TdM 01/20: Ein zu hoch gestecktes Ziel

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TdM 01/20: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von Andreas » 31.01.2020, 11:06

Servus,

diesen Fang, oder besser noch diese Huchensaison möchte ich gerne mit euch teilen.

Mit dem hoch gesteckten Ziel, meine Bestmarke nach oben zu schrauben, habe ich in den letzten Monaten fast meine gesamte freie Zeit ins Huchenfischen investiert. Schritt für Schritt konnte ich mich hocharbeiten.

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Mit diesem Fisch, dem neunten Huchen (einen kleinen habe ich nicht fotografiert) und krönenden Abschluss der Saison konnte ich meinem Personal Best zumindest etwas näher kommen.

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Die wuchtigen Proportionen des Donaulachses und seine unglaubliche Makellosigkeit lassen mich die fehlenden Zentimeter aber ganz schnell vergessen und einfach nur dankbar sein dafür, dass ich einer so wunderbaren Kreatur Auge in Auge gestanden bin.

Petri Heil und Tight Lines,
Andreas
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Re: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von rob gone fishing » 31.01.2020, 11:31

pfau geil! dickes petri und respekt für dein durchhaltevermögen!!
verdammt schöne fische.... :applaus:
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Re: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von Lupus » 31.01.2020, 12:01

Mein größter Respekt für eine solche Leistung.

Ich als Huchen-Laie stelle mir das Suchen dieses so äußerst seltenen Fisches in so einem Riesen Gewässer vor wie das Suchen der Stecknadel im Heuhaufen.

Andere fahren bis in die Mongolei, um einen Huchen (dort Taimen) zu fangen, Du fängst sie (die Betonung liegt auf der Mehrzahl) praktisch vor der Haustüre im wohl größten, launigsten und schwierigsten Gewässer Österreich .

Aber das schönste daran dürfte sein, dass es in unserem Hauptstrom trotz der ganzen Verbauungen und starker Befahrung mit Großschiffen eine steigende Tendenz bei Huchen gibt.

In "der guten Alten Zeit", also zu meiner Jugend wäre wohl auch nur der Fang eines einzigen Huchens in der Donau eine Sensation gewesen, allerdings war damals auch noch die Gewässergüteklasse so III-IV (sehr stark bis übermäßig verunreinigt).
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Re: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von Michael79 » 31.01.2020, 13:32

Großes Petri auch von mir.
Der Huchen ist schon ein sehr schöner Fisch und guter Kämpfer.
Schön, dass man ihn wieder antreffen kann.
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Re: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von Sixpack » 31.01.2020, 16:19

Fettes Petri zum Wahnsinnsfisch, Andreas! :up2: :up2: :up2:
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Re: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von RaubKoppe » 01.02.2020, 09:49

Guten Morgen - *Huchen-Jäger*

Petri Heil zu den tollen Fängen. Die abgelaufene Saison war geprägt von nahezu optimalen Temperaturen und, für die Huchenfischerei, optimalen Wasserstand. Vielleicht ist es auch ein kleiner Erfolg der EU-Aktion *Initial-Besatz* von 2014. Damals wurden im Herbst über 8000 Stück und im darauf folgenden Frühjahr 2015 nochmals über 4000 Stück Huchen in der Österreichischen Donau besetzt. Material war von allen namhaften Huchenzüchtern Österreichs und der angrenzenden Staaten.

Wenn da ein Teil durchgekommen ist, dann haben wir und unsere Nachkommen Huchen in der Donau und deren Zuflüsse. Da hier die Mündungsgebiete fast überall schon renaturiert wurden, hat dieser Fisch auch wieder die Möglichkeit zu Laichen. EU sei Dank!

Es ist schön auf Huchen zu angeln, besonders mit AFTMA 9-10 und 10 Fuß Fliegenruten.
Nochmals Petri zu Deinen Fängen. L.G.
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Re: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von Andreas » 02.02.2020, 08:53

Petri Dank an alle! Mal schauen, was die Saison noch bringt, denn je nach Gewässer sind es ja noch zwei bzw. vier Wochen, die man den Huchen nachstellen kann. :wink:

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Re: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von julius.b » 03.02.2020, 09:39

Vielen Dank für diesen ganz speziellen Einblick in deine Huchenleidenschaft und
natürlich ein ganz dickes Petri Heil zu deinen Huchenfängen.
Andreas hat geschrieben:
31.01.2020, 11:06
Die wuchtigen Proportionen des Donaulachses und seine unglaubliche Makellosigkeit lassen mich die fehlenden Zentimeter aber ganz schnell vergessen und einfach nur dankbar sein dafür, dass ich einer so wunderbaren Kreatur Auge in Auge gestanden bin.
Zwischen den Zeilen lese ich deinen allergrößten Respekt vor dem Huchen heraus,
wunderbar geschrieben und alle möglichen Daumen hoch!

Vielen Dank und
schönen Gruß
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Re: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von Andreas » 09.02.2020, 16:05

Einmal wollte ich noch aufs Wasser um mich von meinen geliebten Huchen zu verabschieden. Das Hochwasser hatte sich bereits gelegt, das Wasser war aber immer noch schön angestaubt. Es lag schon wieder etwas in der Luft und mein sechster Sinn schlug an. Ich fischte ohne Pause acht Stunden durch, besuchte immer wieder den einen Spot, an dem ich ihn vermutete und plötzlich kam der Einschlag - was für ein unfassbares Gefühl! Und wieder ein Stück näher am zu hoch gesteckten Ziel. Der markante Fisch hatte eine alte, gut verheilte Verletzung im Maulbereich. Das spricht für Catch & Release, in Kombination mit ausreichend starkem Gerät - aber auch für besonders schonende Behandlung, damit solche Verletzungen vermieden werden können.

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Re: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von Lupus » 09.02.2020, 17:09

Wieder ein ganz prächtiger Fisch, Andreas !
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Re: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von julius.b » 10.02.2020, 09:24

Petri heil zu dem End of Season Hucho Hucho. Tolle Geschichte zum Fang.
Maximum global respect :up2:
Andreas hat geschrieben:
09.02.2020, 16:05
Es lag schon wieder etwas in der Luft und mein sechster Sinn schlug an.
Das macht den guten Fischer aus.

Schönen Gruß
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Re: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von Romario » 10.02.2020, 10:36

Ja bravo Andreas - was für ein prächtiger Fisch!
Super, dass du wieder mal deinem "sechsten" Sinn vertraut hast. Und bei dem montonen 8-stunden werfen bist du dann auch genau bereit dafür ...
grandios :) :)
greets
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Re: Ein zu hoch gestecktes Ziel

Beitrag von GvonderRinne » 10.02.2020, 19:04

Ausdauer wird oft belohnt :applaus:
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