the heat is on...
Re: the heat is on...
Bei mir am Hauswasser sind wir durch die letzten 1,5 Tage von 27°C wieder auf ca. 21° Wassertemperatur gekommen. Mal sehen wieviel Forellen noch da sind.
- doubleH
- Moderator
- Beiträge: 3057
- Registriert: 20.03.2012, 15:35
- Revier/Gewässer: diverse stehende Gew
- Wohnort: Frauenkirchen
Re: the heat is on...
Fettes Petri!!!Hardi hat geschrieben: 01.07.2026, 21:01 Ich glaub die Hitze tut euch nicht gut
Ihr solltet fischen gehen, aktuell laufen die Welse wie noch nie, kenne ich nichtmal von Hochwässern.
Den Prachtburschen hab ich gefangen bei 39c um 14Uhr / Sonne im Zenit
Lg
Urlaub steht leider erst im August an, bis dann leider keine Chance.
TL
Helmut
Never surrender!
- Bienentanz
- Hecht
- Beiträge: 662
- Registriert: 03.08.2023, 21:20
Re: the heat is on...
Wauuuu also so negativ eingestellt will ich nie sein! ENDZEIT SZENARIO ....Roberto hat geschrieben: 01.07.2026, 16:19 Leute,
diese ganze Diskussion führt doch zu nix, außer zu Spaltung. Es gibt nur noch Schwarz/Weiß Sicht und keine Seite kann die andere überzeugen. Letztlich ein Spiegelbild unserer heutigen Gesellschaft.. war schon bei Covid so, auch bei Meinungen zu den aktuellen Kriegen oder jetzt zum Thema Klimawandel.
Phil hat doch recht, wenn er meint, dass die Vorgaben der EU letztlich nur Alibihandlungen sind, die nichts bewirken, da global und im Gesamten unbedeutend. Was kann/soll man also dagegen tun ? Meiner Meinung nach, kann/soll jeder tun was er persönlich für richtig hält. Nur ändern wird das an der Gesamtproblematik nichts. Der Karren wurde schon an die Wand gefahren, die Folgen beginnen wir jetzt schon zu spüren, die nachfolgenden Generationen werden die Zeche dann wohl bezahlen und tun mir jetzt schon leid.
Für mich ist Fakt, das Klima ist nachhaltig beschädigt. Das wieder zu reparieren wird/würde Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte dauern. Das aber auch nur dann, wenn die Menschheit sich einigen und ab einem Strang ziehen würde. Ich befürchte, das wird nicht passieren, deshalb sehe ich schwarz für unsere Zukunft.
- Bienentanz
- Hecht
- Beiträge: 662
- Registriert: 03.08.2023, 21:20
Re: the heat is on...
Das Argument, dass kleine Länder wie Österreich im Vergleich zu Giganten wie China absolut gesehen kaum ins Gewicht fallen, klingt im ersten Moment logisch. Es übersieht jedoch grundlegende Prinzipien der globalen Wirtschaft, der Physik und der Klimagerechtigkeit.
Die Physik des Klimas kümmert sich nicht um Landesgrenzen
Das Klima reagiert auf die Gesamtmenge an Treibhausgasen in der Atmosphäre, nicht darauf, wie viele Menschen zufällig innerhalb einer bestimmten Grenze leben. Wenn man argumentiert, dass Österreich mit 71 Megatonnen (Mton) zu klein sei, um einen Unterschied zu machen, müsste man konsequenterweise China in 150 Provinzen aufteilen. Jede dieser Provinzen wäre dann ebenfalls „zu klein“, um im Alleingang das Weltklima zu retten.
Der Trugschluss: Kleinvieh macht auch Mist. Die Summe aller Länder, die jeweils weniger als 1 % zu den globalen Emissionen beitragen, macht zusammen fast ein Viertel der weltweiten Emissionen aus. Wenn all diese Länder nichts tun, ist das Klimaziel physikalisch unerreichbar.
Der EDGAR-Report misst primär territoriale Emissionen (also das, was innerhalb Österreichs oder der EU aus dem Schornstein kommt). Er berücksichtigt nicht den konsumbasierten Fußabdruck.
