Hallo liebe Forumsgemeinde!
Nachdem ich mich bereits im Forum vorgestellt habe, möchte ich auch mal gleich um euren Rat bitten. Vor etwa einem Jahr bin ich aus meiner alten Gegend weggezogen und kann deswegen mein altes Revier nicht mehr befischen, da es einfach nur zu weit weg ist und ich immer mit dem Rad zum Angelplatz fahre. Deswegen muss ich mich jetzt für ein neues Revier entscheiden, und dafür kommen gleich mehrere für mich infrage: Freudenau links und rechts, Albern Wien, Donau-Oder-Kanal 2 und natürlich auch sämtliche Mühlwasser- und Lobaugewässer, die meisten fallen aber für dieses Jahr weg, da limitierte Lizenzzahl. Wichtig ist für mich allerdings ein guter Karpfenbestand und guter Bestand an Hecht, Zander und Quappe.
Im Herbst 2025 war ich schon in Freudenau links und rechts, Albern Wien sowie auch Donau-Oder-Kanal 2 um die Gewässer zu inspizieren. Freudenau linkes Ufer sieht für mich attraktiv aus, da es sowohl Staubereich als auch freifließende Strecke hat, sowie auch die Buhnen die für Zander/Quappe attraktiv aussehen. Im Staubereich dürfte es wohl auch für Karpfen gut sein, allerdings kann ich mir aus Erfahrung gut vorstellen, dass diese Plätze hängerträchtig sind. Freudenau rechts und der Freudenauer Hafen sehen auch interessant aus. Der Alberner Hafen wäre auch nicht schlecht, allerdings kein Nachtfischen und an der Donau nur starke Strömung, deswegen weniger ideal. Die Neue Donau ist für mich nur was Hecht angeht attraktiv, in meinem alten Revierteil, das war Kombi aus Floridsdorf und DS1, habe ich in der Neuen Donau kaum Karpfen gefangen, was Friedfisch anbelangt war es sehr zäh.
Jedenfalls, meine Frage an euch: kann mir jemand etwas genaueres über diese Gewässer sagen, also was Fischbestand, Hänger usw anbelangt? Wichtig wäre ja, wie bereits erwähnt, ein guter Karpfenbestand. Und bezüglich Donau-Oder-Kanal 2: ich überlege mir derzeit, dieses Revier zuzüglich eines Donaureviers zu nehmen, allerdings bin ich mir da noch sehr unsicher. Sehr viel Kraut und natürlich das Nachtfischverbot.
Danke schon mal für die Antworten im Voraus, ich hoffe ihr könnt mir helfen das richtige Gewässer auszusuchen und auch über Tipps würde ich mich sehr freuen!
LG Simon
Entscheidungshilfe für neues Revier
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Re: Entscheidungshilfe für neues Revier
Naja, es ist NIE leicht, wenn man ALLES auf einen Nenner bringen will.
Vielleicht käme noch das unterste Neue Donau-Revier infrage: DOK I, das muss recht vielseitig sein.
Aber dass man in der Neuen Donau keine oder nur wenig Karpfen fang, wäre mir neu. Ich hatte schon öfters gelesen, dass sie welche, die mit Match oder Feeder verschiedene Friedfische (also auch Brachsen etc.) fangen wollten, darüber beklagt haben, dass fast nur Karpfen anbissen.
Bei Quappen (Aalrutte ist glaube ich aber in AT der gängigere Begriff) bin ich überfragt. Jedenfalls ist die früher klassische Aalruttenzeit, der Winter nicht mehr attraktiv glaube ich, weil sie da schon geschont sind.
Du wirst aber immer damit rechnen müssen, dass landschaftlich attraktivere Gewässer mit Nachtfischverbot behaftet sind, weil sie auch Forstreviere sind glaube ich und die Bundesforste bzw. in Wien die entsprechende Magistratsabteilung da ihre Auflagen haben.
Trotzdem gibt es auch Reviere mit "Nachtfischverbot", die für bestimmte Tage ein paar Mal im Jahr eine Nachtfischerlaubnis bekommen. Wenn das zum Beispiel vier genehmigte Nachtfischen sind, sind es ja schon 8 Kalendertage, und die Zeit dafür muss man auch haben.
