Donauschiede ftw

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Donauschiede ftw

Beitrag von Andreas » 11.10.2019, 12:02

Servus zusammen,

die letzten Wochen habe ich mich ausnahmsweise einmal nicht mit Zander, Hecht und Barsch beschäftigt, sondern ausschließlich mit dem völlig unterschätzten Schied. Diese Fischart ist zwar keine kulinarische Offenbarung, lässt sich dafür aber mit verschiedensten Methoden überlisten und bietet ab einer gewissen Größe neben brachialen Bissen auch ausdauernde Drills! In einer Phase mit etwas klarerem Wasser hat es dann auch endlich geklappt und ich konnte einige schöne Schiede fangen. Mitten im Hauptstrom und hauptsächlich auf Gummifische, die ich aggressiv durch das Mittelwasser gejiggt habe. Ich bin früher davon ausgegangen, dass Strömungsfische eher schlank wären, manche der Fische ähneln vom Körperbau her aber schon eher Brachsen. Übrigens habe ich bei Zandern dasselbe feststellen können.
TLA

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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von Hellvis » 11.10.2019, 15:00

Sehr cool!!! Zum Glück schmecken die nicht!!!

:applaus:
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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von welsnoobie » 11.10.2019, 20:07

Letztens hat mir einer erzählt er hat einen Tolstolop mitgenommen.
Hätte ich bis dahin auch nicht gedacht. Da stellt sich mir die Frage, was der noch so alles isst.. :lol:

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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von magut » 12.10.2019, 06:16

Petri zu den schönen Rapfen.

und wenn ein Fisch nicht "zu Essen" ist, hab ich gelernt, daß es zumeist am fehlenden Wissen des Koches liegt :mrgreen:
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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von Patrickpr » 12.10.2019, 07:18

Schöne Rapfen :up2:
Petri 🐟👍
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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von GvonderRinne » 12.10.2019, 11:10

Hi
Sehr schöne Schiede Andreas!
Die kämpfen wirklich gut, vor allem in der Strömung.
Fange jedes Jahr Schiede zwischen 60 und 70 cm in der Donau und bin immer begeistert, wie die kämpfen.
Vor einigen Wochen einen mit 83cm, allerdings in der Entlastungsrinne.

Leider bekomme ich immer die Meldung: Datei zu groß, deshalb gibt es kein Foto.
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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von Skylobo » 12.10.2019, 18:21

Hey cool da kann ich mithalten :up2:
Bild

Ein 85 schied aber auch aus der Rinne. Muss zugeben die sind wirklich kampfstark macht echt Laune :mrgreen:

Muss da aber sagen das sie eigentlich gut schmecken, das Problem bei den Fischen sind die extrem viele Gräten die sie haben. Macht echt kein Spaß dabei es zu essen und verstehe nicht wieso so viele Leute immer wieder welche mitnehmen
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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von Andreas » 12.10.2019, 19:24

Petri Dank an alle!
magut hat geschrieben:
12.10.2019, 06:16
Petri zu den schönen Rapfen. und wenn ein Fisch nicht "zu Essen" ist, hab ich gelernt, daß es zumeist am fehlenden Wissen des Koches liegt :mrgreen
Psssst. ;-)
GvonderRinne hat geschrieben:
12.10.2019, 11:10
Hi, Sehr schöne Schiede Andreas! Die kämpfen wirklich gut, vor allem in der Strömung. Fange jedes Jahr Schiede zwischen 60 und 70 cm in der Donau und bin immer begeistert, wie die kämpfen. Vor einigen Wochen einen mit 83cm, allerdings in der Entlastungsrinne. Leider bekomme ich immer die Meldung: Datei zu groß, deshalb gibt es kein Foto.
Du musst das Foto zuerst komprimieren. Z.B. hier: https://www.iloveimg.com/de/bild-komprimieren
Skylobo hat geschrieben:
12.10.2019, 18:21
Hey cool da kann ich mithalten :up2: Ein 85 schied aber auch aus der Rinne. Muss zugeben die sind wirklich kampfstark macht echt Laune :mrgreen: Muss da aber sagen das sie eigentl ch gut schmecken, das Problem bei den Fischen sind die extrem viele Gräten die sie haben. Macht echt kein Spaß dabei es zu essen und verstehe nicht wieso so viele Leute immer wieder welche mitnehmen
Wow, super Fisch, Petri Heil! Ich stehe noch bei 79 cm und der war auch ein Wiener. Im Donaukanal direkt vor dem Flex habe ich den damals erwischt.

