Perschling von Verein oefg.1880
Perschling von Verein oefg.1880
Hallo liebe Kollegen,
Tut jemand von in diesen Revier fischen, wenn ja wie sieht der Karpfenbestand dort aus, hab gehört soll gut sein. Was sind eure Erfahrungen mit dem Revier. Bin am überlegen ob ich für diesen Revier anmelden werde. Und stimmt es auch das dort einen guten Zanderbestand gibt.
Danke im vorraus
LG Damian
Tut jemand von in diesen Revier fischen, wenn ja wie sieht der Karpfenbestand dort aus, hab gehört soll gut sein. Was sind eure Erfahrungen mit dem Revier. Bin am überlegen ob ich für diesen Revier anmelden werde. Und stimmt es auch das dort einen guten Zanderbestand gibt.
Danke im vorraus
LG Damian
- Lupus
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Re: Perschling von Verein oefg.1880
Ich hatte auch mal damit geliebäugelt, weil kleiner Fluss mit Karpfen- und Raubfischbestand ist sehr verlockend, weil es solche gar nicht viele gibt in Österreich. Es will nicht jeder in den weiten unergründlichen Wasserwüsten der Donau (die ausserdem eh nix anderes mehr ist als eine Kette von Stauräumen
) sein (Un)Glück versuchen.....
Aber es gab in der Vergangenheit schon viele Threads. Meist waren sie sehr raubfisch-fokussiert und auf Karpfen wurde wenig eingegangen. Ich kannte mal einen, der hat die Perschling gehabt und schön Karpfen gefangen mit Mais und Stoppelzeug.
Bezüglich Raubfischen ist mir ´halt zu Ohren gekommen bzw. stand eh auch hier im Forum, dass diese Zander jedes Jahr eingesetzt werden und dann ein wahrer run aller Angler auf die losgeht (gleichsam einem biblischen Heuschreckenschwarm), sodass ich fürchte, ein natürliches Zanderfischen, wo man sich auf die Eigenheiten des Fisches einstellen kann (weil er eben akklimatisiert und nicht gerade erst reingekippt wurde), nicht möglich ist.
Früher als ich noch ein Teenager oder früher Twen war, wurde auch von Hechten geschwärmt, die in den verträumten Mühlentumpfs standen, scheinbar liest man da gar nichts mehr davon.
Ich glaube eh auch hier im Forum stand einmal, dass über weite Strecken das Wasser total seicht ist und dahinrieselt, sodass kaum ein nennenswerter Fisch dort vorkommen kann.
Das erinnert mich a bissl an die untere Schwechat. Die war in meiner Jugend auch dort viel tiefer, und krautreich und voller Fische, und jetzt ist das Wasser klar, fließt ganz flach über Kies und man sieht kaum richtige tiefe strömungsberuhigte Stellen für größere Fische......
Aber es gab in der Vergangenheit schon viele Threads. Meist waren sie sehr raubfisch-fokussiert und auf Karpfen wurde wenig eingegangen. Ich kannte mal einen, der hat die Perschling gehabt und schön Karpfen gefangen mit Mais und Stoppelzeug.
Bezüglich Raubfischen ist mir ´halt zu Ohren gekommen bzw. stand eh auch hier im Forum, dass diese Zander jedes Jahr eingesetzt werden und dann ein wahrer run aller Angler auf die losgeht (gleichsam einem biblischen Heuschreckenschwarm), sodass ich fürchte, ein natürliches Zanderfischen, wo man sich auf die Eigenheiten des Fisches einstellen kann (weil er eben akklimatisiert und nicht gerade erst reingekippt wurde), nicht möglich ist.
Früher als ich noch ein Teenager oder früher Twen war, wurde auch von Hechten geschwärmt, die in den verträumten Mühlentumpfs standen, scheinbar liest man da gar nichts mehr davon.