Ich bin auch ein reiner Nachtmensch, eigentlich "lebe und existiere" ich nur in der Nacht, aber eben zum Schaffen meiner Kunst, aber wenn ich da am ersten Drucker, also die Minute des Beginns 1 Stunde vor Sonnenaufgang am Wasser bin, habe ich noch einige Zeit Dunkelheit und die anschließende Morgendämmerung, quasi für mich das "Afterwork-Fischen", das ham´s eh über mich in der Fischerzeitung so geschrieben bei dem Portrait über mich
, also kann ich es authentisch weitergeben.
Aber ich bin sicher, Du wirst schon Dein Revier finden, Fremdhilfe ist immer bedingt zu genießen
Vielleicht käme noch das unterste Neue Donau-Revier infrage: DOK I, das muss recht vielseitig sein.
Aber dass man in der Neuen Donau keine oder nur wenig Karpfen fang, wäre mir neu. Ich hatte schon öfters gelesen, dass sie welche, die mit Match oder Feeder verschiedene Friedfische (also auch Brachsen etc.) fangen wollten, darüber beklagt haben, dass fast nur Karpfen anbissen.
Bei Quappen (Aalrutte ist glaube ich aber in AT der gängigere Begriff) bin ich überfragt. Jedenfalls ist die früher klassische Aalruttenzeit, der Winter nicht mehr attraktiv glaube ich, weil sie da schon geschont sind.
Du wirst aber immer damit rechnen müssen, dass landschaftlich attraktivere Gewässer mit Nachtfischverbot behaftet sind, weil sie auch Forstreviere sind glaube ich und die Bundesforste bzw. in Wien die entsprechende Magistratsabteilung da ihre Auflagen haben.
Trotzdem gibt es auch Reviere mit "Nachtfischverbot", die für bestimmte Tage ein paar Mal im Jahr eine Nachtfischerlaubnis bekommen. Wenn das zum Beispiel vier genehmigte Nachtfischen sind, sind es ja schon 8 Kalendertage, und die Zeit dafür muss man auch haben.
Ich bin auch ein reiner Nachtmensch, eigentlich "lebe und existiere" ich nur in der Nacht, aber eben zum Schaffen meiner Kunst, aber wenn ich da am ersten Drucker, also die Minute des Beginns 1 Stunde vor Sonnenaufgang am Wasser bin, habe ich noch einige Zeit Dunkelheit und die anschließende Morgendämmerung, quasi für mich das "Afterwork-Fischen", das ham´s eh über mich in der Fischerzeitung so geschrieben bei dem Portrait über mich
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CarpHunterDanube
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Re: Entscheidungshilfe für neues Revier
Danke für die Antwort Lupus! Vielleicht hatte ich an der ND einfach nur den falschen Platz/Zeitpunkt erwischt, habe aber im Floridsdorfer Bereich 2023 sicherlich um die 15 Ansitze gemacht und nichts gefangen. Die Donau ist mir da lieber...Lupus hat geschrieben: 18.01.2026, 22:46 Naja, es ist NIE leicht, wenn man ALLES auf einen Nenner bringen will.
Vielleicht käme noch das unterste Neue Donau-Revier infrage: DOK I, das muss recht vielseitig sein.
Aber dass man in der Neuen Donau keine oder nur wenig Karpfen fang, wäre mir neu. Ich hatte schon öfters gelesen, dass sie welche, die mit Match oder Feeder verschiedene Friedfische (also auch Brachsen etc.) fangen wollten, darüber beklagt haben, dass fast nur Karpfen anbissen.
Bei Quappen (Aalrutte ist glaube ich aber in AT der gängigere Begriff) bin ich überfragt. Jedenfalls ist die früher klassische Aalruttenzeit, der Winter nicht mehr attraktiv glaube ich, weil sie da schon geschont sind.
Du wirst aber immer damit rechnen müssen, dass landschaftlich attraktivere Gewässer mit Nachtfischverbot behaftet sind, weil sie auch Forstreviere sind glaube ich und die Bundesforste bzw. in Wien die entsprechende Magistratsabteilung da ihre Auflagen haben.