Ein riesiger Teil der Emissionen Chinas entsteht bei der Produktion von Gütern – vom Smartphone über die Kleidung bis hin zu Industriemaschinen –, die nach Europa und Österreich exportiert werden.
Wir haben einen Teil unserer schmutzigen Industrie schlicht nach Asien ausgelagert. China dafür die alleinige Schuld zu geben, während wir die Produkte konsumieren, greift zu kurz.
FAZIT
Zu sagen, „Österreich ist zu klein, schaut auf China“, ist eine Verantwortungsverschiebung (auch bekannt als Whataboutism). Es ist so, als würde man in einer Wohngemeinschaft den eigenen Müll nicht wegräumen, weil der Mitbewohner im größeren Zimmer viel mehr Müll produziert. China investiert übrigens rasant in erneuerbare Energien (mehr als der Rest der Welt zusammen) – sie tun das nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern weil sie verstanden haben, dass die grüne Wirtschaft der Zukunftsmarkt ist. Wer hier aus Bequemlichkeit bremst, verliert den Anschluss.
Die Physik des Klimas kümmert sich nicht um Landesgrenzen
Das Klima reagiert auf die Gesamtmenge an Treibhausgasen in der Atmosphäre, nicht darauf, wie viele Menschen zufällig innerhalb einer bestimmten Grenze leben. Wenn man argumentiert, dass Österreich mit 71 Megatonnen (Mton) zu klein sei, um einen Unterschied zu machen, müsste man konsequenterweise China in 150 Provinzen aufteilen. Jede dieser Provinzen wäre dann ebenfalls „zu klein“, um im Alleingang das Weltklima zu retten.
Der Trugschluss: Kleinvieh macht auch Mist. Die Summe aller Länder, die jeweils weniger als 1 % zu den globalen Emissionen beitragen, macht zusammen fast ein Viertel der weltweiten Emissionen aus. Wenn all diese Länder nichts tun, ist das Klimaziel physikalisch unerreichbar.
Der EDGAR-Report misst primär territoriale Emissionen (also das, was innerhalb Österreichs oder der EU aus dem Schornstein kommt). Er berücksichtigt nicht den konsumbasierten Fußabdruck.
Ein riesiger Teil der Emissionen Chinas entsteht bei der Produktion von Gütern – vom Smartphone über die Kleidung bis hin zu Industriemaschinen –, die nach Europa und Österreich exportiert werden.
Wir haben einen Teil unserer schmutzigen Industrie schlicht nach Asien ausgelagert. China dafür die alleinige Schuld zu geben, während wir die Produkte konsumieren, greift zu kurz.
FAZIT
Zu sagen, „Österreich ist zu klein, schaut auf China“, ist eine Verantwortungsverschiebung (auch bekannt als Whataboutism). Es ist so, als würde man in einer Wohngemeinschaft den eigenen Müll nicht wegräumen, weil der Mitbewohner im größeren Zimmer viel mehr Müll produziert. China investiert übrigens rasant in erneuerbare Energien (mehr als der Rest der Welt zusammen) – sie tun das nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern weil sie verstanden haben, dass die grüne Wirtschaft der Zukunftsmarkt ist. Wer hier aus Bequemlichkeit bremst, verliert den Anschluss.
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Bienentanz für den Beitrag (Insgesamt 4):
- doubleH • OHKW • Floppy_Wolfsberg • Erich
Re: the heat is on...
Das ist eigentlich eine recht nüchterne Beschreibung der aktuellen SituationBienentanz hat geschrieben: 02.07.2026, 08:03Wauuuu also so negativ eingestellt will ich nie sein! ENDZEIT SZENARIO ....Roberto hat geschrieben: 01.07.2026, 16:19 Leute,
diese ganze Diskussion führt doch zu nix, außer zu Spaltung. Es gibt nur noch Schwarz/Weiß Sicht und keine Seite kann die andere überzeugen. Letztlich ein Spiegelbild unserer heutigen Gesellschaft.. war schon bei Covid so, auch bei Meinungen zu den aktuellen Kriegen oder jetzt zum Thema Klimawandel.
