Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

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ojam
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Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

Beitrag von ojam » 06.11.2018, 11:04

Hallo
bekomme seit dem Wasserwechsel klar auf trüb durch die Regenmengen im Westen keinen Biss mehr, wie gehts euch?
Jeder hat auf das Wasser gewartet, aber mit dem trüben Wasser das am 30.10.18 dahergekommen ist, nix mehr...
was ist bei euch in der Donau los?

lg

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Re: Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

Beitrag von Pedro » 06.11.2018, 11:32

Hi!
Bei mir (östlich von Wien) hat das höhere Wasser keinen wirklichen Unterschied bewirkt. Ich habe heuer generell sehr viele vorsichtige Anfasser. Hin und wieder kann ich diese Anfasser verwerten und jedes Mal ist es ein kleiner Zander. Im Schnitt 3 Fischkontakte pro Nachmittag, von denen ich einen verwerten kann. Aber seit Ende August keiner größer als 40 cm.
Einen Unterschied, vor oder nach dem Durchzug des höheren Wassers, kann ich nicht wirklich feststellen. Es war ja weder am 25./26.10., noch am 31.10. wirklich stark erhöht. Gerade einmal Mittelwasser, nachdem wochenlang extremes Niedrigwasser geherrscht hat.

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Re: Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

Beitrag von Hardi » 06.11.2018, 15:36

Kann jetzt nicht unbedingt behaupten, dass es schlecht ist auf Zander in der Donau. Hab gefangen bei Niederwasser und nun etwas besser bei trüben Wasser - die größe der Zander ist zum Teil solala aber passabel.

Die Jahre gefolgt von Juni2013 waren bombastisch, es ist dennoch ein leichter Abwärtstrend spürbar. Objektiv mein Befinden..kann mich aber auch täuschen.

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Re: Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

Beitrag von RomanH. » 06.11.2018, 20:10

Hallo!

Ja die Zander sind im Moment nicht wirklich so wie gewohnt in Beislaune!!

Aber allgemein war das Jahr ganz gut!

Auch die Wassertemperatur ist für diese Jahreszeit doch noch sehr hoch!

Was mir aufgefallen ist es ist sehr viel Fischbrut unterwegs, denke das kommt durch das sehr warne Wetter das heuer herschte!
Somit ist auch noch reichlich Nahrung vorhanden!

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Re: Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

Beitrag von ojam » 08.11.2018, 08:42

Pedro hat geschrieben:Hi!
Es war ja weder am 25./26.10., noch am 31.10. wirklich stark erhöht. Gerade einmal Mittelwasser, nachdem wochenlang extremes Niedrigwasser geherrscht hat.
hallo, ich meine eh nicht höheres, sondern dreckiges wasser... es hat eh bis auf zwei Tage (31.10 - 1.11) wieder Niedrigwasser, mir kommt vor, dass noch weniger Strömung ist, vielleicht stehens weiter draußen... OÖ-kein Boot erlaubt
jedefalls konnte ich einen 45er Zander gestern erwischen, dass wars dann
lg.

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Re: Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

Beitrag von regus » 08.11.2018, 10:42

Bei uns in Wien war es auf Zander auch sehr schwer die letzten Monate. Die Fische stehen sehr weit draußen, kaum erreichbar. Was auch bei uns aufgefallen ist, sind die vielen Kleinen. Nachwuchs ist also da. Auch momentan muss man um jeden Fisch kämpfen, das stimmt. Aber Nachts ist es jetzt deutlich besser kommt mir vor, die Fische machen bei dem niederen und klaren Wasser keine Bewegung am Tag.
Den 84er hier habe ich vorgestern einen Meter vor dem Ufer auf Gummi erwischt, spät Nachts bei Sturm.
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Re: Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

Beitrag von ojam » 27.11.2018, 16:39

Petri heil; so ein Gerät,muss ich auch mal in der Nacht gehen lg

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Re: Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

Beitrag von Oldman » 29.11.2018, 17:33

Hallo!
Was für ein Brocken -ein dickes Petri Heil dazu.
Gruß Oldman
wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gefangen ist,
wirst du festellen, dass man Geld nicht essen kann

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Re: Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

Beitrag von Patrickpr » 17.05.2019, 08:15

Hallo Leute

Ich stell meine Frage mal hier rein.

