Wasseroberfläche lesen lernen

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Wasseroberfläche lesen lernen

Beitrag von Bienentanz » 09.09.2023, 17:06

Als Anfänger stellt man sich die Frage wie geht Ihr vor?
Auf was achtet ihr? Worauf legt ihr euer Augenmerk?

SCHRITT 1: Erkunden? Wie geht Ihr vor ?
SCHRITT 2: Suchen ? Wie wählt ihr euren Platz? Augenmerk auf?

Wo stehen die Fische bei Wind? Wie wählt ihr euren Platz beim Posenangeln bei Wind ist ja nicht einfach?
Welcher Wind ist gut fürs Angeln?

Freue mich über Tipp und eure Infos

:prost:

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Re: Wasseroberfläche lesen lernen

Beitrag von korsikaphil » 10.09.2023, 08:23

Im Frühling: Nase in den Wind. Das Wasser ist noch kalt, und der Wind treibt das von der Sonne erwärmte Oberflächenwasser auf die dann interessantere Seite. Im übrigen Jahresverlauf spielt der Wind imho eine untergeordnete Rolle.
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Re: Wasseroberfläche lesen lernen

Beitrag von Lupus » 10.09.2023, 09:05

Klar ist es wichtig, auch die Wasseroberfläche lesen zu lernen, aber das Allerwichtigste beim Posenangeln oder überhaupt beim Angeln ist, die Tiefenverhältnisse zu kennen. Es hat keinen Sinn, zu glauben, man hat die Wasseroberfläche "gelesen", wenn die Fische sich zur betreffenden Jahreszeit dort nicht aufhalten, weil das Wasser zu seicht ist, oder zu tief.

Deshalb im Frühjahr wichtig: Bei noch kalten Wassertemperaturen an tieferen Stellen angeln, und je wärmer es wird bzw. man schon merkt, dass Wasserpflanzen zu sprießen beginnen und junges Schilf nachwächst, im zunehmend flacheren Wasser zu fischen.

Ansonsten schaue ich beim Karpfen- und Schleienfischen sehr, ob das Wasser eingetrübt ist, was auf grundelnde Fische schließen lässt. Und besonders die Luftblasen von grundelnden Friedfischen suchen, auch auf der Oberfläche "rollende" Karpfen sind schon der halbe Erfolg.

Beim Wind unterschreibe ich das, was Korsikaphil gesagt hat. Warmer Wind im Frühjahr kann gut sein. Auch an Oktobertagen habe ich bei warmen Wind schon sehr gut gefangen.
Aber im generellen mag ich Wind beim Fischen nicht sehr: Er verpatzt die Würfe bei leichten Montagen, er macht gerne einen "Schnurbauch" und ansonsten macht er mich nervös, wenn es mir um den Schädel bläst. Und den "Küü" sieht man auch nicht so gut. Bläst der Wind in guten Verhältnissen (also beispielsweise wärmerer Herbstwind), fische ich eh ohne "Küü", sondern mit "Bummerl" (Bissanzeiger), oder der moderne Angler eben mit elektrischem Bissanzeiger, je nach dem.
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Re: Wasseroberfläche lesen lernen

Beitrag von Bienentanz » 11.09.2023, 08:18

korsikaphil hat geschrieben:
10.09.2023, 08:23
Im Frühling: Nase in den Wind.
Danke den Tipp habe ich schon mal bekommen!!!!!!!!
Tiefenverhältnisse kennen.....
Ja das ist denk ich das um und auf - nur als Anfänger nicht einfach!
Hab mir schon viel angesehen wie man das auslotet usw. aber hört sich alles nicht so einfach an - denk aber das wird auch die erfahrung mit sich bringen die man sammeln und lernen muss!
Deshalb im Frühjahr wichtig: Bei noch kalten Wassertemperaturen an tieferen Stellen angeln, und je wärmer es wird bzw. man schon merkt, dass Wasserpflanzen zu sprießen beginnen und junges Schilf nachwächst, im zunehmend flacheren Wasser zu fischen.
DANKE das werde ich beachten!
:up2:

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