Trotzdem gibt es auch Reviere mit "Nachtfischverbot", die für bestimmte Tage ein paar Mal im Jahr eine Nachtfischerlaubnis bekommen. Wenn das zum Beispiel vier genehmigte Nachtfischen sind, sind es ja schon 8 Kalendertage, und die Zeit dafür muss man auch haben.
Ich bin auch ein reiner Nachtmensch, eigentlich "lebe und existiere" ich nur in der Nacht, aber eben zum Schaffen meiner Kunst, aber wenn ich da am ersten Drucker, also die Minute des Beginns 1 Stunde vor Sonnenaufgang am Wasser bin, habe ich noch einige Zeit Dunkelheit und die anschließende Morgendämmerung, quasi für mich das "Afterwork-Fischen", das ham´s eh über mich in der Fischerzeitung so geschrieben bei dem Portrait über mich, also kann ich es authentisch weitergeben.
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Nun ja, ich habe mich derzeit für die Kombi Freudenau links + rechts entschieden. Die Karten werde ich wohl noch die Woche holen, ich möchte auch schon diese Woche einen ersten Ansitz machen.
Bezüglich Donau-Oder-Kanal 2 überlege ich mir aber noch, ob das sinnvoll ist. Hat hier vielleicht jemand Erfahrung mit dem DOK II was den Fischbestand anbetrifft? Ist aufjedenfall ein schönes Gewässer.
Das mit dem Nachtfischverbot finde ich prinzipiell blöd, aber was soll man da schon machen. Aber vielleicht probiere ich es ja dieses Jahr noch beim DOK II aus, wie es tagsüber läuft. An der Donau fing ich den überwiegenden Teil der Karpfen aber in der Nacht.
- Lupus
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Re: Entscheidungshilfe für neues Revier
Ja Platz ist schon wichtig.CarpHunterDanube hat geschrieben: 20.01.2026, 11:26
Danke für die Antwort Lupus! Vielleicht hatte ich an der ND einfach nur den falschen Platz/Zeitpunkt erwischt, habe aber im Floridsdorfer Bereich 2023 sicherlich um die 15 Ansitze gemacht und nichts gefangen. Die Donau ist mir da lieber...
Nun ja, ich habe mich derzeit für die Kombi Freudenau links + rechts entschieden. Die Karten werde ich wohl noch die Woche holen, ich möchte auch schon diese Woche einen ersten Ansitz machen.
Bezüglich Donau-Oder-Kanal 2 überlege ich mir aber noch, ob das sinnvoll ist. Hat hier vielleicht jemand Erfahrung mit dem DOK II was den Fischbestand anbetrifft? Ist aufjedenfall ein schönes Gewässer.
Das mit dem Nachtfischverbot finde ich prinzipiell blöd, aber was soll man da schon machen. Aber vielleicht probiere ich es ja dieses Jahr noch beim DOK II aus, wie es tagsüber läuft. An der Donau fing ich den überwiegenden Teil der Karpfen aber in der Nacht.
In stehenden Gewässern immer von der Jahreszeit abhängig. Sobald sich mit beginnendem Frühjahr das Wasser erwärmt, suche ich Karpfen überwiegend in Ufernähe. Da bringt zum Beispiel ein "Ansitz", wo man dutzende Meter weit hinausschleudert und der Köder irgendwo in fischleeren Tiefen liegt, nichts.
Einfach auf die Blaserln achten, die das Gründeln der Karpfen verraten. Und wo Nachtfischverbot herrscht, sind meistens sehr natürliche Verhältnisse. In einem Gewässer wie dem DOK II sind es die Krautlücken oder bestimmte "Fress-Straßen", die sich die Karpfen anlegen. Und oft sind die Beißzeiten eben sehr kurz. In der ersten Morgendämmerung oder mit Sonnenuntergang wird´s dann interessant. Und oft habe ich sogar beobachtet, dass dann, wenn es ganz dunkel wird, das Beißen schlagartig aufhört.
Es reicht also beim Karpfenfischen in so Gewässern wie der DOKII wirklich oft ein kurzer Ansitz genau dann, wenn die Fische zu fressen beginnen.
Auch in der Neuen Donau sind die Karpfen oft direkt an der Kante beim Steinwurf, in Floridsdorf ist beispielsweise recht viel Kraut und da finden sich bald die Stellen, wo ein erfolgreiches ufernahes Fischen möglich ist.