Ich glaube eh auch hier im Forum stand einmal, dass über weite Strecken das Wasser total seicht ist und dahinrieselt, sodass kaum ein nennenswerter Fisch dort vorkommen kann.
Das erinnert mich a bissl an die untere Schwechat. Die war in meiner Jugend auch dort viel tiefer, und krautreich und voller Fische, und jetzt ist das Wasser klar, fließt ganz flach über Kies und man sieht kaum richtige tiefe strömungsberuhigte Stellen für größere Fische......
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Re: Perschling von Verein oefg.1880
Probiere Du sie aus, und berichte uns dann. Du bist ein treuer User und keine Eintagsfliege, bei Dir kann ich es mir vorstellen.Bienentanz hat geschrieben: 15.09.2026, 07:55 und wie ist die Perschling?? keine Infos mehr gekommen schade!
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Re: Perschling von Verein oefg.1880
such grad nach Salmo Revier das den Preis nicht durch die Decke jagt und nicht zu weit weg ist!
Perschling kenn i am vorbei fahren denk aber heuer haben sehr viele GEwässer extrem gelitten und dazu auch der fischbestand!
mal schauen was es wird
Perschling kenn i am vorbei fahren denk aber heuer haben sehr viele GEwässer extrem gelitten und dazu auch der fischbestand!
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Re: Perschling von Verein oefg.1880
Also als Salmorevier glaub ich nicht. Es soll im Oberlauf ein paar Bachforellen geben oder gegeben haben, aber das überwiegende sind glaube ich Döbeln. Wirklich gute Salmoreviere sind meist höher gelegen und nur mit der Fliege zu befischen. Ich weiß nicht, was Du in der Nähe hast, ich würde sagen schau mal Waldviertel.
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Re: Perschling von Verein oefg.1880
Während meiner Hauptschulzeit (Ende der 90er) hatte ich einen Freund, dessen Großeltern in Perschenegg ein Ferienhaus hatten.Bienentanz hat geschrieben: 16.09.2026, 07:25 such grad nach Salmo Revier das den Preis nicht durch die Decke jagt und nicht zu weit weg ist!
Perschling kenn i am vorbei fahren denk aber heuer haben sehr viele GEwässer extrem gelitten und dazu auch der fischbestand!
mal schauen was es wird
Da ist die Perschling direkt durch den Grund gefloßen und wir haben da öfter geangelt.
Damals gab es schöne Bachforellen, aber von der Größe halt nur bis 30cm da die Perschling dort meist nicht viel breiter
als 150cm war.
Weiter unten, da wo sie durch Pyhra fließt, wird es wohl ähnlich sein, aber wahrscheinlich auch mehr Döbel usw.
Der Angelverein, der sie um Pyhra betreut hat, hatte immer Forellen gesetzt. Kenn das von einer alten Homepage
die es um die 2007er Jahre noch gab, weiß aber nicht mehr den Namen, noch obs die HP noch gibt.
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Re: Perschling von Verein oefg.1880
Danke für die Info war es mir grad anschauen ....seit dem Hochwasser sieht das nicht sehr vielversprechend mehr aus .....großen Flusskrebs von der Brücke gesehen!
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Re: Perschling von Verein oefg.1880
Ich denke, die Perschling ist sowieso zu klein, und dort, wo sie breiter und tiefer wird, ist sie weit weg von einem Forellengewässer.
Die Traisen ist in ihrem niedrigen Teil, dort, wo man auch noch Spinnfischen darf und die Karten halbwegs erschwinglich sind, ja mittlerweile nicht mehr empfehlenswert. Die Erwärmung und die Algen haben das Gewässer hier innerhalb weniger Jahre fast unfischbar gemacht. Früher wurden die Algen zumindest im Winter weggespült, aber mittlerweile ist der Algenteppich am Boden so dick und fest, dass es wahrscheinlich ein Jahrhunderthochwasser braucht, bis das wieder halbwegs passt. Und selbst dann dauert es vermutlich nur ein bis zwei Jahre, bis alles wieder zugewachsen ist.