Dieses Jahr möchte meine Frau und ich mich an dass Spinnfischen in der Donau heranwagen.
Könnt Ihr mir bitte Tipps dazu geben zwecks Strömung? Wirft man Stromab aus?

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Re: Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

Beitrag von regus » 17.05.2019, 12:19

Willst du in einer Flißstrecke fischen oder dort wo der Strom aufgestaut ist?
Im Fließbereich ist es bedeutend einfacher, da gehe ich mal nicht ein, denn da findest du eh 1000 Videos darüber.

Ganz anders sieht da Spinnfischen im tiefen Staubereich aus.
Da ist das führen des Köders mit Abstand das wichtigste, noch weit vor der Köderfrage oder der Tacklefrage, wobei du nur mit dem richtigen Tackle auch den Gummi richtig führen kannst.

Letztlich kommt man mit der Zeit und viel übung selbst drauf, und es gibt auch x verschiedene Möglichkeiten. Um richtig im tiefen auf sehr weite Entfernung fischen zu können muss das Gewicht des Köders mit der Strömungsgeschwindigkeit zusammenpassen. Dabei ist auch die Schnurstärke wichtig, wobei hauchdünn nicht immer die beste Wahl ist. Ich mag z.B. eher etwas stärkere Schnüre, so 0,16er etwa, da dadurch auch die Absinkphase länger ist was dme Zander mehr Möglichkeit zum Angriff gibt. Bei 30Gram Köpfen ist das ein wesentliches Merkmal.

Zum Führen selber:
Zuerst immer auf die Strömung schauen. Wenn die Donau sehr schnell ist, bringt es kaum was Richtung stromauf zu werfen, wenn du sehr wenig Strömung hast bekommt man sehr wohl auch Bisse wenn der Gummi stromab geführt wird.
Bei Normalwasser ist es gut auf etwa 1 Uhr zu werfen, dann ist der Köder bei 12 Uhr oder 11 Uhr unten und du kannst beginnen zu jiggen oder faulenzen.
Wobei du bedenken musst, dass du dann bereits zwei Schnurbögen drinnen hast, einen von oben nach unten und einen seitlichen durch die Strömung die seitlich reindrückt. Den ersten kann man vermeiden indem man den Köder an gespannter Schnur absinken läßt, daduch verliert man allerdings viele wertvolle Meter im fängigen Bereich. Also am besten nur die letzten 2 Meter vor Grundberührung den Bügel zu. Hier bekommt man dann immer wieder Absinkbisse kurz vor Grund. Die kann man auf diese Entfernung nur mit knüppelharten Ruten parrieren.

Bei sehr langsamer Strömung kann man mit 15Gram fischen, selbst in 15 Meter Tiefe, ja manchmal sogar mit 10 Gram. Bei sehr schneller Strömung habe ich schon oft sogar mit 50Gram Köpfen gefischt. Da wirft man dann aber schon Richtung 11 Uhr aus und holt langsam gegen die starke Strömung ein, auch so produziert man selbst bei so schweren Ködern langsame absinkphasen. Und den Zandern sind die 50Gram völlig egal, wichtig sind die Absinkphasen. Ein Köder der wie ein Stein zu Boden knallt ist unatraktiv - für Zander...

Aber wie gesagt, letztlich ist es sehr viel Gefühl das erst mit der Zeit kommt. Und wichtig ist die richtige Rute, aber da lässt sich komischerweise kaum wer was sagen. Wenn Zanderrute auf dem Stock steht, muss es offensichtlich auch für Zander geeignet sein so die allgemeine Meinung.
Aber 80% dieser Ruten sind für diese Art der Angelei ungeeignet.

Gruß Regus
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Re: Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

Beitrag von Patrickpr » 17.05.2019, 20:51

:danke:
Sind wirklich wertvolle Tipps!!

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Re: Donau Zander: "perfektes" Wasser, nix geht

Beitrag von Patrickpr » 19.05.2019, 18:20

Gibt es zufällig jemanden der im Revier Langensteinerrecht aktiv unterwegs ist mit der Spinnfischrute? Und würde mich mal mitnehmen? :)

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