Ich bin sicher, unten in Freudenau ist es genau so. In der Nähe vom Schongebiet Toter Grund ist auf der Inselseite das Wasser eher flach und pflanzenreich, dort sollen auch gute Schleien vorkommen, was ein zusätzlicher großer Pluspunkt ist.
Bei Freudenau muss auch der untere Teil vom Donaukanal sehr interessant sein. Barben kommen in guter Anzahl vor.
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Re: Entscheidungshilfe für neues Revier
Ich glaube mal, mit Freudenau rechts und links bist du gut bestellt. Da hast du sowohl für Karpfen, als auch für Quappen und Zander gute Plätze. An der ND fängt man dort Ende April und Mai Abends und Nachts sehr gut Karpfen und Schleien, im Sommer ist es dann aber eher träge, meine Erfahrung.CarpHunterDanube hat geschrieben: 20.01.2026, 11:26Danke für die Antwort Lupus! Vielleicht hatte ich an der ND einfach nur den falschen Platz/Zeitpunkt erwischt, habe aber im Floridsdorfer Bereich 2023 sicherlich um die 15 Ansitze gemacht und nichts gefangen. Die Donau ist mir da lieber...Lupus hat geschrieben: 18.01.2026, 22:46 Naja, es ist NIE leicht, wenn man ALLES auf einen Nenner bringen will.
Vielleicht käme noch das unterste Neue Donau-Revier infrage: DOK I, das muss recht vielseitig sein.
Aber dass man in der Neuen Donau keine oder nur wenig Karpfen fang, wäre mir neu. Ich hatte schon öfters gelesen, dass sie welche, die mit Match oder Feeder verschiedene Friedfische (also auch Brachsen etc.) fangen wollten, darüber beklagt haben, dass fast nur Karpfen anbissen.
Bei Quappen (Aalrutte ist glaube ich aber in AT der gängigere Begriff) bin ich überfragt. Jedenfalls ist die früher klassische Aalruttenzeit, der Winter nicht mehr attraktiv glaube ich, weil sie da schon geschont sind.
Du wirst aber immer damit rechnen müssen, dass landschaftlich attraktivere Gewässer mit Nachtfischverbot behaftet sind, weil sie auch Forstreviere sind glaube ich und die Bundesforste bzw. in Wien die entsprechende Magistratsabteilung da ihre Auflagen haben.
Trotzdem gibt es auch Reviere mit "Nachtfischverbot", die für bestimmte Tage ein paar Mal im Jahr eine Nachtfischerlaubnis bekommen. Wenn das zum Beispiel vier genehmigte Nachtfischen sind, sind es ja schon 8 Kalendertage, und die Zeit dafür muss man auch haben.
Ich bin auch ein reiner Nachtmensch, eigentlich "lebe und existiere" ich nur in der Nacht, aber eben zum Schaffen meiner Kunst, aber wenn ich da am ersten Drucker, also die Minute des Beginns 1 Stunde vor Sonnenaufgang am Wasser bin, habe ich noch einige Zeit Dunkelheit und die anschließende Morgendämmerung, quasi für mich das "Afterwork-Fischen", das ham´s eh über mich in der Fischerzeitung so geschrieben bei dem Portrait über mich, also kann ich es authentisch weitergeben.
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Nun ja, ich habe mich derzeit für die Kombi Freudenau links + rechts entschieden. Die Karten werde ich wohl noch die Woche holen, ich möchte auch schon diese Woche einen ersten Ansitz machen.
Bezüglich Donau-Oder-Kanal 2 überlege ich mir aber noch, ob das sinnvoll ist. Hat hier vielleicht jemand Erfahrung mit dem DOK II was den Fischbestand anbetrifft? Ist aufjedenfall ein schönes Gewässer.
Das mit dem Nachtfischverbot finde ich prinzipiell blöd, aber was soll man da schon machen. Aber vielleicht probiere ich es ja dieses Jahr noch beim DOK II aus, wie es tagsüber läuft. An der Donau fing ich den überwiegenden Teil der Karpfen aber in der Nacht.
Falls du dich mal entscheidest es bei den Buhnen in Freudenau links zu versuchen - dort beißt außer Brasse und Weißfisch, sehr sehr selten auch mal Barbe, nichts. Aber für Zander und Quappe gut geeignet. Ich habe dort Ende November 2025 eine 40er Quappe gefangen.