Eigentlich sollten die Pächter und Besitzer hier jetzt ein Allroundgewässer daraus machen oder am besten alles aufgeben und das Angeln einstellen, bis sich die Traisen von selbst in ein neues Gewässer verwandelt. Eventuell können sich dann die wenigen Hechte und Karpfen, die es dort eh schon "immer" gab, besser entwickeln. Die Aiteln werden davon sowieso profitieren, und Forellen wird man in der Traisen wohl nur noch weiter oben, ab Wilhelmsburg, erwarten können.
Und sonst kann ich dir bei uns auch kein Forellengewässer nennen, in dem man noch Spinnfischen kann.
Die Traisen ist in ihrem niedrigen Teil, dort, wo man auch noch Spinnfischen darf und die Karten halbwegs erschwinglich sind, ja mittlerweile nicht mehr empfehlenswert. Die Erwärmung und die Algen haben das Gewässer hier innerhalb weniger Jahre fast unfischbar gemacht. Früher wurden die Algen zumindest im Winter weggespült, aber mittlerweile ist der Algenteppich am Boden so dick und fest, dass es wahrscheinlich ein Jahrhunderthochwasser braucht, bis das wieder halbwegs passt. Und selbst dann dauert es vermutlich nur ein bis zwei Jahre, bis alles wieder zugewachsen ist.
Eigentlich sollten die Pächter und Besitzer hier jetzt ein Allroundgewässer daraus machen oder am besten alles aufgeben und das Angeln einstellen, bis sich die Traisen von selbst in ein neues Gewässer verwandelt. Eventuell können sich dann die wenigen Hechte und Karpfen, die es dort eh schon "immer" gab, besser entwickeln. Die Aiteln werden davon sowieso profitieren, und Forellen wird man in der Traisen wohl nur noch weiter oben, ab Wilhelmsburg, erwarten können.
Und sonst kann ich dir bei uns auch kein Forellengewässer nennen, in dem man noch Spinnfischen kann.
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Re: Perschling von Verein oefg.1880
Danke Markus für den Input!
Ja die Traisen ist ein graus geworden! denke es mir jedes mal wenn ich dort radl
Algen soweit das Auge reicht glaub auch die sind nicht mehr wegzubekommen
Früher sah man auch noch gut fisch von den Brücken in STP - seit heuer ist da nix mehr zu sehen
Denk so lange es Kartenkäufe gibt stellt der Bewirtschafter nix um ..... aber ein Allroundgewässer drauß machen wäre sicher das sinnvollste !!!
Ja die Traisen ist ein graus geworden! denke es mir jedes mal wenn ich dort radl
Algen soweit das Auge reicht glaub auch die sind nicht mehr wegzubekommen
Früher sah man auch noch gut fisch von den Brücken in STP - seit heuer ist da nix mehr zu sehen
Denk so lange es Kartenkäufe gibt stellt der Bewirtschafter nix um ..... aber ein Allroundgewässer drauß machen wäre sicher das sinnvollste !!!
Re: Perschling von Verein oefg.1880
Hallo Kollegen, ein paar Worte zur Feststellung und Einteilung der Fließgewässer in Österreich:
Die Zuordnung eines Fließgewässers zu einer Fischregion (z. B. Forellen-, Äschen-, Barben- oder Brachsenregion) erfolgt in Österreich standardisiert nach der Gewässertypologie des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans (NGP) im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL).
Diese Einteilung ist für Bewirtschafter und Pächter laut § 5 des NÖ Fischereigesetzes zwingend vorgeschrieben: Der jährliche Fischbesatz muss so durchgeführt werden, dass ein für die jeweilige Fischregion typischer und gesunder Fischbestand erhalten bleibt oder wiederhergestellt wird.
