ad 1) Ja, dann kennst Du dass, "After work angeln" um 4:00 Früh, wenn andere entweder noch schlafen oder grummelnd am Abend davor den Wecker stellenRagman hat geschrieben: 30.03.2026, 00:121)Ich bin seit gut zehn Jahren Schichtarbeiter und kann das gut nachvollziehen. Erstens bin ich sowieso eine Nachteule und daß man tagsüber oft Zeit hat, seinen Hobbys nachzugehen, finde ich klasse.Lupus hat geschrieben: 29.03.2026, 12:49 Mein schräger Tagesablauf und meine vollste dedication für die Musik gestattet mir aber doch immerhin immer so spontane Kurzausflüge ans Wasser, am liebsten dann, wenn sonst kaaaana da ist![]()
2) Blinkern - das nehme ich ich mir auch schon seit einiger Zeit vor: also wirklich nur mit Blinkern auf Hecht zu gehen und alles modernere Zeug einmal zu Hause lassen. Immerhin habe ich früher damit auch Fische gefangen und deren Instinkte sind immer noch gleich. Noch dazu, wo heutzutage Blech nicht mehr so viel verwendet wird -
3)vielleicht gibt es sogar wieder eine Renaissance?
ad 2) An meinem Revier oder in meiner Gegend sagt man "Blinkern" witzigerweise zum Spinnfischen allgemein. Auch wenn einer mit Gummifisch, Wobbler, oder Chatterbait oder Jerk fischt, sagen die Kollegen "uuuuund, woast b-l-linkern" (das "l" bitte als richtig schönes Wiener "l" aussprechen
Wenn ich beispielsweise nach einer Spinnrunde noch im Vereinsheim auf einen Kaffee einkehre, und die alten Hütten-Hocker (Zeitung lesen, Karten spielen) sagen: Uuuuund, woast blinkern, Gertschi?"
Die sollen ruhig weiter "Gertschi" zu mir sagen, obwohl ich nicht mehr Gerhard heiße. Bekanntlich habe ich sowohl Vor- als auch Nachnamen ändern lassen und heiße jetzt Ioan-Petru A. Nur als Künstlername (Musiker und Komponist) behalte ich "Gerhard S." wegen meiner diesbezüglichen Bekanntheit.
Und ja, der Räuberinstinkt bleibt der gleiche. Bestimmte Druckwellen, Formen und Muster locken immer ihre Fische, egal ob sie 1926 oder 2026 im Wasser schwimmen
ad 3) Nur das nicht. Aber die Gefahr ist nicht so groß. Die generelle Tendenz ist, dass die Spinn-Angel Spezialisten heute immer wieder auf noch neuere, noch raffiniertere und noch teurere Spinnköder aus Japan oder weiß ich von wo, setzen. Da wird alles Neueste experimentiert. Und das ist gut so ! Die Angelindustrie muss leben, und die Leute sollen nicht immer am gleichen stehen bleiben. Ich für mich leiste mir ´halt gerne, generell überall gegen den Strom zu schwimmen.