Phil hat doch recht, wenn er meint, dass die Vorgaben der EU letztlich nur Alibihandlungen sind, die nichts bewirken, da global und im Gesamten unbedeutend. Was kann/soll man also dagegen tun ? Meiner Meinung nach, kann/soll jeder tun was er persönlich für richtig hält. Nur ändern wird das an der Gesamtproblematik nichts. Der Karren wurde schon an die Wand gefahren, die Folgen beginnen wir jetzt schon zu spüren, die nachfolgenden Generationen werden die Zeche dann wohl bezahlen und tun mir jetzt schon leid.
Für mich ist Fakt, das Klima ist nachhaltig beschädigt. Das wieder zu reparieren wird/würde Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte dauern. Das aber auch nur dann, wenn die Menschheit sich einigen und ab einem Strang ziehen würde. Ich befürchte, das wird nicht passieren, deshalb sehe ich schwarz für unsere Zukunft.![]()
Re: the heat is on...
Das hat nichts mit negativer Einstellung zu tun, ich denke das ist ein realistischer Blickwinkel, ohne rosarote Brille und "alles wird wieder gut Mentalität". Endzeit Szenario ist das auch nicht. Die Erde wirds immer geben, nur für die Bewohner wirds schwerer. Wir müssen uns bald schon nach Kriegs und Wirtschaftsflüchtlingen auch auf Klimaflüchtlinge einstellen... Thats realityBienentanz hat geschrieben: 02.07.2026, 08:03Wauuuu also so negativ eingestellt will ich nie sein! ENDZEIT SZENARIO ....Roberto hat geschrieben: 01.07.2026, 16:19 Leute,
diese ganze Diskussion führt doch zu nix, außer zu Spaltung. Es gibt nur noch Schwarz/Weiß Sicht und keine Seite kann die andere überzeugen. Letztlich ein Spiegelbild unserer heutigen Gesellschaft.. war schon bei Covid so, auch bei Meinungen zu den aktuellen Kriegen oder jetzt zum Thema Klimawandel.
Phil hat doch recht, wenn er meint, dass die Vorgaben der EU letztlich nur Alibihandlungen sind, die nichts bewirken, da global und im Gesamten unbedeutend. Was kann/soll man also dagegen tun ? Meiner Meinung nach, kann/soll jeder tun was er persönlich für richtig hält. Nur ändern wird das an der Gesamtproblematik nichts. Der Karren wurde schon an die Wand gefahren, die Folgen beginnen wir jetzt schon zu spüren, die nachfolgenden Generationen werden die Zeche dann wohl bezahlen und tun mir jetzt schon leid.
Für mich ist Fakt, das Klima ist nachhaltig beschädigt. Das wieder zu reparieren wird/würde Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte dauern. Das aber auch nur dann, wenn die Menschheit sich einigen und ab einem Strang ziehen würde. Ich befürchte, das wird nicht passieren, deshalb sehe ich schwarz für unsere Zukunft.![]()
- Bienentanz
- Hecht
- Beiträge: 662
- Registriert: 03.08.2023, 21:20
- rob gone fishing
- Moderator
- Beiträge: 4374
- Registriert: 09.03.2008, 17:07
- Revier/Gewässer: donau, flüsse-meer
- Wohnort: an der donau
Re: the heat is on...
Bienentanz hat geschrieben: 02.07.2026, 10:19 und hoffen das wir selbst nicht irgendwann zu Klimaflüchtlingen werden![]()
ich kauf mir mal lieber jetzt schon ein kleines haus in nordnorwegen oder besser gleich auf svalbard!
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor rob gone fishing für den Beitrag:
- Bienentanz
- inchiku
- Kapitaler-Karpfen
- Beiträge: 772
- Registriert: 30.11.2021, 11:11
- Revier/Gewässer: Kroatien
- Wohnort: Nordkroatien
Re: the heat is on...
Jo, aber wenn durch die Erwärmung der Golfstrom abschwächt wirds hier sowieso viel kälter.