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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von Lupus » 14.10.2019, 06:51

Dickes Petri zu den tollen Rapfen. Ja, im Herbst rauschen sie ran.
Ein faszinierender Fisch.
Schön, dass Du es richtig ausnützen konntest und schön, Dich wieder zu lesen bzw. Bilder zu sehen.
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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von Andreas » 14.10.2019, 21:09

Lupus hat geschrieben:
14.10.2019, 06:51
Dickes Petri zu den tollen Rapfen. Ja, im Herbst rauschen sie ran.
Ein faszinierender Fisch.
Schön, dass Du es richtig ausnützen konntest und schön, Dich wieder zu lesen bzw. Bilder zu sehen.
Petri Dank! Ja, das sind einfach tolle Fische!

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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von TheKing1959 » 14.10.2019, 22:04

einen schönen guten Abend ;

Vorerst ein großes Petri zu den tollen fischen ; :applaus:

Auch ich konnte heute einen wunderschöne schied mit einer kleinen rotfeder ( ca 1,5 m vom bootsteg und mit der guten old school methode angeboten,als Bissanzeiger war ein Delkim und ein Plastik Ringerl im Einsatz) fangen .- war eigentlich auf zander aus-
80 cm lang und 4,5kg schwer.
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80cm 4,5kg.jpg
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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von Patrickpr » 14.10.2019, 23:59

Gscheider Brummer :shock:

Petri :applaus: :prost:

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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von Lupus » 15.10.2019, 09:05

TheKing1959 hat geschrieben:
14.10.2019, 22:04
einen schönen guten Abend ;

Vorerst ein großes Petri zu den tollen fischen ; :applaus:

Auch ich konnte heute einen wunderschöne schied mit einer kleinen rotfeder ( ca 1,5 m vom bootsteg und mit der guten old school methode angeboten,als Bissanzeiger war ein Delkim und ein Plastik Ringerl im Einsatz) fangen .- war eigentlich auf zander aus-
80 cm lang und 4,5kg schwer.
Toller Fisch ! Und für den Rarpfen eine ganz ungewöhnliche Methode. Ich war nur einmal vor ein paar Jahren Zeuge von einem ähnlichen Vorfall, wo ich mit der Spinnrute wanderte und Zander fing, und ein anderer Kollege, wo ich kurz auf ein Plauscherl und eine Ziggi stehenblieb, fischte Oldschool mit totem Rotfederl und Bissanzeigerringerl und als die Schnur zu laufen anfing und ich sagte, das wird sicher Dein Zander, waren wir beide hoch erstaunt, dass ein Rapfen in der Tiefe von 3,5 m oder so das tote Köderl genommen hatte.

Ich bin jetzt nicht sooooo der Rapfenspezialist, aber wenn, dann fing ich diesen Fisch nur bewegt und oberflächenorientiert.
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Re: Donauschiede ftw

Beitrag von regus » 15.10.2019, 09:18

Das ist eigentlich nicht wirklich ungewöhnlich. Besonders im Herbst und Nachts sind die Rapfen oft bodennah unterwegs.
Ich habe früher immer nachts die Rapfen auf Grund in der Donau gefangen. Man wusste schon beim Biss das es einer war, da die Schnur rasend schnell abgezogen wurde von der offenen Rolle.
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