Ja, danke.timeless hat geschrieben: 29.09.2026, 13:01
Schau mal: Ich biete z.B. auch eine Challenge an bei der man die zehn größten Seen einer Region zu fuß umrunden muss und dann eine Medaille bekommt. Hier haben bereits hunderte Menschen teilgenommen und tolle Momente erlebt. Aber auch da geht es auch nicht um schnelle Zeiten, sondern es ist sogar erwünscht Pause zu machen, die Natur zu erleben und etwas für seine Gesundheit zu tun. Es ist also auch kaum eine echte "Challenge" im eigentlichen Sinne, aber für die Teilnehmer durchaus, denn sie müssen sich selbst überwinden hinaus zu gehen, von der Couch aufzustehen und das Smartphone mal in der Hostentasche zu lassen.
Vielleicht zeigt das meine Denkweise etwas bessser.....
V.G.
Uwe
Timeless Fishing Challenge
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Re: Timeless Fishing Challenge
Re: Timeless Fishing Challenge
Oh no, jetzt hat das System meine (ewig lange Antwort) nicht gespeichertkorsikaphil hat geschrieben: 29.09.2026, 13:44 Hallo Uwe,
ich finde dein Modell der Baumpatenschaft unglücklich gewählt und kommuniziert![]()
Eine Baumpatenschaft bedeutet im landläufigen Sinn die Übernahme bekannter, tatsächlich anfallender Pflegekosten. Dass das "Patenkind" dabei alt werden darf und lebenslang nicht von Fällung bedroht wird, ist Ziel & Zweck der Vereinbarung.
FS.JPG
Dein Modell dagegen bleibt hinsichtlich der tatsächlich erbrachten Leistung nebulös und geht über eine reine Absichtsbekundung zum Erhalt eines Baumes imho nicht hinaus. Das Versprechen, den Patenbaum "zu schützen soweit uns das möglich ist", beschränkst du dabei ausdrücklich auf den vergüteten Zeitraum:
hhhh.JPG
Das wirkt auf mich so, als wären die Bäume auf deinen Waldgrundstücken einer ständigen Gefahr ausgesetzt, die durch die Übernahme einer Baumpatenschaft temporär abgewendet werden kann.
Worin besteht diese abstrakte Gefahr für deine Bäume, und inwiefern kann sie durch die Leistung einer Geldzahlung abwendet werden?
Du räumst in diesem Zusammenhang ein, dass du gegen Naturkatastrophen machtlos bist und die Bäume auf deinen Grundstücken z. B. nicht vor Stürmen und Eisregen beschützen kannst. Dein Versprechen als Grundeigentümer reduziert sich damit auf den Satz:
"Wir können dafür sorgen, dass der Baum in Ruhe gelassen wird."
Ich gehe davon aus, dass nur du die Besitz- und Nutzungsrechte an deinen Grundstücken innehast? Vor wem beschützt du deine Bäume dann eigentlich? Welche konkreten Leistungen erbringst du im Rahmen der Baumpatenschaft?
Erneut mit interessierten Grüßen
- korsikaphil
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Re: Timeless Fishing Challenge
So ein Pech, das passiert mir auch ab und antimeless hat geschrieben: 29.09.2026, 15:01 Oh no, jetzt hat das System meine (ewig lange Antwort) nicht gespeichert![]()
Deine grundsätzliche Idee - Waldgrundstücke zu erwerben und wiederaufforsten - finde ich natürlich gut. Ich habe bei Durchsicht deiner Seite aber den Eindruck gewonnen, dass dein Baumpatenmodell nicht zu einem Waldgrundstück passt.
Der Baumpate macht Sinn bei Bäumen, bei denen regelmäßig Pflegearbeiten anfallen, zB Obstbäume oder Stadtbäume im öffentlichen Raum. Hier fallen jedes Jahr individuelle Kosten je Baum an, die der Besitzer - meist eine Kommune - an den Baumpaten weitergibt.
Diese Problematik hast du aber nicht im Wald; das Belassen von Bäumen im Wald verursacht idR gar keine Kosten wenn man von der Grundsteuer absieht. Ich würde daher nicht den Begriff des Baumpaten hier verwenden, sondern dem Modell einen anderen Namen geben und die Notwendigkeit und den Sinn der Zahlungen besser argumentieren.
Viel Spaß auf der Wiesn
- korsikaphil
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Re: Timeless Fishing Challenge
Bitte nicht böse sein, Uwetimeless hat geschrieben: 29.09.2026, 13:01 Schau mal: Ich biete z.B. auch eine Challenge an bei der man die zehn größten Seen einer Region zu fuß umrunden muss und dann eine Medaille bekommt.
V.G.
Uwe
Das sind so klassische Piefke-Saga Ideen, wie die "Silberne Wandernadel"
Dazu haben die meisten Österreicher überhaupt keinen Zugang. Wenn wir auf einen Berg steigen oder uns sonstwie in der Natur körperlich betätigen, dann tun wir das wegen dem Naturgenuss selbst. Oder der Gesundheit zuliebe. Oder weil der Vater das auch mit uns gemacht hat oä.
Aber sicher ned wegen irgendeiner Challenge mit Medaille oder so...
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor korsikaphil für den Beitrag:
- rob gone fishing
Re: Timeless Fishing Challenge
Hallo Phil,
kein Grund zum böse sein
Absolut nicht.