Rob, dann brauchst lieber ein Häusle in Tunesien oder so, wennst milde Temperaturen willst!
Bzw dann wird Mesapotamien wieder interessant!
Rob, dann brauchst lieber ein Häusle in Tunesien oder so, wennst milde Temperaturen willst!
Bzw dann wird Mesapotamien wieder interessant!
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor inchiku für den Beitrag (Insgesamt 2):
- Bienentanz • rob gone fishing
- rob gone fishing
- Moderator
- Beiträge: 4374
- Registriert: 09.03.2008, 17:07
- Revier/Gewässer: donau, flüsse-meer
- Wohnort: an der donau
- Floppy_Wolfsberg
- Huchen
- Beiträge: 1117
- Registriert: 13.07.2011, 23:23
Re: the heat is on...
Das Problem mit den outgesourcten Emissionen kommt ja nicht von irgendwo her , dazu gehören immer zwei . Die einen die machen und die anderen die lassen . Dem Ganzen könnte man Co2 Zölle auf sämtliche Erzeugnisse von außerhalb gegenüber stellen , erst dann wäre der Wettbewerb nicht mehr so verzerrt.Bienentanz hat geschrieben: 02.07.2026, 08:08
FAZIT
Zu sagen, „Österreich ist zu klein, schaut auf China“, ist eine Verantwortungsverschiebung (auch bekannt als Whataboutism). Es ist so, als würde man in einer Wohngemeinschaft den eigenen Müll nicht wegräumen, weil der Mitbewohner im größeren Zimmer viel mehr Müll produziert. China investiert übrigens rasant in erneuerbare Energien (mehr als der Rest der Welt zusammen) – sie tun das nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern weil sie verstanden haben, dass die grüne Wirtschaft der Zukunftsmarkt ist. Wer hier aus Bequemlichkeit bremst, verliert den Anschluss.
Und ja , China investiert in Erneuerbare , aber leider viel zu wenig und viel zu spät . Es sind noch immer Kohlekraftwerke in der Planung die erst in frühestens 5 Jahren gebaut werden . Um unsere Verhältnisse im Energiemix zu erreichen müsste China 10x mehr als jetzt investieren und selbst dann würde es noch immer mindestens 20 Jahre dauern.
- korsikaphil
- Wels
- Beiträge: 2867
- Registriert: 07.07.2010, 14:33
Re: the heat is on...
Servus,

Von welcher Größenordnung sprechen wir da? Wieviel Prozent muss man auf die Emissionen der EU draufpacken um das abzubilden?Bienentanz hat geschrieben: 02.07.2026, 08:08 Der EDGAR-Report misst primär territoriale Emissionen (also das, was innerhalb Österreichs oder der EU aus dem Schornstein kommt). Er berücksichtigt nicht den konsumbasierten Fußabdruck.
Ein riesiger Teil der Emissionen Chinas entsteht bei der Produktion von Gütern – vom Smartphone über die Kleidung bis hin zu Industriemaschinen –, die nach Europa und Österreich exportiert werden.
Wir haben einen Teil unserer schmutzigen Industrie schlicht nach Asien ausgelagert.
- Floppy_Wolfsberg
- Huchen
- Beiträge: 1117
- Registriert: 13.07.2011, 23:23
Re: the heat is on...
Nur so als Beispiel , ein E Auto muss erst 90000km fahren um überhaupt erst gegenüber ein Dieselfahrzeug mit gleich viel Kilometern eine bessere Klimabilanz zu erreichen . Unterm Strich nicht wenig denke ich . Akkus werden größtenteils in China produziert.korsikaphil hat geschrieben: 02.07.2026, 17:26 Servus,
Von welcher Größenordnung sprechen wir da? Wieviel Prozent muss man auf die Emissionen der EU draufpacken um das abzubilden?Bienentanz hat geschrieben: 02.07.2026, 08:08 Der EDGAR-Report misst primär territoriale Emissionen (also das, was innerhalb Österreichs oder der EU aus dem Schornstein kommt). Er berücksichtigt nicht den konsumbasierten Fußabdruck.