6-Jahres-Rhythmus: Die offizielle Überwachung des ökologischen Zustands der Gewässer (inklusive der Fischfauna über den Fisch Index Austria) erfolgt im Einklang mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie periodisch alle 6 Jahre im Zuge der Aktualisierung des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan.
Wertfortschreibung bei Veränderungen: Ändern sich die Eigenschaften des Gewässers maßgeblich (z. B. durch massive Schäden durch Fischereischädlinge wie Kormorane/Fischotter um mehr als 75 % oder durch bauliche Veränderungen), kann der Bewirtschafter jederzeit formlos beim Finanzamt eine Wertfortschreibung (Anpassung) beantragen. Voraussetzung ist meist eine Wertänderung von mindestens 5 % oder mindestens 300 Euro zum vorherigen Wert.
Zur Perschling:
Ich hatte vor knapp 50 Jahren dort eine Lizenz und kann dazu nur sagen: Ein Traum. Ein Fluss wie der Amazonas. Karpfen, Zander und Hechte waren damals die Beute. Man mußte sich Plätze im Uferbewuchs ausschneiden wenn man dort fischen wollte, weite Fußmärsche zu manch mäandernden Flußbogen war angesagt. Nix mit Auto hinfahren und bequem parken, alles mit rucksack und Zeugs am Rücken. Und Gelsen und Insekten wie es sie heute nicht mehr gibt. Leider wurde in den 90ern dann Welse eingesetzt, die hat man nie mehr rausbekommen. Ab und an wurde einer gefangen. Wie es aktuell nach dem vor zwei Jahren erfolgten Hochwasser und der heurigen Trockenheit um die Perschling steht, entzieht sich meiner Kenntnis.
Petri Heil!
Die Zuordnung eines Fließgewässers zu einer Fischregion (z. B. Forellen-, Äschen-, Barben- oder Brachsenregion) erfolgt in Österreich standardisiert nach der Gewässertypologie des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplans (NGP) im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL).
Diese Einteilung ist für Bewirtschafter und Pächter laut § 5 des NÖ Fischereigesetzes zwingend vorgeschrieben: Der jährliche Fischbesatz muss so durchgeführt werden, dass ein für die jeweilige Fischregion typischer und gesunder Fischbestand erhalten bleibt oder wiederhergestellt wird.
6-Jahres-Rhythmus: Die offizielle Überwachung des ökologischen Zustands der Gewässer (inklusive der Fischfauna über den Fisch Index Austria) erfolgt im Einklang mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie periodisch alle 6 Jahre im Zuge der Aktualisierung des Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan.
Wertfortschreibung bei Veränderungen: Ändern sich die Eigenschaften des Gewässers maßgeblich (z. B. durch massive Schäden durch Fischereischädlinge wie Kormorane/Fischotter um mehr als 75 % oder durch bauliche Veränderungen), kann der Bewirtschafter jederzeit formlos beim Finanzamt eine Wertfortschreibung (Anpassung) beantragen. Voraussetzung ist meist eine Wertänderung von mindestens 5 % oder mindestens 300 Euro zum vorherigen Wert.
Zur Perschling:
Ich hatte vor knapp 50 Jahren dort eine Lizenz und kann dazu nur sagen: Ein Traum. Ein Fluss wie der Amazonas. Karpfen, Zander und Hechte waren damals die Beute. Man mußte sich Plätze im Uferbewuchs ausschneiden wenn man dort fischen wollte, weite Fußmärsche zu manch mäandernden Flußbogen war angesagt. Nix mit Auto hinfahren und bequem parken, alles mit rucksack und Zeugs am Rücken. Und Gelsen und Insekten wie es sie heute nicht mehr gibt. Leider wurde in den 90ern dann Welse eingesetzt, die hat man nie mehr rausbekommen. Ab und an wurde einer gefangen. Wie es aktuell nach dem vor zwei Jahren erfolgten Hochwasser und der heurigen Trockenheit um die Perschling steht, entzieht sich meiner Kenntnis.
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