Ein bisschen was von mir

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Lupus
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Ein bisschen was von mir

Beitrag von Lupus »

Hallo Freunde !

Vorgestern Fliegenfischen an einem Alpenfluss, der einen Zubringer aus einem Alpensee hat: Seeforelle 55cm, für mich eine Sensation dort !

Natürlich releast.

Szenenwechsel:

Heute Früh "auf Göbe".
Resultat kann sich auch sehen lassen. 13 Kilo schwerer Schuppler, viel Schilf, viele Seerosen, gut dass ich ein 40er Perüü draufhabe bei solcher Fischerei.
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rob gone fishing
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von rob gone fishing »

leiwand lupus, dickes petri! lg rob
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doubleH
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von doubleH »

Petri Lupus :up2:
Never surrender!
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Smetnik
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von Smetnik »

Petri auch von mir! Schöne Fische. Die seeforelle ist sehr dünn oder kommt mir das nur so vor?

Liebe Grüße
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Lupus
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von Lupus »

Smetnik hat geschrieben: 23.05.2025, 12:17 Petri auch von mir! Schöne Fische. Die seeforelle ist sehr dünn oder kommt mir das nur so vor?

Liebe Grüße
So dünn wie auf dem Foto war sie nicht, das ist bissl zu diagonal aufgenommen. Aber bei dem ganzen Niedrigwasser monatelang wird sie nicht das nötige Futter gehabt haben, ich hoffe, sie wird wutzelfett, ist aber ein Milchner. Mir ist nur wichtig, dass sie im Herbst den "Zug nicht verpasst" und wieder Richtung See aufsteigt zum Bumsen und Seeforellenkids zu zeugen :lol:
Alvey
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von Alvey »

Dickes Petri Lupus, sehr schöne Fische!
Darf ich fragen, mit welchen Mustern du im Mai auf Forellenjagd gehst? Gibt's Maifliegenvorkommen an deinem Fluss?

LG
Konrad
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Lupus
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von Lupus »

Alvey hat geschrieben: 24.05.2025, 15:07 Dickes Petri Lupus, sehr schöne Fische!
Darf ich fragen, mit welchen Mustern du im Mai auf Forellenjagd gehst? Gibt's Maifliegenvorkommen an deinem Fluss?

LG
Konrad
Hallo Konrad !

Nein, das ist ein Kalkalpenfluss. Soweit ich weiß, kommen Maifliegen nur dort vor, wo weicherer Grund und auch schlickigere Ufer sind.
In Lagen, wo der Fluss keine Wasserpflanzen sondern nur Steingrund hat, eventuell im unteren Teil meiner Reviergrenze auch da und dort etwas Sand, da gedeiht die Maifliege nicht.
Die würde ich in tieferen Lagen verwenden. Ich hatte schon High Noon Stunden mit der Maifliege an der Fischa II, III erlebt, aber auch an Wienerwaldbächen.
Ansonsten: Fliegenwahl hängt immer von den Gegebenheiten ab. In schnellfließenden Alpenbächen nehme ich am liebsten die Parachute-Muster in zart grauer Farbe mit ein wenig rosa oder orange am Bürzel oder vor dem Hakenschenkel. An Nymphen sind in den doch nicht sehr tiefen Flüssen, die ich befische, mir am liebsten welche ohne Goldkopf oder Tungsten, sondern einfache wie die Ritznymphe, oder auch Flohlkrebserl-Imitate. Die Nymphe, mit der ich die Seeforelle, aber auch meine größte "normale Forelle" gefangen habe, ist grau, hat einen leichten Plastikkopf und ein leicht rosa Portiönchen am hinteren Ende. Die habe ich mal geschenkt bekommen. Sie hat einen eher kürzeren Körper und einen größeren Klinkhammer-Haken.

Gut an Trockenfliegen wäre dann bald, wenn wirklich warme Abende sind, eine zuerst hellbraune Sedge, und bei fast völliger Dunkelheit habe ich die tollsten Bachforellen mit ziemlich hässlichen größeren dunkelbraunen Hechelfliegen gefangen.

Natürlich ist das beste, man schaut, was so herumfleucht und orientiert sich daran.
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GvonderRinne
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von GvonderRinne »

Bravo Gerhard.
Wunderschöne Seeforelle, hoffentlich wird die 80.
Karpfen bei Seerosen, immer spannend.
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Lupus
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von Lupus »

GvonderRinne hat geschrieben: 26.05.2025, 13:32 Bravo Gerhard.
Wunderschöne Seeforelle, hoffentlich wird die 80.
Karpfen bei Seerosen, immer spannend.
Danke lieber Gerhard !