Bzgl DOK2: da fische ich schon seit 2022. An sich ein gutes Gewässer mit gutem Fischbestand, viele Karpfen und sehr viele Hechte. Aber letztes Jahr war es dort irgendwie relativ träge. An dem Platz wo sonst immer die großen Kaliber im Uferbereich vorbeikammen, tat sich nichts. Sogar Rotaugen waren dort kaum unterwegs. Den überwiegenden Teil der Karpfen fing ich auf Distanz in den Krautlöchern.
Zu Hecht: davon gibt es dort defintiv mehr als genug. Einfach nur Windpose + Köderfisch auf 3/0 Haken an einen attraktiven Platz und schon beißt einer. Spinnfischen geht dort aufgrund dem sehr vielen Kraut nur mit Oberflächenködern, wobei das auch sehr fängig ist dort. Vor allem wenn du auch auf Hecht angeln willst würde sich der DOK2 für dich lohnen.
Außerdem habe ich einen eigenen Thread dafür gemacht, einfach nur "Donau-Oder-Kanal 2", da kannste mal nachschauen.
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CarpHunterDanube
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Re: Entscheidungshilfe für neues Revier
Danke für die Antwort Stichling234!Stichling234 hat geschrieben: 21.01.2026, 06:47Ich glaube mal, mit Freudenau rechts und links bist du gut bestellt. Da hast du sowohl für Karpfen, als auch für Quappen und Zander gute Plätze. An der ND fängt man dort Ende April und Mai Abends und Nachts sehr gut Karpfen und Schleien, im Sommer ist es dann aber eher träge, meine Erfahrung.CarpHunterDanube hat geschrieben: 20.01.2026, 11:26Danke für die Antwort Lupus! Vielleicht hatte ich an der ND einfach nur den falschen Platz/Zeitpunkt erwischt, habe aber im Floridsdorfer Bereich 2023 sicherlich um die 15 Ansitze gemacht und nichts gefangen. Die Donau ist mir da lieber...Lupus hat geschrieben: 18.01.2026, 22:46 Naja, es ist NIE leicht, wenn man ALLES auf einen Nenner bringen will.
Vielleicht käme noch das unterste Neue Donau-Revier infrage: DOK I, das muss recht vielseitig sein.
Aber dass man in der Neuen Donau keine oder nur wenig Karpfen fang, wäre mir neu. Ich hatte schon öfters gelesen, dass sie welche, die mit Match oder Feeder verschiedene Friedfische (also auch Brachsen etc.) fangen wollten, darüber beklagt haben, dass fast nur Karpfen anbissen.
Bei Quappen (Aalrutte ist glaube ich aber in AT der gängigere Begriff) bin ich überfragt. Jedenfalls ist die früher klassische Aalruttenzeit, der Winter nicht mehr attraktiv glaube ich, weil sie da schon geschont sind.
Du wirst aber immer damit rechnen müssen, dass landschaftlich attraktivere Gewässer mit Nachtfischverbot behaftet sind, weil sie auch Forstreviere sind glaube ich und die Bundesforste bzw. in Wien die entsprechende Magistratsabteilung da ihre Auflagen haben.
Trotzdem gibt es auch Reviere mit "Nachtfischverbot", die für bestimmte Tage ein paar Mal im Jahr eine Nachtfischerlaubnis bekommen. Wenn das zum Beispiel vier genehmigte Nachtfischen sind, sind es ja schon 8 Kalendertage, und die Zeit dafür muss man auch haben.
Ich bin auch ein reiner Nachtmensch, eigentlich "lebe und existiere" ich nur in der Nacht, aber eben zum Schaffen meiner Kunst, aber wenn ich da am ersten Drucker, also die Minute des Beginns 1 Stunde vor Sonnenaufgang am Wasser bin, habe ich noch einige Zeit Dunkelheit und die anschließende Morgendämmerung, quasi für mich das "Afterwork-Fischen", das ham´s eh über mich in der Fischerzeitung so geschrieben bei dem Portrait über mich, also kann ich es authentisch weitergeben.