Allerdings freue ich mich, dass ich bezüglich der Idee mit den Seenumrundungen auch aus Österreich zahlreiche Anmeldungen habe und schon sehr viel positive Rückmeldungen von Menschen bekommen haben die das schon gemacht haben.
Aber kurz zu dem Thema mit den Baumpatenschaften:
Als Erstes danke ich Dir herzlich, dass Du Dir konstruktiv Gedanken dazu gemacht hast. Das Thema ist super komplex und leider gibt es auch viele schwarze Schafe. Das Beispiel weiter Vorne mit dem Grafen aus Grafing kann ich schwer einschätzen da ich nur die Sicht des Reporters kenne, aber es klingt nicht gut.
Kurz zu meinen Baumpatenschaften: Ich habe mich mit einer Forstökologin mit Schwerpunkt Dendrologie (meine Beraterin in diesen Dingen) ausgetauscht und die Info bekommen, dass ein Baum (z.B. eine durchschnittlich große Eiche) ca. 150qm Fläche im Wald braucht. Auf freiem Feld wäre das übrigens um Einiges mehr.
Dann haben wir zusammengerechnet, welche Kosten in 30 Jahren pro Hektar anfallen würden. Da geht es um Steuer, Versicherungen, potentielle Wiederaufforstungen nach größeren Schadereignissen (z.B. Windwurf etc.) aber auch Kosten für einen potentiell benötigten Waldumbau mit Zukunftsarten (Transformation vom Nadelwald zum resilienten Mischwald). Da entsteht dann ein Betrag der zum Teil aus der Baumpatenschaft gedeckt wird, wenn auch nicht ganz.
Du hast also absolut Recht, dass es schwer ist, die Kosten einem einzelnen Baum zuzuordnen, aber da habe ich eher den gesamten Wald im Blick. Ich denke aber, dass das ganz normal ist. Ich halte z.B. eine Patenschaft für einen Bären in der Auffangstation in Rumänien, den ich auch schon besucht habe. Dabei ist mir natürlich bewusst, dass mein Geld nicht nur diesem EINEN Bären zugute kommt, sondern der gesamten Station. Aber das ist so in Ordnung.
Meine defensive Kommunikation "wir versuchen etc." ist dem Grund geschuldet, dass ich momentan mit nur wenigen Leuten eine private Initiative bin. Und da ist es wie immer, dass vieles an der Gesundheit und Motivation der Beteiligten hängt.
Das ist auch der Grund, warum ich gerne eine Stiftung gründen möchte und die Wälder dort reinlegen möchte. Dann ist dafür gesorgt, dass sich dauerhaft jemand um die Wälder analog der Stiftungssatzung kümmert. Aber das ist Zukunftsdenken wofür auch das nötige Kleingeld da sein muss
Viele Grüße,
Uwe
kein Grund zum böse sein
Allerdings freue ich mich, dass ich bezüglich der Idee mit den Seenumrundungen auch aus Österreich zahlreiche Anmeldungen habe und schon sehr viel positive Rückmeldungen von Menschen bekommen haben die das schon gemacht haben.
Aber kurz zu dem Thema mit den Baumpatenschaften:
Als Erstes danke ich Dir herzlich, dass Du Dir konstruktiv Gedanken dazu gemacht hast. Das Thema ist super komplex und leider gibt es auch viele schwarze Schafe. Das Beispiel weiter Vorne mit dem Grafen aus Grafing kann ich schwer einschätzen da ich nur die Sicht des Reporters kenne, aber es klingt nicht gut.
Kurz zu meinen Baumpatenschaften: Ich habe mich mit einer Forstökologin mit Schwerpunkt Dendrologie (meine Beraterin in diesen Dingen) ausgetauscht und die Info bekommen, dass ein Baum (z.B. eine durchschnittlich große Eiche) ca. 150qm Fläche im Wald braucht. Auf freiem Feld wäre das übrigens um Einiges mehr.
Dann haben wir zusammengerechnet, welche Kosten in 30 Jahren pro Hektar anfallen würden. Da geht es um Steuer, Versicherungen, potentielle Wiederaufforstungen nach größeren Schadereignissen (z.B. Windwurf etc.) aber auch Kosten für einen potentiell benötigten Waldumbau mit Zukunftsarten (Transformation vom Nadelwald zum resilienten Mischwald). Da entsteht dann ein Betrag der zum Teil aus der Baumpatenschaft gedeckt wird, wenn auch nicht ganz.
Du hast also absolut Recht, dass es schwer ist, die Kosten einem einzelnen Baum zuzuordnen, aber da habe ich eher den gesamten Wald im Blick. Ich denke aber, dass das ganz normal ist. Ich halte z.B. eine Patenschaft für einen Bären in der Auffangstation in Rumänien, den ich auch schon besucht habe. Dabei ist mir natürlich bewusst, dass mein Geld nicht nur diesem EINEN Bären zugute kommt, sondern der gesamten Station. Aber das ist so in Ordnung.
Meine defensive Kommunikation "wir versuchen etc." ist dem Grund geschuldet, dass ich momentan mit nur wenigen Leuten eine private Initiative bin. Und da ist es wie immer, dass vieles an der Gesundheit und Motivation der Beteiligten hängt.
Das ist auch der Grund, warum ich gerne eine Stiftung gründen möchte und die Wälder dort reinlegen möchte. Dann ist dafür gesorgt, dass sich dauerhaft jemand um die Wälder analog der Stiftungssatzung kümmert. Aber das ist Zukunftsdenken wofür auch das nötige Kleingeld da sein muss
Viele Grüße,
Uwe