Ein riesiger Teil der Emissionen Chinas entsteht bei der Produktion von Gütern – vom Smartphone über die Kleidung bis hin zu Industriemaschinen –, die nach Europa und Österreich exportiert werden.
Wir haben einen Teil unserer schmutzigen Industrie schlicht nach Asien ausgelagert.
![]()
- korsikaphil
- Wels
- Beiträge: 2867
- Registriert: 07.07.2010, 14:33
Re: the heat is on...
Bei sowas ist die KI echt hilfreich
334 Mio. Tonnen, das ist ziemlich genau die Hälfte der Emissionen Deutschlands lt. EDGAR Report.
Davon sind rd. 2/3 Inland -> in EDGAR erfasst. Bleibt 1/3 = 110 Mio. Tonnen.
Macht Faktor 1,17 wenn ich mich nicht verrechnet habe.
D.h. wenn man den Auslandsanteil einpreist, muss man bei einem europäischen Durchschnittsland wie Deutschland nochmal 17% bei den Emissionen drauftun.
So betrachtet beträgt der Anteil der EU27 an den globalen Treibhausgasemissionen nicht 6, sondern 7 Prozent.
Über die Bedeutung dieses Anteils und die Einsparpotentiale
334 Mio. Tonnen, das ist ziemlich genau die Hälfte der Emissionen Deutschlands lt. EDGAR Report.
Davon sind rd. 2/3 Inland -> in EDGAR erfasst. Bleibt 1/3 = 110 Mio. Tonnen.
Macht Faktor 1,17 wenn ich mich nicht verrechnet habe.
D.h. wenn man den Auslandsanteil einpreist, muss man bei einem europäischen Durchschnittsland wie Deutschland nochmal 17% bei den Emissionen drauftun.
So betrachtet beträgt der Anteil der EU27 an den globalen Treibhausgasemissionen nicht 6, sondern 7 Prozent.
Über die Bedeutung dieses Anteils und die Einsparpotentiale
- Ragman
- Huchen
- Beiträge: 1480
- Registriert: 20.04.2006, 21:00
- Revier/Gewässer: wasser
- Wohnort: Villach / Kärnten
Re: the heat is on...
Genau - China macht einfach. Und die USA. Und Indien. Und Rußland. In Südamerika und Afrika werden Bodenschätze gewonnen, komme was wolle.Floppy_Wolfsberg hat geschrieben: 02.07.2026, 16:14
Und ja , China investiert in Erneuerbare , aber leider viel zu wenig und viel zu spät . Es sind noch immer Kohlekraftwerke in der Planung die erst in frühestens 5 Jahren gebaut werden . Um unsere Verhältnisse im Energiemix zu erreichen müsste China 10x mehr als jetzt investieren und selbst dann würde es noch immer mindestens 20 Jahre dauern.
Da verstehe ich schon, daß man als Österreicher mit all unseren eh schon bestehenden Umweltauflagen nicht unbedingt ein schlechtes Gewissen haben muß, was den globalen Anteil an klimaschädlichen Aktionen betrifft, wenn man nicht grad im Hinterhof einen dauerhaft brennenden Reifenstapel betriebt.
Im Idealfall würden wir uns auf unsere Stärken besinnen - Bildung und Qualität. Dann haben wir die Ideen, sprich Patente und vielleicht sogar eine konkurrenzfähige Produktion.
Leider überholen uns die Chinesen aktuell auch gerade da - es werden dort neben Kohlekraftwerken auch zig Unis gebaut und ehrlich gesagt - wer heute noch von Chinaschrott redet, lebt in der Vergangenheit, das trifft vielleicht noch auf elektrische Billigstprodukte zu.
Tourismus (und sei er noch so Bio) wird uns dauerhaft nicht retten. Gerade, wo die Almen von Mörderkühen beherrscht werden, da haben sogar die Wölfe Angst (um jetzt noch ein paar Klischees wild hineinzuwerfen).
Achja - wir zahlen brav unsere CO2-Steuern - und was gerade rund 1500km östlich von uns aus zig brennenden Raffinerien in die Luft geblasen wird ist egal.