Aber ich bin sicher, Du wirst schon Dein Revier finden, Fremdhilfe ist immer bedingt zu genießen![]()
Nun ja, ich habe mich derzeit für die Kombi Freudenau links + rechts entschieden. Die Karten werde ich wohl noch die Woche holen, ich möchte auch schon diese Woche einen ersten Ansitz machen.
Bezüglich Donau-Oder-Kanal 2 überlege ich mir aber noch, ob das sinnvoll ist. Hat hier vielleicht jemand Erfahrung mit dem DOK II was den Fischbestand anbetrifft? Ist aufjedenfall ein schönes Gewässer.
Das mit dem Nachtfischverbot finde ich prinzipiell blöd, aber was soll man da schon machen. Aber vielleicht probiere ich es ja dieses Jahr noch beim DOK II aus, wie es tagsüber läuft. An der Donau fing ich den überwiegenden Teil der Karpfen aber in der Nacht.
Falls du dich mal entscheidest es bei den Buhnen in Freudenau links zu versuchen - dort beißt außer Brasse und Weißfisch, sehr sehr selten auch mal Barbe, nichts. Aber für Zander und Quappe gut geeignet. Ich habe dort Ende November 2025 eine 40er Quappe gefangen.
Bzgl DOK2: da fische ich schon seit 2022. An sich ein gutes Gewässer mit gutem Fischbestand, viele Karpfen und sehr viele Hechte. Aber letztes Jahr war es dort irgendwie relativ träge. An dem Platz wo sonst immer die großen Kaliber im Uferbereich vorbeikammen, tat sich nichts. Sogar Rotaugen waren dort kaum unterwegs. Den überwiegenden Teil der Karpfen fing ich auf Distanz in den Krautlöchern.
Zu Hecht: davon gibt es dort defintiv mehr als genug. Einfach nur Windpose + Köderfisch auf 3/0 Haken an einen attraktiven Platz und schon beißt einer. Spinnfischen geht dort aufgrund dem sehr vielen Kraut nur mit Oberflächenködern, wobei das auch sehr fängig ist dort. Vor allem wenn du auch auf Hecht angeln willst würde sich der DOK2 für dich lohnen.
Außerdem habe ich einen eigenen Thread dafür gemacht, einfach nur "Donau-Oder-Kanal 2", da kannste mal nachschauen.
Natürlich müsste ich erst einmal Erfahrung für die neuen Reviere sammeln. In dem alten Revierteil, meistens in DS1, fischte ich auf Karpfen fast nur auf Distanz. Außer gelegentlich mal im April/Mai mit Posen in Ufernähe. Mit stillen Gewässern habe ich kaum Erfahrung.
Auf deinen Thread bin ich glaube ich schon mal getroffen - aufjedenfall schöne Fische. Mit den Krautlöchern meinst du wohl die großen in der Mitte des Gewässers? Wie bekommt man dort aber einen sehr großen Karpfen, also 15kg+ aufwärts hinaus? Wird wohl schwierig werden mit dem Kraut. Spinnfischen tue ich sowieso nicht, ich bin ein reiner Ansitzangler, wobei ich auf Hecht an der ND nur Grundmontagen verwendet habe, keine Posen. Wäre spannend das mal auszuprobieren.
Ich glaube mal, dass ich den DOK II dieses Jahr auch nehme. Das Gewässer könnte ja ab Ende März, wenn es mal richtig aufwärmt, ja interessant werden, wenn die Fische ganz in den Uferbereich ziehen. Und noch eine Frage: wie sieht es mit Welsen im DOK II aus? An der ND hatte ich auch immer wieder gelegentlich beim Hecht-Ansitz einen Wels als Beifang, allerdings eher kleinere, alle unter 100cm.
Genau dasselbe hatte ich auch an der Donau, jedenfalls auf meinem Lieblingsplatz, wo ich die meisten Karpfen fing. Während Sonneuntergang/kurz davor kommen noch relativ viele Zupfer und Bisse, wenn es dunkel wird ist plötzlich fast nichts mehr los. Die großen Karpfen kamen dann meistens erst nach Mitternacht, zwischen 24 und 3 Uhr. Und natürlich noch die Aktivitätsphase während Sonnenaufgang und kurz danach, die mir den größten Karpfen gebracht hatte.Lupus hat geschrieben: 20.01.2026, 20:44Ja Platz ist schon wichtig.CarpHunterDanube hat geschrieben: 20.01.2026, 11:26
Danke für die Antwort Lupus! Vielleicht hatte ich an der ND einfach nur den falschen Platz/Zeitpunkt erwischt, habe aber im Floridsdorfer Bereich 2023 sicherlich um die 15 Ansitze gemacht und nichts gefangen. Die Donau ist mir da lieber...
