piefke-in-wien hat geschrieben: 12.12.2023, 14:10Ach so, die Stahl- und Zinklobby hat sich zusammengetan, um sich die riesigen Profite der Blei-Industrie im Jagd- und Angelbereich unter den Nagel zu reißen. Nee, ist klar...regus hat geschrieben: 12.12.2023, 12:12 Und die andere Wahrheit ist, das es letztlich um Profit geht.
Wie bei vielen allen anderen "grünen" Maßnahmen.
Neu Technologien müssen gefördert werden, neu Märkte erschlossen werden, sonst dreht sich das Karusell des Kapitalismus ja nicht auf hohem Niveau weiter.
Also zwingt man die Leute z.B. zum Strom-Autokauf obwohl jedem klar ist dass diese Technologie im Großen keine Zukunft hat, obendrein der CO2-Fußabdruck eine Katastrophe ist.
Oder man zwingt Millionen sich neue Heizungen einzubauen....
Also man kann schon ohne Blei leben, dás ist ja nicht die Frage, aber wenn es irgendwem von da oben wiurklich ums Wohl von Umwelt, Tier und Mensch gehen würde, sollte man vielleiucht bei den wirklich wichtigen Theman ansetzen.
Da müsste man halt die wirklichen Umweltzerstörer verbieten wie Glyphosat oder Neonicotinoide und andere Fugiziede und Pestiziede...
aso geht ja nicht, da gehts ja wieder ums Geld....
Wie viele bekloppte Argumente gegen ein Bleiverbot im Angelbereich gibt es noch? Nur her damit!
Ich fasse die schlagkräftigsten „Argumente“ zusammen:
„Ich habe das schon immer so gemacht, warum soll ich da jetzt was ändern?“
„Ich bin gegen Verbote!“
„Scheiß EU!“
„Es gibt doch auch Bleileitungen!“
„Vögel fressen das bestimmt nicht!“
„Gibt nix Besseres als Blei zum Angeln!“
„Soll mich mal einer kontrollieren, hihi!“
„Der Chinese macht eh, was er will!“
usw.
Sorry, da muss ich mir echt an den Kopf packen.
Leute, ihr müsst jetzt nicht euer ganzes Angelgerät austauschen oder gar mit dem Angeln aufhören. Es geht darum, dass ein sehr giftiger und gefährlicher Stoff aus dem Angelbereich verschwinden soll (in ein paar Jahren mit ein paar Jahren Übergangszeit).
Ist gar kein Problem, weil es ja schon längst Alternativen gibt und noch viel mehr Alternativen geben wird.
- Bleischrot gibt es schon seit Jahrzehnten bleifrei (lead free), zum Beispiel aus England von Dinsmores. Sollte jeder Posenangler kennen, es sei denn, er heißt Lupus und er hält alles für Teufelszeug, was nach Ende der sechziger Jahre auf den Markt kam oder eine englische Bezeichnung hat.
- Auch für Jigköpfe, Chburashka-Gewichte und ähnliche Sachen gibt es schon längst Alternativen. Die Dinger kosten zwar noch mehr als die Bleiköpfe, verkaufen sich dafür aber schon erstaunlich gut. Scheint Angler zu geben, die nicht erst ein Verbot abwarten oder das in einigen Wiener Gewässern zu Herzen nehmen.
- Auch für Karpfenbleie etc. gibt es schon Alternativen, nicht nur Fishstone. Und wenn das Verbot tatsächlich beschlossen sein sollte, wird die Industrie schnell weitere Alternativen auf den Markt werfen. Das geht schneller, als ihr „Bleiverbot“ sagen könnt.
Vielleicht sollte man nicht aus jeder Gelse nen Elefanten machen oder den Weltuntergang für uns Angler und die Menschheit im Allgemeinen herbeischreiben...
Viele Grüße
Dirk
PS: Regus, Du musstest dir jetzt ein Strom-Auto kaufen? Und wurdest dazu noch gezwungen, eine neue Heizung bei dir einzubauen? Also ich nicht. Hab ich wahrscheinlich nur Glück gehabt...
Hello
Zum Thema bekloppte Argumente: Ach so, die Stahl- und Zinklobby hat sich zusammengetan, um sich die riesigen Profite der Blei-Industrie im Jagd- und Angelbereich unter den Nagel zu reißen. Nee, ist klar...
das ist das einzige bekloppte Argument, dass ich in all den letzten Statements zu diesem hochinteressanten Thema finden kann, Rest klingt für mich überwiegend plausibel
sorry aber irgendwie hast du dich jetzt verkoffert
lg
Romario