oktober, die Mäuler waren wie zugenagelt... kein Fisch für mich u meinen Freund.
Daweil bin ich regelmäßig da, oft fängt man so 3 bis 6 Fische am Tag, inklusive paar Fehlbissen.
Aber eben nicht immer und im Sommer bei der Sauerstoffzehrung is sicher sehr schwer. Da stehen die in einer ganz kleinen Wasserebene und fressen tun's auch wenig.
Der Zander ist sowieso schwer einzuschätzen, hab letztens mit einem Kontrollor geredet dort, der meinte es gibt Jahre da fangen die Jahreskartenfischer 600 Stück u mehr und im nächsten Jahr wenns gut geht 25 mit ach und krach, also wenn du dort abschneiderst musst nicht unbedingt was falsche gemacht haben.
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Lupus
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von Lupus »

Wie sieht es dort mit Karpfen aus?
Hab den See eigentlich noch nie direkt gesehen. Wenn ich Flifi an den oberen Kamp fuhr, da geht irgendwo ne Brücke drüber, aber da schaut man nicht.
Mir hat aber mal vor langem wer gesagt, dass er dort auf Urlaub war und sehr gut Karpfen und Schleien gefangen hat und glaub ich auch mal einen Hechtn am Fischl.
Zander weiß ich jetzt nicht, aber mich fasziniert der Karpfen eh mehr.
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Bienentanz
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von Bienentanz »

00Schneider hat geschrieben: 31.07.2026, 18:54 Was ich so weiß, ist der see bis zu 70m tief. Ein boot ist dort mmn voraussetzung, und vermutlich auch ein echolot sehr sinnvoll. Ich glaub, dass dort
Echo in NÖ verboten ;) :wink:

Zander hört man immer wieder fangen tun aber auch nicht wirklich welche ;) zumindest von dennen was ich kenne!
Er ist bekannt für Hecht und es wird der See abgeschleppt!
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regus
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von regus »

Bienentanz hat geschrieben: 03.08.2026, 07:39
00Schneider hat geschrieben: 31.07.2026, 18:54 Was ich so weiß, ist der see bis zu 70m tief. Ein boot ist dort mmn voraussetzung, und vermutlich auch ein echolot sehr sinnvoll. Ich glaub, dass dort
Echo in NÖ verboten ;) :wink:

Zander hört man immer wieder fangen tun aber auch nicht wirklich welche ;) zumindest von dennen was ich kenne!
Er ist bekannt für Hecht und es wird der See abgeschleppt!
Der Zander ist dort der absolute Leitfisch, Hechte haben sehr stark nachgelassen, dafür kommt der Wels immer mehr auf dort, gibt schon Leute die ganz gezielt darauf angeln und richtig gute Exemplare fangen.
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Bienentanz
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von Bienentanz »

Also ich hab noch keinen Zander dort erwischt!
Auch viele Freunde die dort Boot haben fangen meißtens Hechte - eben mit Schleppen!
Na wenns da Zandert dann muss i mal hin wieder! :prost:
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Lupus
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von Lupus »

Lupus hat geschrieben: 01.08.2026, 06:08 Wie sieht es dort mit Karpfen aus?
Hab den See eigentlich noch nie direkt gesehen. Wenn ich Flifi an den oberen Kamp fuhr, da geht irgendwo ne Brücke drüber
Zitiere mich selber
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von Lupus »

Lupus hat geschrieben: 01.08.2026, 06:08 Wie sieht es dort mit Karpfen aus?
Hab den See eigentlich noch nie direkt gesehen. Wenn ich Flifi an den oberen Kamp fuhr, da geht irgendwo ne Brücke drüber
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von Lupus »

Lupus hat geschrieben: 01.08.2026, 06:08 Wie sieht es dort mit Karpfen aus?
Hab den See eigentlich noch nie direkt gesehen. Wenn ich Flifi an den oberen Kamp fuhr, da geht irgendwo ne Brücke drüber
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von Brachshunter »

servus,

war die letzten Jahre (bis auf letztes) im Sommer / Spätsommer so Urlaubsmäßig ein paar Tage dort (Revier 4), hab eigentlich ganz gut Barsch gefangen, einfach einen kleinen schlanken Gummifisch vom treibenden Boot aus ein paar Meter runterlassen und dabei ein bissl rumzupfen, 1 Rute eher flach und die 2te so auf 4-5 Meter (wenn Du zu 2t bist), wennst mal einen Schwarm gefunden hast hälst Dich am Platz bist keine Bisse mehr bekommst, Durchschnitt ist eher klein,

wenn so ein Ausflugsschiff vorbeifährt einen kleinen Spinner in die Wellen schmeißen ging auch ganz gut, einen größeren Barsch hatte ich vom Ufer aus direkt beim Bootssteg,

habs auch vom Ufer auf Karpfen halbherzig probiert aber es geht halt schnell tief runter, wennst eine flachere Bucht findest geht sicher was, die ansässigen Angler füttern auch hab ich gesehen,