Nun ja, ich habe mich derzeit für die Kombi Freudenau links + rechts entschieden. Die Karten werde ich wohl noch die Woche holen, ich möchte auch schon diese Woche einen ersten Ansitz machen.
Bezüglich Donau-Oder-Kanal 2 überlege ich mir aber noch, ob das sinnvoll ist. Hat hier vielleicht jemand Erfahrung mit dem DOK II was den Fischbestand anbetrifft? Ist aufjedenfall ein schönes Gewässer.
Das mit dem Nachtfischverbot finde ich prinzipiell blöd, aber was soll man da schon machen. Aber vielleicht probiere ich es ja dieses Jahr noch beim DOK II aus, wie es tagsüber läuft. An der Donau fing ich den überwiegenden Teil der Karpfen aber in der Nacht.
In stehenden Gewässern immer von der Jahreszeit abhängig. Sobald sich mit beginnendem Frühjahr das Wasser erwärmt, suche ich Karpfen überwiegend in Ufernähe. Da bringt zum Beispiel ein "Ansitz", wo man dutzende Meter weit hinausschleudert und der Köder irgendwo in fischleeren Tiefen liegt, nichts.
Einfach auf die Blaserln achten, die das Gründeln der Karpfen verraten. Und wo Nachtfischverbot herrscht, sind meistens sehr natürliche Verhältnisse. In einem Gewässer wie dem DOK II sind es die Krautlücken oder bestimmte "Fress-Straßen", die sich die Karpfen anlegen. Und oft sind die Beißzeiten eben sehr kurz. In der ersten Morgendämmerung oder mit Sonnenuntergang wird´s dann interessant. Und oft habe ich sogar beobachtet, dass dann, wenn es ganz dunkel wird, das Beißen schlagartig aufhört.
Es reicht also beim Karpfenfischen in so Gewässern wie der DOKII wirklich oft ein kurzer Ansitz genau dann, wenn die Fische zu fressen beginnen.
Auch in der Neuen Donau sind die Karpfen oft direkt an der Kante beim Steinwurf, in Floridsdorf ist beispielsweise recht viel Kraut und da finden sich bald die Stellen, wo ein erfolgreiches ufernahes Fischen möglich ist.
Ich bin sicher, unten in Freudenau ist es genau so. In der Nähe vom Schongebiet Toter Grund ist auf der Inselseite das Wasser eher flach und pflanzenreich, dort sollen auch gute Schleien vorkommen, was ein zusätzlicher großer Pluspunkt ist.
Bei Freudenau muss auch der untere Teil vom Donaukanal sehr interessant sein. Barben kommen in guter Anzahl vor.
Mit Angeln im Uferbereich habe ich, wie vorhin erwähnt, aber kaum Erfahrung. Solche Fische wie Schleie habe ich bisher noch nie gefangen, auch Barben hatte ich bisher nur selten als Beifang. Aber dieses Jahr möchte ich auch damit mal anfangen.
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Re: Entscheidungshilfe für neues Revier
Genau, die großen Krautlöcher. Wobei die Krautlöcher am Anfang des Gewässer und am Ende (wo die Treppe ist) am besten sind. Du hast bezüglich den großen Karpfen natürlich recht, das könnte kompliziert werden. Ich fische mit geflochtener Schnur (0,35mm) als Hauptschnur, damit bekommste die Fische aus dem Kraut einigermaßen raus. Bezüglich Wels: ein paar gibt es wohl. Ich hatte, ich glaube 2023, mal einen der vorsichtig meinen Köderfisch direkt im Uferbereich aufnahm. Der hat mir dann die eine Hälfte des Köderfisches abgebissen. Aber das ist auch schon die einzige Begegnung, tagsüber wirst du auch kaum welche fangen dort... wobei wenn es a größerer ist, wirst du Probleme kriegen, den da rauszubbekommen.