Ja, ich hoffe auch, aber wahrscheinlich dann, wenn sie wieder den See raufschwimmt.
So kann sie ordentlich unter kleinen Forellen und Äschen aufräumen, aber sie scheint sich eher an die Jungdöbel zu halten.
Alvey
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von Alvey »

Danke für deine Ausführungen hinsichtlich der Fliegenwahl!
Wenn ich von pinken Fliegen bzw kleinen pinken Akzenten lese, muss ich immer sofort an Äschen denken. Ich weiß nicht, was es ist, aber Pink/Rosa hat sich für mich in den letzten Jahren als absoluter Magnet für die Fahnenträgerinnen herausgestellt, eigentlich egal zu welcher Jahres- und Tageszeit.
Das mit den Maifliegen dachte ich mir schon, aber ich kenne natürlich die genaue Charakteristik von deinem Fluss nicht.

Persönlich fische ich auch viel mit Parachute-Fliegen, mittlerweile aber fast nur mehr tief im Wasser liegende Klinkhammer. Die Parachutes mit geradem Hakenschenkel liegen meist höher im Oberflächenfilm und gerade wenn die Fische nicht ganz einfach zu fangen sind (also fast immer), ist eine tiefschwimmende Trockene in meiner Wahrnehmung fängiger.

Nymphen fische ich sehr gerne mit kleinen Tungstenperlen beschwert, dabei aber meist welche in Dunkelgrau/Altsilber, die nicht so auffällig sind. In flachen Rieselstrecken auch mal klassische Pheasant Tails, die ich, wie meine meisten Fliegen, selber binde.

LG
Konrad
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Lupus
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von Lupus »

Alvey hat geschrieben: 28.05.2025, 09:18 Danke für deine Ausführungen hinsichtlich der Fliegenwahl!
Wenn ich von pinken Fliegen bzw kleinen pinken Akzenten lese, muss ich immer sofort an Äschen denken. Ich weiß nicht, was es ist, aber Pink/Rosa hat sich für mich in den letzten Jahren als absoluter Magnet für die Fahnenträgerinnen herausgestellt, eigentlich egal zu welcher Jahres- und Tageszeit.
Das mit den Maifliegen dachte ich mir schon, aber ich kenne natürlich die genaue Charakteristik von deinem Fluss nicht.

Persönlich fische ich auch viel mit Parachute-Fliegen, mittlerweile aber fast nur mehr tief im Wasser liegende Klinkhammer. Die Parachutes mit geradem Hakenschenkel liegen meist höher im Oberflächenfilm und gerade wenn die Fische nicht ganz einfach zu fangen sind (also fast immer), ist eine tiefschwimmende Trockene in meiner Wahrnehmung fängiger.

Nymphen fische ich sehr gerne mit kleinen Tungstenperlen beschwert, dabei aber meist welche in Dunkelgrau/Altsilber, die nicht so auffällig sind. In flachen Rieselstrecken auch mal klassische Pheasant Tails, die ich, wie meine meisten Fliegen, selber binde.

LG
Konrad
Mit den Parachute sind wir schon zwei. Gerade in so schnapsklaren Gewässern wie mein Revier ist das wichtig.
Auch das mit den pinken Akzenten stimmt.
Ich hatte vor Jahren das erste mal im steirischen Ötscherland auf Äschen mit so einer Farbe probiert, und zwar war die Fliege eine "La Lou", die auch schon Altmeister Charles Ritz (Erlebtes Fliegenfischen) verwendete.

Punkto do it your self man bin ich null komma Josef. Ich kann keinen Nagel einschlagen, ich kann keinen Gummifisch auf den Jighaken gerade aufziehen, und schon gar nicht Fliegenbinden.
Aber wäre ich eine Frau, würde ich auch meine Klamotten in der Boutique kaufen und nicht selber nähen. So kaufe ich eben auch meine Fliegen beim Klejch, meinem Stammgeschäft.

Wegen Nymphe in Rieselströmung: Da nehme ich lieber eine Nassfliege. Damit fühle ich mich wohler als mit der Nymphe.
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Lupus
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von Lupus »

Weil hier so wenig traffic ist auf einmal, wo sind die ganzen Fangberichte von die Donaustädter.....