Hecht kann ich nicht helfen weil ich die immer zu umgehen versuche,

mag dort irgendwie nimmer hin weil mich die Schleppfischerboote nerven und der Betrieb mir dort schon ein bissl zu viel wird (Stichwort: Instagram - Couples die auf den Felsen herumposieren :lol: )

lg
Martin
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von Lupus »

Brachshunter hat geschrieben: 03.08.2026, 15:50 servus,


habs auch vom Ufer auf Karpfen halbherzig probiert aber es geht halt schnell tief runter, wennst eine flachere Bucht findest geht sicher was, die ansässigen Angler füttern auch hab ich gesehen,

Hecht kann ich nicht helfen weil ich die immer zu umgehen versuche,

Danke für diese Lichtblick.
Ja ich glaube auch Fläche bucht
Der war mehr am Anfang vom Stausee. Nennt man das Stauwurzel?
Ich habe noch nie in einem Stausee gefischt aber ich glaube vom Instinkt würde ich auch nur dort fischen wo es flach ist.

Hecht umgehen? Okay, deine Wahl.
Ich persönlich finde den Hecht am meisten interessant auch von der Energie und Drill, für mich der König der Raubfische und der Karpfen der König der Friedfische!🤣
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von Brachshunter »

hallo,

nein das Revier 4 ist ziemlich am Ende des Stausees, bzw. zweigt so ein bissl ab in mehrere Arme,

ja ich mag Hechte nicht so weil ich beim zurücksetzen fast immer ein schlechtes Gefühl habe, vor allem bei den untermaßigen Exemplaren,sie hauen sich die Köder oft derartig tief rein und bluten auch recht schnell, fische eigentlich nur mehr Einzelhaken deswegen, bin da ein bissl ein Spinner im mehrfachen Sinne :lol: und kulinarisch sprechen sie mich auch nicht sehr an...

das ist bei den Barschen schon anders, die sind leichter zu lösen und z.b Schied sind sowieso unempfindlich, Zander würde ich falls maßig sowieso
entnehmen falls ich mal einen fangen würde :lol:

lg
Martin
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Re: Ottensteiner Stausee Katastrophentag

Beitrag von Romario »

Hello

Also der Ottensteiner Stausee gehört sicher zu einem der schwierigsten aber auch spannendsten Gewässer zumindest in Ostösterreich. Schwierig macht es zur Zeit vorallem der extrem niedrige Wasserstand, da die EVN täglich ziemlich viel Wasser in den Kamp abgeben muss um das komplette Austrocknen zu vermeiden.

Ich selbst bin seit ca 15 Jahren so 6-7 Tage im Jahr am See fischen (Frühsommer und Herbst) und es gibt Jahre (so wie heuer) wo fast garnix geht und Tage an denen dein Kescher nicht trocknet - sowohl bei den Räubern als auch bei den Karpfen.
Grundsätzlich gibt es aber zwei bis drei Regeln, ohne die du - und ich muss so ehrlich sein - nix gscheites fangen wirst.

1. Boot - ohne das kannst du es vergessen. Einmal wegen der enormen Wasserfläche und auch wegen der Erreichbarkeit zu Fuß.
Stichwort Truppenübungsplatz, wo du als Fußgänger einfach net hinkommst, mitm Boot aber einfach anlegst und deine Spinning-Runde dann zu Fuß machst - du bist ja Fischer (Betreten erlaubt zur Ausübung des Fischfangs). Boot ausleihen kannst zB beim Gasthof Hanni in Mitterreith

2. Jahreszeit - der Sommer ist einfach schlecht - und bei der Hitze und den Badegästen, StandUp Paddlern, Elektrobootfahrern etc. noch mehr. Im Sommer ist der See eigentlich nur früh am Morgen oder vor Sonnenuntergang im Freiwasser zu befischen (ZB schleppen) - aber da wären wir wieder bei Regel 1 - dem Boot :)

Aber das wichtigste ist meiner Meinung nach eine umfassende "Einschulung" in den See durch ein professionelles Guiding. Ich hab nach mehreren Jahren des herumdilletantierens die Hilfe vom Bernhard Berger (Is auch ein Mitglied vom Angelforum) in Anspruch genommen. Und nach zwei Tagen hatte ich endlich einen Hauch von Ahnung bzgl. Plätzen generell, Köderwahl, Einfluss des Wasserstands, Tageszeiten etc. Der Bernhard ist ein netter sehr kompetenter Typ. stauseefischer.at ist seine HP.

Mehr kann ich dir dazu jetzt nicht sagen - aja Geduld. Der See is a Hund. Hatte heuer im Juni drei komplette Schneidertage hintereinander und am vierten Tag dafür drei schöne Zander ...

Jetzt noch zu den Karpfen @Lupus: Ja es gibt wirklich große Karpfen und du kannst sie sogar beobachten: Beim Bootsverleih stehen sie in Gruppen von 5-10 Karpfen unter der schattigen Terrasse und werden dort von den Gästen regelmässig gefüttert - ein echtes Spektakel. Aja und an der Staumauer, wo sich das Holz sammelt zeihen sie auch entlang. Alle so zwischen 5 und 15kg+ vielleicht auch mehr. Leider konnte ich noch keinen von den ganz großen fangen, mein bester aus dem See hatte 7 kg

OK das wars
greets
Romario
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