Okay, auch wenn´s wahrscheinlich die wenigsten mehr interessiert, als wenn in China ein Reissack umfällt:

Ich war trotzdem dieses Jahr schon sehr aktiv, den ganzen März ist es super auf Karpfen gegangen.

Ich habe immer sehr fein gefischt, entweder mit der 3,90 Matchrute für bissl weiter draussen, oder wie hier am Bild mit der Hardy Avon, alles in idyllischer Umgebung und fast alles in der Früh.

Die Karpfen in bester Form, gasen ordentlich an beim Drill.
4 Stück hab ich entnommen (für meine Beautyladies, die sind alles Landsleute und essen wahnsinnig gern Fisch), und zwei schmale Schnitterln habe ich für meine one and only love serviert.

Zum Fliegenfischen bin ich noch nicht gekommen, weil da oben ists noch sau kalt jetzt überhaupt, aber ich hoffe sehr, im April dann schon mal wärmere Tage zu haben, wo ich einen Ausflug ins Voralpenland machen kann.

Ich glaube, der Saisonauftakt läuft für mich gut. Sicher werde ich dann auch etliche schöne Salmoniden fangen, und Hauptaugenmerk bleibt aber bis Ende Mai natürlich immer der Karpfen und die Schleie.

Und dann wenn die Rauber wieder frei sind, schau ma amoi, a bissl blinkern wird sicher auch leiwand.

Mein schräger Tagesablauf und meine vollste dedication für die Musik gestattet mir aber doch immerhin immer so spontane Kurzausflüge ans Wasser, am liebsten dann, wenn sonst kaaaana da ist :lol:
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korsikaphil
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von korsikaphil »

Lupus hat geschrieben: 29.03.2026, 12:49 ...
Mit der oiden Hardy Gaatn :)

Sicher ein geiles Drillgefühl :prost:

Petri!
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Lupus
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von Lupus »

korsikaphil hat geschrieben: 29.03.2026, 14:02
Lupus hat geschrieben: 29.03.2026, 12:49 ...
Mit der oiden Hardy Gaatn :)

Sicher ein geiles Drillgefühl :prost:

Petri!
Du kannst sie nicht vergleichen mit einer Kohlefaser-Rute. Die federt die Stoßbewegungen auch eines großen Fisches ganz anders ab. Dadurch habe ich es auch schon geschafft, "versehentlich" anbeissende Zweistellige Karpfen beim Schleienfischen mit Made oder kleinem Rotwurm relativ sanft bändigen zu können, weil durch diese ganz spezielle Geschmeidigkeit der Rute ist der Druck auf das Fischmaul nicht so groß und es kommen keine so panikartigen Fluchten vor, oder dass das Peryl reisst.

Ich bin ´halt ein reiner Fischer und für mich ist das ein zweckgebundenes Gerät, was ich praktisch finde. Deshalb....und weil ich bei allem außer meinem Körper, meiner Haarpracht und meinen Klamotten und Schuhen ein ziemlicher Saubartl bin, schauen so "schöne alte Retro-Ruten" bei mir auch so aus, wie eben eine Rute ausschaut, die man seit mehr als 50 Jahren fischt und noch nie geputzt hat. Fischschleim, Futterbatzen, Dreck, alles.
Ich hab noch nie ein Angelgerät geputzt *lol* (echt wahr).
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Re: Ein bisschen was von mir

Beitrag von Ragman »

Lupus hat geschrieben: 29.03.2026, 12:49 Mein schräger Tagesablauf und meine vollste dedication für die Musik gestattet mir aber doch immerhin immer so spontane Kurzausflüge ans Wasser, am liebsten dann, wenn sonst kaaaana da ist :lol:
Ich bin seit gut zehn Jahren Schichtarbeiter und kann das gut nachvollziehen. Erstens bin ich sowieso eine Nachteule und daß man tagsüber oft Zeit hat, seinen Hobbys nachzugehen, finde ich klasse.

Petri zu den schönen "Göbn"!

Blinkern - das nehme ich ich mir auch schon seit einiger Zeit vor: also wirklich nur mit Blinkern auf Hecht zu gehen und alles modernere Zeug einmal zu Hause lassen. Immerhin habe ich früher damit auch Fische gefangen und deren Instinkte sind immer noch gleich. Noch dazu, wo heutzutage Blech nicht mehr so viel verwendet wird - vielleicht gibt es sogar wieder eine Renaissance?
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